Forumsperre - Wichtiger Hinweis!

Panikattacken, Schluckangst

Elina

Panikattacken, Schluckangst

Beitragvon Elina » Mi 5. Jun 2019, 22:13

Hallo ihr Lieben,
kurz zu mir - ich bin 22 Jahre jung und weiblich.
Ich wende mich nun das erste Mal an einen Forum. Ich leide schon seit Jahren unter Panikattacken, mit 15 Jahren war ich deswegen 3 Monate in einer Klinik, danach ging es mir besser, habe aber leider keine weiteren Therapien in Anspruch genommen. Die Panikattacken kamen mal wieder und gingen mal wieder, jedoch wurde es je ├Ąlter ich wurde schlimmer. Ich versuchte die ├ängste mit Ablenkung, Alkohol und Partys zu unterdr├╝cken und es geling mir f├╝r eine Zeit. Dazu muss ich leider sagen, dass ich seitdem ich 17 bin, Alkohol trinke und bis vor einem halben Jahr es sogar t├Ąglich getan habe. Somit wurden nach ner Zeit die Symptome mehr: Herzrasen, Herzstolpern, Atembeschwerden, Erstickungsgef├╝hle, Zittern, Benommenheit, Schwei├čausbr├╝che - ihr kennt es sicherlich am Besten. Ab dem Januar beschloss ich mit dem Alkohol aufzuh├Âren und seitdem geht es mir psychisch und k├Ârperlich extrem schlecht. Es fing an mir dem ├╝blichen Herzrasen, Atembeschwerden, Panik bis hin zu Zwangsgedanken, st├Ąndigen Angstgef├╝hlen und nun auch zu Schluckangst. Die Angst hat mich einfach gefangen, ich traue mich nicht einmal mehr meinen eigenen Speichel runterzuschlucken, bzw es geht nicht oder f├Ąllt mir sehr schwer. Panikattacken, Zwangsgedanken, Schluckangst begleiten meinen Alltag. Es f├Ąllt mir mittlerweile auch nicht mehr einfach, alleine rauszugehen und wenn, dann mit Panikattacken. Meine Gedanken drehen sich haupts├Ąchlich an einem Herztod zu sterben, zu ersticken oder peinlich aufzufallen. Am allermeisten macht mich die Schluckangst fertig, weil ich so gut wie nichts mehr essen kann und an guten Tagen mal etwas Trinken kann, bzw meinen eigenen Speichel runterbekomme. Hat jemand dasselbe oder ├ähnliches erlebt?

Maik

Re: Panikattacken, Schluckangst

Beitragvon Maik » Do 6. Jun 2019, 13:09

Man kann Panikattacken und Begleiterscheinungen heute gut behandeln, mit therapeutischer Unterst├╝tzung hast du gute Chancen, dass du wieder ohne jede Beeintr├Ąchtigung oder zumindest in erheblichen Ma├če besser leben kannst. Ich w├╝rde mich nach einem Therapeuten umschauen, der auch EMDR und Hypnose anbietet. K├╝mmere dich darum, von alleine wird es nicht besser werden und du kannst dich auch nicht selber alleine rausziehen.

Was du ├╝ber deinen Alkoholkonsum und Symptome geschrieben hast, k├Ânnte darauf hindeuten, dass du au├čerdem Entzugserscheinungen hast und bereits Alkoholikerin bist. Geh zum Hausarzt und lass dich beraten.

Ich kenne Leute mit Angsst├Ârung und ausgepr├Ągten psychosomatischen Symptomen, darunter sind welche, die jahrelang nicht mehr das Haus verlassen konnten und am Ende praktisch komplett handlungsunf├Ąhig waren. Aber auch diesen Personen konnte geholfen werden und sie sind heute nahezu beschwerdefrei. Lass es nicht soweit kommen. Packe es an, dann gelingt es auch.

Elina

Re: Panikattacken, Schluckangst

Beitragvon Elina » Fr 7. Jun 2019, 16:57

Danke f├╝r deine Antwort!
Ich war vorgestern in der Notaufnahme, da kam auch ein Psychiater, der sich mit mir unterhalten kann.
Um einen Therapieplatz k├╝mmere ich mich bereits, nur wie du es bestimmt auch wei├čt, muss man warten bis man
einen Platz bekommt, obwohl man eine ├ťberweisung hat und es einem nicht gut geht. Heute noch hatte ich mit Psychologen
telefoniert, es ist einfach alles voll. Die Zeit jetzt erstmal ohne Hilfe zu ├╝berstehen wird schwer, es macht mir sehr zu schaffen.
Nicht dass die Panikattacken, Zwangsgedanken ausreichen, sogar das Schlucken f├Ąllt mir schwer. Das macht nat├╝rlich noch einmal
extra Angst, da es vor kurzem gekommen ist und ich jedesmal den Speichel ausspucken muss, weil die Angst zu ersticken/sterben sehr
gro├č ist. Herzliche Gr├╝├če und vielen Danke

Zur├╝ck zu ÔÇ×├ängste / Angstst├Ârungen-ForumÔÇť



cron