Umweltzerstörung, Hysterien, Untergangsszenarien, innerere Konflikte und der Kopf im Sand

Karl

Umweltzerstörung, Hysterien, Untergangsszenarien, innerere Konflikte und der Kopf im Sand

Beitragvon Karl » Fr 29. Dez 2017, 23:24

[MOD] Offtopic-Diskussion zu:
Der tod scheint mir der beste weg - wie seht ihr das?
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Hallo Arianne999,

"ich mag es nicht, mit menschen zusammen zu sein. es stresst mich enorm, irgendetwas zwischenmenschliches zu unternehmen, doch das lässt sich nun mal nicht vermeiden, und langsam aber sicher schwinden wille und kraft, es noch länger ueber mich ergehen zu lassen. ich halte sie nicht mehr aus, die menschen. das hat uebrigens nichts mit meinen angehörigen zu tun, das bin einfach ich.
ich sehe für mich einfach keinen platz in der gesellschaft. das akzeptiere ich, ich bin halt ich. ich bin halt anders, passe nicht hinein, kann mich nicht an die geltenden werte und normen gewöhnen.
und das ist ok so. ich will mich nicht verändern, ich muss mich nicht verändern - ich muss nur die konsequenzen tragen: ohne die gesellschaft kann das induviduum nicht überleben. Ich akzeptiere es."

Dieser Teil beschreibt einen inneren Konflikt, seinen Platz in einer Gemeinschaft nicht gefunden zu haben. Ein Konflikt, den schon Goethe in "Werthers Leiden" oder auch "Faust" schön beschrieben hat. Ich denke, daß es durchaus einen normalen Konflikt jüngerer Menschen beschreibt: man vergleicht sich mit anderen Menschen, findet wenige Übereinstimmungen und regiert mit Fatalismus (Ich akzeptiere es). Ich denke sogar, daß diese Gedanken viele Menschen haben, halte es also durchaus für normal.

"ich glaube, der grund, warum ich mich einfach nicht anpassen kann, liegt daran, dass mein lebensziel so unterschiedlich wie das, welches die gesellschaft vorgibt: ich sehe absolut keinen sinn darin, dieser veränderlichen art von glück hinterherzurennen. ist dieses nicht nur eine illusion, hervorgeruven durch hormone und botenstoffe?
ist das wirklich der sinn des lebens?
ich vermute, er liegt in der evolutionstheorie: der sinn des lebens besteht einzig darin, seine gene weiterzugeben, seine art zu erhalten. ich hingegen möchte allerdings die menschheit eher ausrotten als zu erhalten (denn alle menschen sind böse: die einen, weil sie schlecht sind, die anderen, weil sie dem schlechten nachgeben -zitat von alceste in "Molières Le Misanthrope ou l’Atrabilaire amoureux"). abgesehen davon sehe ich weder sinn noch bestimmung in meiner existenz.
ein auf dem rücken liegender käfer hingegen strapelt und kämpft bis zuletzt um sein leben. ich an seiner stelle hingegen hätte schon lange aufgegeben. also hat das leben offenbar für den käfer mehr wert als es es für mich hat."

Meine ganz ehrliche Meinung: wir (speziell in Deutschland und Westeuropa) werden einfach zu viel bombardiert mit kurzfristigen Hysterien und Untergangsszenarien, möglicherweise durch den Verlust vom christlichen Glauben, und das treibt einen enormen Selbsthaß in die Psyche, angefangen von Verleumdung, schlechtem Gewissen bis hin zur völligen Selbstaufgabe. Die Wissenschaft liefert enorme Erkenntnisgewinne (Biochemie) aber sie stiftet nicht einen unmittelbaren Sinn, wie es der Glauben tut. In Ansätzen versucht es der Evolutionsbiologe Richard Dawkins in seinen Büchern zu beschreiben, ist aber auch nicht unbedingt leicht verständlich.

Der weitere Teil vom Text wiederholt m.E. noch einmal obige Thesen. Etwas Konstruktives schreiben fällt mir auch nicht gerade leicht, dennoch halte ich es für hilfreich, wenn man merkt, daß man mit dieser Art der Gedanken nicht alleine ist. Hilfreich sind auch die Bücher von Goethe, zumindest finde ich das, auch wenn es sprachlich sehr gewöhnungsbedürftig ist, zeigt es doch, daß schon vor mehr als 250 Jahren Menschen mit ähnlichen inneren Konflikten gelebt haben und es durchaus als eine normale Phase (auch wenn das Jahre gehen kann) erklärt werden kann. Auch Bücher von Dawkins sind interessant, obwohl es sicher noch andere Autoren gibt. Dawkins ist Brite und hat eben den wunderbaren Humor der Inselbewohner, was ich sehr sympatisch finde.

