Unterstützung des Forums - Wichtiger Hinweis!

Forumsperre ab dem 15.06.2019

allein - oder was hält euch vom Leben fern?

Keine Ankündigungen, bitte!
marie

allein - oder was hält euch vom Leben fern?

Beitragvon marie » Fr 15. Mär 2019, 07:01

alleine und verlassen?
was hält uns Menschen von dem ab wofür wir hier sind - unserem Leben?
Wie kommen Menschen auf die Gedanken oder Gefühle hier im jetzigen Leben unseren Weg zu verlassen und mehr Leid anzunehmen als wir mit Freude ausgleichen können?
Schon mal darüber nachgedacht, dass wir Alle im DaSein uns recht gut einrichten können und durch Handeln aus unserer Überzeugung dieses Dasein sehr beeinflussen können?
Wem wollen wir die Welt überlassen, wenn nicht uns und unseren Kindern!
Das Leben kann so leidvoll sein, aber es kann auch anders!???! :idea:

Chris

Re: allein - oder was hält euch vom Leben fern?

Beitragvon Chris » Fr 15. Mär 2019, 11:38

Hallo marie

Ja marie ich kann es auch nicht verstehen das Menschen plötzlich den gemeinsamen Weg im Leben verlassen.
Das Leben ist ein ritt durch die Dunkelheit.
Ich habe darauf eigentlich keine Lust mehr.

marie

Re: allein - oder was hält euch vom Leben fern?

Beitragvon marie » Sa 16. Mär 2019, 07:41


Das Leben ist ein ritt durch die Dunkelheit.
Ich habe darauf eigentlich keine Lust mehr.
Dein Leben ist ein Ritt durch die Dunkelheit, auf das du eine Lust mehr hast?! was hält dich davon ab den Leidesweg zu verlassen?

Chris

Re: allein - oder was hält euch vom Leben fern?

Beitragvon Chris » Sa 16. Mär 2019, 11:43

Was mich davon abhält?
ja ich sag mal so.....die richtige Methode.
Ich will mich nicht vor nen Zug stellen, Tabletten sind mir zu unsicher.
die Gefahr vorher gefunden zu werden ist mir zu groß, man überlebt und wird erstmal in der Psychiatrie eingesperrt. Das will ich auf keinen Fall. Am besten wäre ein Fläschchen pentobarbital, das geht schnell und ohne Schmerzen aber da kommt man ja nicht so einfach ran. Jeder sollte über seinen Tod selbst entscheiden können. Ich finde es falsch das es nicht so ist

marie

Re: allein - oder was hält euch vom Leben fern?

Beitragvon marie » Sa 16. Mär 2019, 22:42

Okay Chris,
eine Möglichkeit seinem Leid auf Erden zu entkommen ist das Sterben.
Ich stimme mit dir überein, dass jeder sein Leben selber bestimmen sollte und auch das Sterben ein Teil des Lebens ist. Daher – Ja, jeder sollte sein Leben irgendwann möglichst schmerzfrei beenden dürfen, wenn er/sie das will.
Ich habe heute am S-Bahnhalte Punkt gestanden und war überrascht, wie schnell hier direkt am Bahnsteig die ICEs durchrasen –
Sterben ist wird hier sehr leicht gemacht! Es gibt auch für dich schnelle Methoden. Jetzt kannst du sagen, dass du niemanden belasten willst (was du bei einem Suizid eh wirst und dir letztlich, nachdem du alles aufgibst und nicht mehr sein wirst, auch egal sein kann)
Okay – dann stellen wir uns mal vor, dass jeder eine tödliche Pille bei seiner Geburt mit auf den Lebensweg gegeben wird. Wäre das sinnvoll? Ist es nicht gut, dass sterben mit einem gewissen Aufwand verbunden ist? Erst wenn dein Körper (dein Teil von dir also) bereit ist sich selber zu zerstören, ist das möglich. So sind wir abgesichert in unseren vielen Lebenskrisen, die ggf auch so heftig sind, dass wir das Leben nicht mehr so einfach ertragen (tragen und halten) können. Kann es sein, dass dahinter ein Plan steckt, dass wir auch durch Leid Erfüllung im Leben finden?
Ich weiß nur, dass ich durch meine impulsartige Reaktion der letzten Monate durchaus sehr gefährdet gewesen wäre, hätte ich eine solche Pille bei mir zuhause. Gerade aber bin ich froh dass es ich lebe und in guter Therapie bin. Verrückt wie sich mein Leben neu gestaltet.
Eine weitere Möglichkeit seinem Leid auf Erden zu entkommen ist das Leben, die eigene Verantwortung zu empfinden und den Lebensraum mit Lebenszeit zu füllen.
Kannst du dir das auch vorstellen? - Dich mitteilen, öffnen für dein Innerstes – schauen wo deine Gefühle und Gedanken ansetzten und diese ändern? Bist du bereit für dich, deine Umwelt zu arbeiten, dein Selbstwert zu steigern und dein Leben – unseren Lebensweg zu erhalten?

