hoffnungslos - ritzen, innerliche Narbe

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Re: hoffnungslos - ritzen, innerliche Narbe

Beitrag von motu » Do 22. Mär 2018, 07:33

Hi,

kurz:
du musst dich überwinden, einiges in Angriff zu nehmen:

1. Sprich mit deinen Eltern über das Ritzen etc. (du wirst sehen hinterher wird es dir sehr viel besser gehen, weil da ein großer Druck von dir abfällt ... den du normalerweise über das Ritzen ablässt)
2. Such dir neue andere Freunde
3. du brauchst wohl andere psychologische Hilfe.

Weiteres langfristiges Ziel: zu dir selbst zu stehen.

hoffnungslos - ritzen, innerliche Narbe

Beitrag von anonym » Mi 21. Mär 2018, 20:44

hi, also..
ich weiß ehrlich gesagt garnicht, ob das hier jemals jemand lesen wird, aber ich denke alleine anonym zu veröffentlichen, was ich fühle, tut gut.
Ich bin 16 und mache gerade mein Abitur. Soweit so gut.. Leider habe ich früh genug gelernt, dass kinder und jugendliche in einem bestimmten alter ziemlich verletztend sein können. Ich wurde damals von meinen männlichen Mitschülern belästigt und fertig gemacht, wenn ich mit gewährt habe. ich war ziemlich jung und habe das ganze erst garnicht verstanden, was sich leider änderte und ich began mit dem klischeehaften ritzen. Ich trage seitdem eine ziemliche innerliche Narbe.

Früher war ich selbstbewusst und stark und jetzt bin ich in mich gekehrt und schüchtern. Ich gebe leicht auf und habe nicht die Kraft dinge durchzuziehen. Den Drang mich selbst zu verletzten hatte ich für eine längere zeit jedoch zurückgelassen und gedacht Dinge würden besser werden. Ich denke, es war kindisch von mir zu denken, dass ich da irgendwie rauskomme. Mein damaliger Psychologe hat mir nicht wirklich geholfen, also sitze ich nun hier und zerbreche meinen Kopf über alles mögliche, was mich total kaputt macht. Ich bin schnell müde und habe wenig konzentration, was im Abitur leider nicht gerade gut ist.

Ich zerbreche mir oft meinen Kopf darüber, was ich für eine Enttäuschung für meine Eltern bin hinsichtlich der Schule. Wir haben generell öfters streit, wegen verschiedener dinge. Mein eltern sind immer meine stütze gewesen, weshalb die situation mich sehr belastet. Ich sehe generell sehr schwarz für die Zukunft und mir erscheint alles grau und hoffnungslos. Ich möchte leben, nur nicht so. Ich weiß nicht, warum ich das hier alles mache. Mein ganzer Oberarm muss oft leiden, damit ich mich für einen kurzen Moment besser fühlen kann.. leider geht mir solangsam der platz aus. In großen Mengen kann ich so gut wie garnicht atmen und kurz nachdem ich weg bin, breche ich schwer atment zusammen.

Ich habe mir in der Schule eine perfekte Fassade erschaffen. Sie ist perfekt, bis ich dann abends zuhause bin und sie zerfällt. Ich denke ich komme, bis auf den Verband um meinem Oberarm, für den ich eine sehr gute Ausrede habe, sehr glücklich rüber. Nun, meine beste Freundin weiß von dem was ich tue. Nur leider interessiert es sie nicht wirklich. Sie meint ich solle aufhören, aber das war es. Wenn ich ihr schreibe, dass ich hilfe brauche, antwortet sie nicht. In der Schule bin ich immer für sie da. Ich bin grundsätzlich immer am lachen, damit es ihr gut geht, selbst wenn ich dafür einige verletzende sprüche in kauf nehmen muss. Ich weiß, dass sie mich vernachlässigt, seitdem sie einen freund hat, aber mich derartig fallen zu lassen und anzufeinden tut weh. Ich werde mein Verhalten absofort für mich behalten.

Leider habe ich außer hier niemanden zum reden, da das hier meine Familie unnötigererweise noch mehr belasten würde. Ich habe diesen Druck, diese müdigkeit, diesen Streit und diese leere in mir so satt, aber alle tage sind gleich dunkel. Manchmal weiß ich garnicht mehr warum es mir schlecht geht, ich will einfach nur aus mir raus.
Was kann ich tun?
Danke wer auch immer das hier gelesen hat.
LG

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