Sein Leben nur deshalb auf vegan umzustellen, halte ich nicht für sinnvoll, da es m.E. zu noch weiterer Isolierung führt, zudem beobachte ich eine unangenehme Oberlehrerhaftigkeit dieser Menschen und weiteres schlechtes Gewissen, was einfach nicht hilft. Man genießt vielleicht einen temporären Gewinn der Überlegenheit, mittel- und langfristig führt es zu weiterer Isolierung. Auch die "Guten" wie z.B. Greenpeace haben jede Menge Dreck am Stecken, dessen sollte man sich bewußt sein. Letztendlich ist der Text eine Suche nach sich selbst, losgelöst von der Vergangenheit (Glauben), aber durchaus beeinflußt durch die moderne Demagogie (Umweltzerstörung). Ich bin etwas älter und kenne noch Prognosen aus den 90ern, bei denen Simulationen gezeigt wurden, daß im Jahre 2100 halb Deutschland unter Wasser steht, ausgenommen die Spitzen vom Kölner Dom. Die aktuellen Prognosen liefern gerade mal 30 - 50 cm Erhöhung. Der Wald in Deutschland sollte bis 2100 verschwunden sein, wir haben seitdem mehr Waldflächen als jemals zuvor. Also nicht gleich ins Bockshorn jagen lassen, sondern versuchen bei solchen Meldungen in die Tiefe zu gehen und in Ruhe zu reflektieren.

suzhel

Re: Umweltzerstörung, Hysterien, Untergangsszenarien, innerere Konflikte und der Kopf im Sand

Beitragvon suzhel » Sa 30. Dez 2017, 10:29

Karl hat geschrieben:

> und regiert mit Fatalismus (Ich akzeptiere es). Ich denke
> sogar, daß diese Gedanken viele Menschen haben, halte es also durchaus für
> normal.

Nun, bei der TS dürfte es ja wohl gerade darum nicht gehen. Sie akzeptiert es ja gerade nicht. Was du für normal hältst ist irrelevant. Das kannst du gar nicht beurteilen.

> Meine ganz ehrliche Meinung: wir (speziell in Deutschland und Westeuropa)
> werden einfach zu viel bombardiert mit kurzfristigen Hysterien und
> Untergangsszenarien, möglicherweise durch den Verlust vom christlichen
> Glauben, und das treibt einen enormen Selbsthaß in die Psyche, angefangen
> von Verleumdung, schlechtem Gewissen bis hin zur völligen Selbstaufgabe.
> Die Wissenschaft liefert enorme Erkenntnisgewinne (Biochemie) aber sie
> stiftet nicht einen unmittelbaren Sinn, wie es der Glauben tut. In Ansätzen
> versucht es der Evolutionsbiologe Richard Dawkins in seinen Büchern zu
> beschreiben, ist aber auch nicht unbedingt leicht verständlich.

Meine ehrliche Meinung: du weißt leider nicht, worüber du sprichst. Die Untergangsszenarien sind nicht bloß hysterisch, zum Teil real und deswegen äußerst bedrohlich.

Das liegt auch nicht am Verlust des christlichen Glaubens, sondern es gibt reale Bedrohungen und Schrecken, die nur Dummköpfe und Ignoranten wegzureden versuchen ... zumal auch grade die Christen es immer mit Untergangsszenarien haben, ne wa!
Und für einen intelligenten Menschen stiften die Religionen auch keinen Sinn, sondern nur Unsinn.
Und es sind doch grade die Religionen und ihre Anhänger, die für noch mehr Terror und Schaden für die Welt ("mehret euch") verantwortlich sind.
Vielleicht solltest du mal nachdenken, bevor du was schreibst.

> Etwas Konstruktives schreiben fällt mir auch nicht gerade leicht

Ja, stimmt, man merkt es.

> Sein Leben nur deshalb auf vegan umzustellen, halte ich nicht für sinnvoll,

Sich vegan zu ernähren, um Tierleid zu verringern, findest du nicht sinnvoll? Oha

> da es m.E. zu noch weiterer Isolierung führt,

Wieso das?

> zudem beobachte ich eine
> unangenehme Oberlehrerhaftigkeit dieser Menschen und weiteres schlechtes
> Gewissen, was einfach nicht hilft.

