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Konfrontation mit eigenen psychischen Problemen

Weitere psychische Störungen, Erkrankungen, Symptome
Juice

Konfrontation mit eigenen psychischen Problemen

Beitragvon Juice » Fr 13. MĂ€r 2015, 06:15

Wie geht ihr damit um, wenn euch jmd. (euer Partner, eure Familie, eure Freunde etc.) mit euren Problemen (Depressionen etc.) konfrontiert oder euch ggf. um die Ohren knallt " Du bist doch total krank, oder?"
Aus einem Streit oder so heraus und es vielleicht garnicht so meint, ihr aber nicht wisst, ob derjenige vielleicht wirklich der Meinung ist, dass mit euch etwas nicht stimmt.

Ralphi

Re: Konfrontation mit eigenen psychischen Problemen

Beitragvon Ralphi » So 15. MĂ€r 2015, 20:19

Also damit habe ich schon lange kein Problem mehr.
Ich BIN krank und ich verstecke es auch nicht mehr. Wer mich nicht so akzeptiert, soll es bleiben lassen.
So nach dem Motto: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert...
Alle sogenannten Freunde, die das nicht wahrhaben wollten, habe ich mir abgeschafft. Es sind zwar nicht mehr viele da, aber dafĂŒr bin ich frei und brauch mich nicht mehr zu verstellen.
Wenn jemand zu mir sagt, dass ich verrĂŒckt bin, kann ich nur antworten: "Ja, ich weiss, ich war ja auch deshalb in der Klapse!"

Gruss
Ralphi

Schwede

Re: Konfrontation mit eigenen psychischen Problemen

Beitragvon Schwede » Mo 16. MĂ€r 2015, 11:13

Ich versuche es so gut es geht zu verbergen....hauptsache die " Fasade " stimmt...

Juice

Re: Konfrontation mit eigenen psychischen Problemen

Beitragvon Juice » Di 17. MĂ€r 2015, 21:52

Wie schaut deine Fasade aus? Bzw. darf man fragen, was du versteckst?

sick

Re: Konfrontation mit eigenen psychischen Problemen

Beitragvon sick » Fr 20. MĂ€r 2015, 14:40

frĂŒher habe ich es als verletzend empfunden. heute empfinde ich es als kompliment. oder zucke einfach nur mit den schultern und gehe meinen weg weiter.

dreamdancing

Re: Konfrontation mit eigenen psychischen Problemen

Beitragvon dreamdancing » So 22. MĂ€r 2015, 00:56

Ich habe es als sehr sehr verletzend empfunden, als eine Vertrauensperson mir sagte "du bist doch nicht normal", "lass dir helfen" ...

... wie ich damit umgehe?
Negativ: das Vertrauen ist gebrochen.
Positiv: ich habe meine StĂ€rke daraus gezogen - habe an mir gearbeitet und mir trotzigerweise natĂŒrlich keine Hilfe von außen gesucht *g* ...

Schwede

Re: Konfrontation mit eigenen psychischen Problemen

Beitragvon Schwede » Mo 23. MĂ€r 2015, 22:39

Sicher darfst Du das fragen....fĂŒr mich ist SM seit vielen Jahren ein fester Bestandteil meines Alltages...ich habe es ja auch schon genug durch und alle wissen es auch zb. meine Familie...aber nach aussen ist alles immer in bester Ordnung , wenn mich jemand fragt : wie gehts denn : ja klar es geht gut...alles palletti...und schnell weg vom Thema...und alle glauben es auch momentan noch....und sick...cool...ist eine gute und schĂŒtzende Reaktion...gehe Deinen Weg denn es ist Deiner !

Schwede

Re: Konfrontation mit eigenen psychischen Problemen

Beitragvon Schwede » Do 26. MĂ€r 2015, 21:07

muss dazu noch was sagen...also mein erster versuch liegt 18 Jahre zurĂŒck....damals hatten alle gedacht " der ist nicht normal "...dann war einige Jahre Pause und ich war auch lange in " Behandlung " dann kam aus heiterem Himmel der nĂ€chste und alle dachten " der ist nicht normal " ...ich habe dann etliche Jahre nur mit diesem gedanken gelebt und mir nur in der Theorie ausgemalt wie ich es machen werde , und ich hatte ein unsagbares GlĂŒcksgefĂŒhl dabei...eines Tages kamm der nĂ€chste versuch und fast wĂ€re ich entschwebt...und alle dachten " der ist nicht normal "...und in Ihren Augen ist es eben so....keiner hat den Mut gehabt mich Auge in Auge danach zu fragen...und dann war ich wieder " nicht normal "...und auch dieses mal wollte keiner was davon erfahren....die einzige war meine Schwester die mich mal ganz vorsichtig versucht hat zusammen zu scheissen....und sie werden wieder sagen " der ist nicht normal "....

lostmysoul

Re: Konfrontation mit eigenen psychischen Problemen

Beitragvon lostmysoul » Sa 28. MĂ€r 2015, 20:45

ich fande es frĂŒher immer sehr verletzend.
"Du bist doch krank im Kopf." "Man muss mal dein Gehirn untersuchen um zu sehen was nicht normal bei dir ist."
und sowas durfte ich mir als kleines Kind schon immer anhören, besonders von meiner Mutter. Ich finde es immer noch sehr verletzend, denn ich denke kein Mensch auf der Welt ist 'krank'. Jeder ist anders und findet was auf seine Art und Weise normal...

Naja muss mich wohl damit zurechtfinden/ignorieren..

Eze

Re: Konfrontation mit eigenen psychischen Problemen

Beitragvon Eze » Mo 30. MĂ€r 2015, 22:23

ich habe da nunmehr auch kein problem mehr mit...

mein ex freund hatte mir nach unserer beziehung vorgeworfen, ich wÀre schizo... das hat mich ausnahmsweise aufgeregt, da bei mir keine schizo diagnostiziert wurde -.-*

ansonsten kann mir ruhig jeder sagen, ich sei krank... stimmt ja auch, und ich steh dazu Freude


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