essattacken, Essen kaufen und wegwerfen

pief

essattacken, Essen kaufen und wegwerfen

Beitragvon pief » Do 11. Okt 2018, 10:29

Hallo ihr lieben ich lese in diesem Forum schon seit einiger Zeit und will mich jetzt mit einem Beitrag an euch wenden ich hoffe es ist in Ordnung für euch. Es geht darum kennt ihr das auch oft essattacken zu haben sich Essen zu kaufen und es dann wegzuwerfen wegen der Angst zu zu nehmen das mach ich schon seit jahren ernähre mich nur von Salat und Gemüsen.. ich habe ausser dem noch insgesamt 6 psychische diagnosen

Gast

Re: essattacken, Essen kaufen und wegwerfen

Beitragvon Gast » Sa 13. Okt 2018, 18:35

was hast du denn für diagnosen, wenn ich fragen darf?

pief

Re: essattacken, Essen kaufen und wegwerfen

Beitragvon pief » Mo 15. Okt 2018, 20:26

also
1. emotional instabile pers. störung
2. kombinierte pers. störung
3. esstörung
4. reizdarmsyndrom
5. agoraphobie mit panikstöörung
6. alkoholmissbrauch

ich glaub das war soweit alles.. :lol:

Gast

Re: essattacken, Essen kaufen und wegwerfen

Beitragvon Gast » Do 18. Okt 2018, 12:11

hallo ,
zur kombinierten persönlichkeitsstörung hätte ich noch eine frage. was sind denn genau die symptome, die du hast? ich habe gelesen, die kombinierte pers.störung wird diagnostiziert, wenn man mehrere symptome von persönlichkeitsstörungen aufweist, aber in kein schema passt. wie kann es dann sein, dass du gleichzeitig die borderline-diagnose hast? ich denke da irgendwie: entweder, oder.
du isst seit jahren nur gemüse? oder fällt unter "salat" auch nudelsalat, fleischsalat, kartoffelsalat,...?
also, nur von gemüse zu leben, halte ich persönlich für eine ungesunde ernährung. wie denkst du über deine ernährung? was genau findest du daran problematisch? nur den heißhunger?

pief

Re: essattacken, Essen kaufen und wegwerfen

Beitragvon pief » Fr 19. Okt 2018, 10:53

hallo ;) ich habe noch andere ziemlich wirre zwangsgedanken die mit borderline nix zu tun haben deshalb diese trennung und naja ich zähle kalorien möchte gerne abnehmen aber bei jedem einkauf besteht die gefahr einer heisshunger attacke :( und dann geht alles von vorn los möchte dich aber damit auch nicht belasten ja? aber lieb von dir das du dir für mich ein paar minuten nimmst danke ;)

Root

Re: essattacken, Essen kaufen und wegwerfen

Beitragvon Root » Sa 20. Okt 2018, 11:57

Hallo pief,
was möchtest Du denn?

Gast

Re: essattacken, Essen kaufen und wegwerfen

Beitragvon Gast » Di 23. Okt 2018, 08:32

es ist nur so, dass ich das irgendwie auch von mir kenne, also das mit den schwierigkeiten mit der ernährung...
was ist denn dein body-mass-index? ich meine, solltest du überhaupt abnehmen?

Nessa

Re: essattacken, Essen kaufen und wegwerfen

Beitragvon Nessa » Mi 24. Okt 2018, 20:02

Hallo pief,
was möchtest Du denn?
Erzählen, aber keinem zur Last fallen. Rauslassen, aber niemanden damit belasten.

Es ist immer schwer, wenn man sich mit sich selber und seinen Problemen auseinandersetzt. Man hat oft schon sehr lange das Gefühl nur noch eine Last für alle zu sein und will keinem die Ohren damit vollheulen, denn meistens glaubt man auch, dass die Probleme, die man selber hat, doch eigentlich ganz klein sind und andere haben schließlich auch ihre Sorgen und Nöte...

Aber, pief, das solltest du nach Möglichkeit hier ablegen. Erzähle, lasse raus, stell dich auch den Fragen, es kann dir nur helfen zu reflektieren und auch mal eine andere Sicht auf die Dinge zu bekommen.

Außerdem kann man Sorgen nicht mit Sorgen vergleichen. Das was für dich leicht ist, ist für andere eine riesen Last und umgekehrt. Jeder der hier ist, der hilft eigentlich gern, auch wenn er seine eigenen Probleme hat.

roteG

Re: essattacken, Essen kaufen und wegwerfen

Beitragvon roteG » Fr 26. Okt 2018, 19:11

Erzählen, aber keinem zur Last fallen. Rauslassen, aber niemanden damit belasten.

Das finde ich spannend, dass Du für pief antwortest. Woher weißt Du, was er/sie will?
Ich habe einmal eine Essgestörte Jugendliche erlebt, deren Mutter behauptet hat, dass sie besser weiß, dass sie Hunger hat als sie selbst. Das Mädchen tat mir einfach nur leid. Sie hatte keine eigene Entscheidungsbefugnis über ihr Hungergefühl und ihr Essensbedürfnis. Die Mutter wusste es ja besser.
Es ist immer schwer, wenn man sich mit sich selber und seinen Problemen auseinandersetzt. Man hat oft schon sehr lange das Gefühl nur noch eine Last für alle zu sein und will keinem die Ohren damit vollheulen, denn meistens glaubt man auch, dass die Probleme, die man selber hat, doch eigentlich ganz klein sind und andere haben schließlich auch ihre Sorgen und Nöte...

Schreibst Du jetzt von Dir selber oder beziehst Du alle anderen Menschen mit ein? Wen meinst Du mit man ? Ich erlebe eine solche Aussage als sehr verwirrend und schwer belastend. Habe ich oder jetzt pief dann noch eine eigene Chance sich überhaupt über die eigenen Probleme klar zu werden und eine eigenständige Persönlichkeit zu entwickeln?
Aber, pief, das solltest du nach Möglichkeit hier ablegen. Erzähle, lasse raus, stell dich auch den Fragen, es kann dir nur helfen zu reflektieren und auch mal eine andere Sicht auf die Dinge zu bekommen.

Das ist bestimmt gut gemeint. Ich habe mir aber einmal den Satz gemerkt: "Das Gegenteil von gut ist gut gemeint." Ich halte dagegen viel von dem Satz:"Helfen heißt leiden ermöglichen."
Außerdem kann man Sorgen nicht mit Sorgen vergleichen. Das was für dich leicht ist, ist für andere eine riesen Last und umgekehrt. Jeder der hier ist, der hilft eigentlich gern, auch wenn er seine eigenen Probleme hat.

Man kann alles was man will. Aber will ich alles, was man kann? Ein Vergleich mit anderen ist meistens von Übel, da dann die Konzentration auf das eigene Leben verloren geht. Die Verstrickung in die Lösung der Probleme der anderen ist dann ganz einfach zu groß und zum guten Schluss weiß keiner mehr worum es noch geht.
Die paar Minuten nimmt man sich gern für den Anderen, denn man bekommt an anderer Stelle ebenfalls ein paar Minuten.

Hier würde ich mich einfach über eine Ich- Aussage von Dir freuen.
Wenn Du gerne ein paar Minuten für mich erübrigst oder eben für pief in diesem Falle, dann freue ich mich darüber und kann mich anderen Dingen zuwenden. Einem anonymen man vertraue ich keinen Menschen an. Da werde ich ganz einfach nur ganz misstrauisch und kontrollierend. oder ich kann nur schreiend weglaufen und brüllen:

Alle wollen mein Bestes,
doch kriegen werden sie es nie.






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