Das dürfte an einer Wahrnehmungsverzerrung deinerseits liegen (rote Ampeln und so) und selbstverständlich können sie ein gutes Gewissen haben; durch sie gibt es weniger Tierleid.

> Man genießt vielleicht einen temporären
> Gewinn der Überlegenheit, mittel- und langfristig führt es zu weiterer
> Isolierung.

:-D Blödsinn

> Auch die "Guten" wie z.B. Greenpeace haben jede Menge
> Dreck am Stecken, dessen sollte man sich bewußt sein.

Oha, steck mal weiter deinen Kopf in den Sand.

> losgelöst von der Vergangenheit
> (Glauben), aber durchaus beeinflußt durch die moderne Demagogie
> (Umweltzerstörung). Ich bin etwas älter und kenne noch Prognosen aus den
> 90ern, bei denen Simulationen gezeigt wurden, daß im Jahre 2100 halb
> Deutschland unter Wasser steht, ausgenommen die Spitzen vom Kölner Dom. Die
> aktuellen Prognosen liefern gerade mal 30 - 50 cm Erhöhung. Der Wald in
> Deutschland sollte bis 2100 verschwunden sein, wir haben seitdem mehr
> Waldflächen als jemals zuvor. Also nicht gleich ins Bockshorn jagen lassen,
> sondern versuchen bei solchen Meldungen in die Tiefe zu gehen und in Ruhe
> zu reflektieren.

Ah ja, du bist einer von den Verleugnern, die nicht um einen Deut richtig nachdenken können. Den einzigen, den du ins Bockshorn jagst, bist du selbst.

Die Umweltzerstörung ist weit fortgeschritten; viele Tierarten ausgelöscht oder werden es in Kürze sein; die Erde hoffnungslos mit Menschen übervölkert; die Schwere zwischen reich und arm geht immer weiter auseinander und immer mehr junge (und alte) Menschen sind depressiv und haben auch Suizidgedanken ... aber iss du schön weiter dein Steak und quatsch selbstgefällig daher.

Karl

Re: Umweltzerstörung, Hysterien, Untergangsszenarien, innerere Konflikte und der Kopf im Sand

Beitragvon Karl » Sa 30. Dez 2017, 14:58

@suzhel:

Tut mir leid, ich fürchte du mißverstehst meine Gedanken und vermischst zwei Dinge miteinander: mir geht es lediglich darum versuchen aufzuzeigen, daß einerseits die Beschäftigung mit den von den Medien aufgebauten Horrorszenarien auf die Psyche eine Wirkung hat, die m.E. depressive Gedanken fördert, auch wenn es nicht die alleinige Ursache ist. Was hilft es denn einer Person sich ständig mit diesen Inhalten zu beschäftigen und gleichzeitig die schiere Ohnmacht zu erkennen, nichts daran etwas ändern zu können ? Zunächst halte ich es zumindest für sinnvoll, sich nicht ständig mit diesen Dingen zu belasten, wenn man erkennt, daß es einem persönlich nicht gut tut. Andererseits habe ich aufgezeigt, daß es bereits seit Jahrhunderten ähnliche Gedanken gab (wenn auch mit anderen Inhalten), es ist also nichts Neues. Um mehr geht es mir nicht.

Inhaltlich zur Umweltzerstörung: selbstverständlich gibt es massive Probleme, die spreche ich auch gar nicht ab, allerdings sehe ich seit zig Jahren ebenso gewaltige Fortschritte: kennst Du den Rhein von vor 30-40 Jahren, die Luft in den Kohlegebieten Deutschalnds von vor 30 - 40 Jahren ? Ich will damit nicht sagen, daß alles in Butter ist, aber der Trend geht in die richtige Richtung, auch wenn es manchem viel zu langsam geht. Ebenso stelle ich auch die Erderwärmung oder das Insektensterben nicht in Frage: ja, das sind große Probleme, aber es werden doch schon längst Gegenmaßnahmen getroffen, zudem sagt doch selbst das IPCC, daß man die extremen Positionen der vergangenen Jahre nach und nach relativieren muß. Außerdem hat sich bereits mehrfach in der Geschichte der Menschheit gezeigt, daß nicht Hysterie und Panik die Lösung von Klimaveränderungen sind, sondern man hat sich inhaltlich damit auseinandergesetzt und darauf reagiert (Bsp. Kleine Eiszeit in Mitteleuropa).

