Soziale Angststörung mit Panikattacken

bald

Soziale Angststörung mit Panikattacken

Beitragvon bald » Sa 6. Okt 2018, 21:39

Hey. Ich habe jetzt schon seit längerem mit sozialen Ängsten zu tun. Ständig habe ich Angst was wohl andere über mich denken oder von mir halten. Mittlerweile verlasse ich kaum das Haus, aus Angst vor anderen Menschen. Sobald ich mitbekomme dass schlecht über mich gesprochen wird, bekomme ich Panikattaken. Nicht nur dann, sondern auch wenn ich mitbekomme, dass in meiner Nähe gelacht oder getuschelt wird. Immer wenn ich mich Personen anvertraue, bekomme ich Antworten wie:,,Mach dir nicht drauss" oder ,,Es spielt keine Rolle was andere von dir denken". Leider hilft mir das nicht.

Gast

Re: Soziale Angststörung mit Panikattacken

Beitragvon Gast » Do 1. Nov 2018, 10:21

Hey,

Ich kenne das Problem gut, das ist echt nicht schön. Bist du in Therapie oder nimmst Medikamente?

Lg

mondenkind82

Re: Soziale Angststörung mit Panikattacken

Beitragvon mondenkind82 » Mo 17. Dez 2018, 22:05

Hey,
ich kenne das sehr gut. und die Angst hat sich bei mir so extrem ausgeweitet, dass ich trinke und Tavor nehme. Also vor Partys Alkohol und vor der Arbeit (bin leider Lehrerin) Tavor. ich lebe gar nicht mehr, funktioniere irgendwie. Ich wirke nach außen oft selbstbewusst, spiele aber eine Rolle, achte zb darauf, wie ich gehe, oder wie meine Kleidung sitzt.ständig steh ich unter DRuck. was meinst du, woher bei dir diese Ängste kommen? Was hast du erlebt?

Lieben Gruß

Gast

Re: Soziale Angststörung mit Panikattacken

Beitragvon Gast » Do 17. Jan 2019, 12:42

Wovon ihr berichtet, kann ich auch nur zu gut ein Liedchen trällern. Bis vor kurzem dachte ich immer es sei die Angststörung (Soziophobie) und meine dysmorphobe Störung (empfinde mich selbst als unattraktiv/hässlich) plus die Depressionen, die mich so fühlen und denken lassen aber es kann auch an einer Schizophrenie liegen. Eine Schizophrenie hat teilweise genau die selben Symptome und sind wir mal ehrlich, dieses Gefühl andere sehen einen an, ist schon mehr paranoid als einfach nur ein Resultat von Angst sag ich mal. Aber zurück zu den von euch genannten Symptomen, dieses ständige Kontrollieren seines äußeren Erscheinungsbildes und das darauf Acht geben das niemand erkennen soll was wirklich in uns los ist, ist zum verrückt werden und zum losheulen. Und dann greift man schlussendlich auf irgendwelche Substanzen zurück, die einem kurzweilig, sagen wir mal, ein erträglicheres Szenario bieten. Und man dreht und dreht sich nur noch im Kreis irgendwie. Ich habe Angst irgendwann komplett durchzudrehen und dann gar nicht mehr zu wissen wer ich bin oder wo ich bin.

Liebe Grüße

Dreamcatcher






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