MOD: Bitte zurück zum Thema: Was hält euch vom Leben fern?!

Maik

Re: allein - oder was hält euch vom Leben fern?

Beitragvon Maik » So 17. Mär 2019, 08:20

Chris, auf Netflix gibt es derzeit eine Serie "After Life". Schau dir das im englischen Original mit deutschen Untertiteln an. Es ist eine außergewöhnlich intelligente Serie mit wirklich klugen Sätzen über das Leben und den Tod. Guck dir das an, vielleicht kannst du die eine oder andere Erkenntnis für dich daraus ziehen.

sam

Re: allein - oder was hält euch vom Leben fern?

Beitragvon sam » So 17. Mär 2019, 08:22

Was mich vom Leben fern hält? Erst mal, was ist Leben?
Ich bin am leben, also nichts. :lol:


Das Leben ist ein Stück Dreck, das man wenden kann und vielleicht ein Bonbon findet. Meistens aber ist da nur noch mehr Kacke zu finden und es ist schwer erträglich. Also ist die Frage, was hält euch von den Bonbons fern und warum finden einige Leute die Bonbons während andere nur Dreck (Krankheit, früher Verlust der Eltern, nicht genug Geld, stressige Umgebung.....) lutschen? :oops:

keine Idee, aber auch nicht mehr wichtig

marie

Re: allein - oder was hält euch vom Leben fern?

Beitragvon marie » So 17. Mär 2019, 17:28

Was mich vom Leben fern hält? Erst mal, was ist Leben?
Ich bin am leben, also nichts. :lol:
hi Sam,
ich meine es gibt viele Arten von Leben
kurz gesagt, es gibt ein "gutes" und ein "schlechtes" Leben
was Gut oder Schlecht ist entscheidet jeder für sich, allerdings bezeichnest du DEIN (?) Leben als Dreck und das hört sich für mich nicht gut an
Somit meine Frage - was hindert dich an einem guten Leben?
Das Leben ist ein Stück Dreck, das man wenden kann und vielleicht ein Bonbon findet. Meistens aber ist da nur noch mehr Kacke zu finden und es ist schwer erträglich. Also ist die Frage, was hält euch von den Bonbons fern und warum finden einige Leute die Bonbons während andere nur Dreck (Krankheit, früher Verlust der Eltern, nicht genug Geld, stressige Umgebung.....) lutschen? :oops:

keine Idee, aber auch nicht mehr wichtig
was auch immer die Bonbons im Leben /Dreck sind, irgendwie sind viele Menschen davon überzeugt, dass sie zu wenig davon finden. Aber warum ist das das so ungleichmäßig vertreilt und wie können wir das oder unsere Sicht darauf ändern?

Seit wann empfindest du es (das Leben) als nicht mehr wichtig?


Zurück zu „Suizid / Selbstmord-Forum“



cron