"Das liegt auch nicht am Verlust des christlichen Glaubens, sondern es gibt reale Bedrohungen und Schrecken, die nur Dummköpfe und Ignoranten wegzureden versuchen ... zumal auch grade die Christen es immer mit Untergangsszenarien haben, ne wa!
Und für einen intelligenten Menschen stiften die Religionen auch keinen Sinn, sondern nur Unsinn.
Und es sind doch grade die Religionen und ihre Anhänger, die für noch mehr Terror und Schaden für die Welt ("mehret euch") verantwortlich sind.
Vielleicht solltest du mal nachdenken, bevor du was schreibst."

Wo habe ich geschrieben, daß der Glaube die Ursache der momentanen Probleme darstellt ? Ich habe lediglich einen Vergleich zu früheren Zeiten gezogen, da in der Vergangenheit der Glaube Inhalte gestiftet hat, einen Sinn für Menschen, mehr nicht. Heute ist der Glaube zumindest hier weitgehend in die Privatssphäre zurückgedrängt, was einen enormen humanitären Schub der Gesellschaften gebracht hat, aber die Sinnstiftung ist nun ebenso Privatsache und muß von jedem selbst erarbeitet werden, was eben Arbeit an sich selbst bedeutet, genau hier habe ich versucht, einen Bogen zu dem Text von Arianne zu biegen.

"> Sein Leben nur deshalb auf vegan umzustellen, halte ich nicht für sinnvoll,
Sich vegan zu ernähren, um Tierleid zu verringern, findest du nicht sinnvoll? Oha
> da es m.E. zu noch weiterer Isolierung führt,
Wieso das?"

Es ist ein Unterschied, ob man die Entscheidung aus einer Position der Stärke heraus trifft oder ob man aus einer labilen Position heraus dies entscheidet. Deshalb habe ich das Wort "nur" eingefügt.

"> zudem beobachte ich eine
> unangenehme Oberlehrerhaftigkeit dieser Menschen und weiteres schlechtes
> Gewissen, was einfach nicht hilft.
Das dürfte an einer Wahrnehmungsverzerrung deinerseits liegen (rote Ampeln und so) und selbstverständlich können sie ein gutes Gewissen haben; durch sie gibt es weniger Tierleid."

Welche roten Ampeln habe ich ?

"> Auch die "Guten" wie z.B. Greenpeace haben jede Menge
> Dreck am Stecken, dessen sollte man sich bewußt sein.
Oha, steck mal weiter deinen Kopf in den Sand."

Nun, ich war mehrere Jahre bei Greenpeace und fast 12 Jahre bei attac aktives Mitglied. Leider wurden viele kleine Inhalte frisiert, das bekannteste Beispiel ist die "Brent Spar", bei der Greenpeace gnadenlos gelogen hat. Attac hat immer wieder ein latentes Antisemitismusproblem.

"Ah ja, du bist einer von den Verleugnern, die nicht um einen Deut richtig nachdenken können. Den einzigen, den du ins Bockshorn jagst, bist du selbst."

Kannst du inhaltlich belegen, wo ich etwas verleugnet habe ? Ich bitte um Zitate aus meinem Beitrag.

"Die Umweltzerstörung ist weit fortgeschritten; viele Tierarten ausgelöscht oder werden es in Kürze sein; die Erde hoffnungslos mit Menschen übervölkert; die Schwere zwischen reich und arm geht immer weiter auseinander und immer mehr junge (und alte) Menschen sind depressiv und haben auch Suizidgedanken ... aber iss du schön weiter dein Steak und quatsch selbstgefällig daher."

Wie weiter oben geschrieben, habe ich das nie in Frage gestellt. Ob immer mehr Menschen Depressionen haben, weiß ich nicht, hast du dazu Zahlen, aber es belegt was genau ?
Seit etwa 30 Jahren ernähre ich mich vegetarisch, ich komme ursprünglich aus der Landwirtschaft und konnte somit die enormen Fortschritte selber beobachten, auch wenn es nachwievor Verbesserungsbedarf besteht. Zu guter Letzt bin auch seit diesem Zeitpunkt Atheist.

Die genannte Selbstgefälligkeit konnte ich wunderbar in den beiden NGOs beobachten: WIR sind die Guten, die westliche Gesellschaften sind DIE Bösen. Tut mir leid, aber genau das ist der Grund gewesen , dort wieder auszusteigen.

