Die langweiligsten Bücher / Werke der Weltliteratur

Blatok

"Transit" von Anna Seghers

Beitragvon Blatok » Di 30. Mai 2017, 12:39

Eins der langweiligsten Bücher, die ich jemals las, und das wir in der Schule lesen mussten, war "Transit" von Anna Seghers.

Selten hatte ich so Mühe zu lesen. Ich nutzte jede Gelegenheit, um das Buch NICHT weiterzulesen. Und wenn es ein anderes Buch war, kein Scherz

Ich musste mich praktisch zwingen, da weiter zu kommen. Es ist ein Historienroman und Historisches lese ich an sich gerne. Auch ist die Geschichte an sich gut durchdacht. Aber es macht so Mühe, das Buch zu lesen, dass ich nach einer Weile einfach aufgab und im Unterricht log, wie die meisten meiner mit anssäsigen Schulkameraden, dass ich das Buch gelesen hätte. Letztenendes hat die Deutsch-Leistungskurs-Lehrerin nicht gemerkt, dass wir das Buch nicht weitergelesen hatten. Irgendwie kamen wir da durch

Ich weiß nicht ob es Leute gibt, die diesen Roman mögen, da gibt es sicherlich verschiedene Geschmäcker, doch ich würde ihn nicht empfehlen ^^°

Nanga

Emilia Galotti

Beitragvon Nanga » Mi 7. Jun 2017, 09:14

Emilia Galotti

Klappentext
"Gewalt! Gewalt! wer kann der Gewalt nicht trotzen? Was Gewalt heißt, ist nichts: Verführung ist die wahre Gewalt. - Ich habe Blut, mein Vater, so jugendliches, so warmes Blut als eine."


Das schlimmste u. langweiligste Buch welches ich je lesen musste.
Ich habe mich strikt geweigert,
doch musste ich dann darüber eine Analyse führen. Ich wollte alles u. jeden erschlagen , aber ich kam nicht dran vorbei.

Blatok

Re: Emilia Galotti

Beitragvon Blatok » Sa 10. Jun 2017, 12:29

So ähnlich hatte ich mich bei "Transit" gefühlt Wobei ich Emilia Galotti übrigens nicht so schlimm fand, da es zumindest leichter zu lesen war für mich. und ich war gespannt, wie das ausging. Auch wenn die Sprache sehr gewöhnungsbedürftig ist. Aber erst musst du "Transit" lesen, dann lernst du die wahre Bedeutung von "Ackern" kennen

Vedder

Re: Effi Briest

Beitragvon Vedder » Do 15. Jun 2017, 21:48

"Obwohl es stimmt schon Dramen sollte man eher sehen als lesen,aber der text ist ja der gleiche."

Das ist er eben nicht
Daher kann es auch Sinn machen Dramen zu lesen, denn mitunter sind die Inzenierungen ja ganz anders als der Ursprungstext.
Aber ich muss sagen, dass es mir in aller Regel wenig Spaß macht Dramen zu lesen.

Zurück zu Thema.
Auch bei mir steht "Effi Briest" von Fontane ziemlich weit oben auf der Liste der langweiligen Bücher.
Außerdem hat mich die "Traumnovelle" von Schnitzler wirklich gar nicht gefesselt.

firefuchs

Re: Die langweiligsten Bücher / Werke der Weltliteratur

Beitragvon firefuchs » Mi 21. Jun 2017, 09:11

Zitat:
Da muss ich Einspruch einlegen. Ich bin kein Fontanefan, aber man muss bei seinen Werken mE doch sehr differenzieren. Besonders der "alte" Fontane liest sich wesentlich besser und reifer als seine jungen Werken.

Ich wollte damit Fontane nicht bewerten. Aber laut meinem Literaturprofessor, hat Fontane tatsächlich am Anfang seines Schaffens erst einmal seine Literatur in Zeitschriften veröffentlichen lassen. Wirklich bekannt, wurde er erst später.

Zitat:
Außerdem hat mich die "Traumnovelle" von Schnitzler wirklich gar nicht gefesselt.

Ich muss sagen, die habe ich geliebt
Eine sehr schöne Novelle. Regt zum nachdenken an. Der Maskenball hat mir sehr gut gefallen. Habe ich sogar freiwillig gelesen.

Was ich auch nicht mochte war:
"Bahnwärter Thiel" (Naturalismus)
Habe zwar viel gelernt, mich aber doch sehr sehr gelangweilt beim Lesen.

Emilia Galotti zählt nicht unbedingt zu meinen Lieblingen, war aber wirklich nicht so schlimm. Ich durfte es mit "Die Leiden des jungen Werthers" von Goethe vergleichen und mit "Kabale und Liebe" von Schiller.

Blatok

"Kopf runter" von Stephen King

Beitragvon Blatok » Sa 24. Jun 2017, 18:51

Wir durften "Emilia Galotti" mit "Nathan, der Weise" vergleichen, zugegeben auch ein schönes Buch und eines der wenigen Dramen, mit mehr oder weniger einem Happy End

Ein langweiliges Werk fand ich war noch, oder besser gesagt eine Kurzgeschichte, "Kopf runter" von Stephen King. ich mag seine werke meistens, aber dieser geschichte konnte ich absolut nichts abgewinnen und hatte mittendrin abgebrochen O.o





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