Mondenkind

Re: Umweltzerstörung, Hysterien, Untergangsszenarien, innerere Konflikte und der Kopf im Sand

Beitragvon Mondenkind » So 31. Dez 2017, 10:08

Hallo,
möchte mich gerne am thema beteiligen.

ich finde eure Gedankengänge gut. es schadet nie darüber nachzudenken und es macht euch leider zu Außenseitern in dieser Gesellschaft. ich denke oft ähnlich, spiele der Gesellschaft etwas vor. und wenn ich an die ganzen Ziele denke, die die Menschen so haben, fühle ich mich unter Druck gesetzt und empfinde nur Hass. Das sind so ziele wie Haus und Kinder. nun habe ich versucht diesem nachzueifern und bin daran kaputt gegangen. Ich hattte vergessen wer ich bin. ich denke vielen geht es hier so . wir müssen nur den Fernseher kurz anschalten und auf den Covern der Klatschzeitschriften prangert es nur zu deutlich: ein idealbild, das uns vermittelt wird. dem wir entsprechen müssen.
nunn bin ich anderes,aber habe dagegen den Selbsthass entwickelt.leider!.
lg

Karl

Re: Umweltzerstörung, Hysterien, Untergangsszenarien, innerere Konflikte und der Kopf im Sand

Beitragvon Karl » Di 2. Jan 2018, 00:11

Hallo Mondenkind,

"und wenn ich an die ganzen Ziele denke, die die Menschen so haben, fühle ich mich unter Druck gesetzt und empfinde nur Hass."

Welche Ziele meinst Du genau und worauf empfindest Du Hass ?

"Ich hattte vergessen wer ich bin."

Wer bist Du denn ?

"wir müssen nur den Fernseher kurz anschalten und auf den Covern der Klatschzeitschriften prangert es nur zu deutlich: ein idealbild, das uns vermittelt wird. dem wir entsprechen müssen."

Vielleicht liegt da das Dilemma ? DAS Idealbild gibt es doch eigentlich nicht. Gerade unsere Gesellschaft hier in Mitteleuropa ist verglichen mit anderen Gesellschaften unglaublich vielfältig: Es gibt den um sich selbst kreisenden Manager, Paare mit und ohne Kinder als klassische Familie oder Patchwork, bis hin zur Selbstversorgergemeinschaft in biologisch dynamischer Anbauweise. Leider vermitteln die Medien oft ein nicht der Realität entsprechendes Bild. Wobei hier noch zu unterscheiden ist zwischen Journalismus und Werbung. Nur: ENTSPRECHEN MÜSSEN tun wir nichts davon. Aber ich gebe Dir auch Recht, daß eine gewisse Erwartungshaltung der Umgebung vorhanden ist.

suzhel

Re: Umweltzerstörung, Hysterien, Untergangsszenarien, innerere Konflikte und der Kopf im Sand

Beitragvon suzhel » Di 2. Jan 2018, 08:51

@karl

Tut mir leid, aber ich fürchte du drückst dich sehr mißverständlich aus und vermischst sehr viele Dinge miteinander.

Ich habe aber keine Lust, dir deinen Gedankenwust auseinander zu klabüstern. Nur soviel:

Deine Meinung ist nicht ausschlaggebend, greift zu kurz und du belegst keine deiner Aussagen ... warum sollten es dann andere tun. Die Umweltzerstörung schreitet immer weiter voran (angesichts zu vieler Menschen ist da auch nicht wirklich gegenzusteuern, und positive Trends gibt es global nicht!); psychische Störungen nehmen weiter zu: Kranke Gesellschaft ... kranke Menschen. Die Zahlen sind frei verfügbar.

Noch was: Die Entscheidung vegan zu leben, trifft man normalerweise aus einer Position der Stärke, nicht umgekehrt. Und die Frage zur sozialen Isolierung aufgrund dieser Entscheidung hast du auch nicht beantwortet.

Es macht leider keine Freude mit jemanden wie dir zu diskutieren, weil du nicht am Thema bleiben und konkrete Fragen beantworten bzw. erörtern kannst. Du versuchst dir alles schön und bequem zu reden; du blubberst hier nur die Thesen und Meinungen anderer aus der Flimmerkiste nach (tausend Mal gehört), die dir genehm sind ... mach das nur weiter. Aber du quasselst nur nach, und das ist langweilig. Und das wars dann hier für mich.

Karl

Re: Umweltzerstörung, Hysterien, Untergangsszenarien, innerere Konflikte und der Kopf im Sand

Beitragvon Karl » Di 2. Jan 2018, 16:07

@suzhel:

Schon gut, ich habe verstanden. Ich schreibe nichts mehr.






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