Fragen an die Suizidgefährdeten (und alle anderen)

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Lilia

Fragen an die Suizidgefährdeten (und alle anderen)

Beitragvon Lilia » Sa 2. Dez 2017, 11:58

*Ich stand nun im eiskalten Wasser und starrte in das schwarze Nichts hinein, welches mir das sichere Ende versprach... Keine Seele weit und breit.
Ich machte einen Schritt zurück und entschied mich somit weiterzugehen...*

Nun die Fragen an Euch:

1) Wann lohnt es sich zu kämpfen? Wie lange hält ein Mensch durch?
2) Wann wisst ihr die Zeit ist reif für Veränderungen, wenn ja welche?
3) Trifft ihr manchmal kontraproduktive irrationale Entscheidungen, die euch sicherlich noch mehr schaden und warum?
4) Was bedeutet für euch Liebe, könnt ihr sie empfinden und die auch halten?
5) Wann habt ihr Angst, warum und wovon?
6) Was denkt ihr was unterscheidet euch von den anderen Menschen? Ist da nur negatives dran?
7) Meint ihr ihr könnt jemals glücklich sein?
8) Wann wart ihr letztes mal glücklich und warum?
9) Glaubt ihr ihr verdient es glücklich zu sein oder eher nicht, und warum?
10) Wie steht es mit der Selbstliebe aus? War sie jemals da, und wann war sie weg?
11) Seid ihr ein Guter Mensch oder meint ihr aufgrund der Erkrankung kann man dies nicht sein?
12) Wie steht es mit Mitmenschen aus, sind die gut auf euch zu sprechen oder eckt ihr überall an?
13) Wofür lohnt es sich zu kämpfen und wann weißt man es ist an der Zeit zu gehen?

.....Das sind einige wenige Fragen die ich mir selbst stelle, und hoffe mit eurer Hilfe zu einer größeren Erkenntnis zu gelangen.


danke im Voraus für ehrliche Antworten.

ChrisQ

Re: Fragen an die Suizidgefährdeten (und alle anderen)

Beitragvon ChrisQ » Mo 4. Dez 2017, 10:49

Ich versuche mal ein paar Fragen zu beantworten :
1. Menschen kämpfen , wenn sie einen Sinn sehen im Leben. Zb kinder . Aber ich glaube es gibt viele anreize .
2. Wenn man unglücklich ist , sollte man etwas änden . Eben das , was einen stört .
3. Ja das habe ich , weil ich für die richtige entscheidung zu schwach war .
4. Liebe ist wohl das Gefühl, immer bei einem menschen zu sein zu wollen , und einem selbst die "negativen " eigenschaften der person gefallen. Ob ich sie empfinden kann weiss ich nicht. Vielleicht habe ich schonmal geliebt . aber woher soll ich das wissen ? Ich kann mit gefühlen niht umgehen.
5. soziale Ängste habe ich oft . wenn ich wüsste warum , hätte ich die ursache beseitigt . Aber Angst ist natürlich .
6. Ich weiss nicht was mich besonders machen sollte .
7. Ne hübsche frau und viel geld , evtl kinder . Wer will das nicht ?
8. Ich weiss nicht wann ich zuletzt " Glücklich " war .
9. Ja , ich verdiene es glücklich zu sein. ich bin kein schlechter mensch . Aber ich glaube schlechte menschen leben glücklicher.
10. Ich schwanke oft zwischen , "du bist wer du bist , und das ist gut so" und "ich wäre gerne jemand anders "
12 .ich komme gut zurecht mit meinen mitmenschen. Auch wenn ich sehr distanziert bin .
13. es ist zeit zu gehen, wenn man sich überall fehl am platz fühlt , nicht geborgen oder erwünscht

Vielleicht konnte ich dir ja helfen. wäre auch an antworten anderer interessiert?

Mexx

Re: Fragen an die Suizidgefährdeten (und alle anderen)

Beitragvon Mexx » Mo 4. Dez 2017, 20:55

Hallo!

Interessantes Thema

Leider alles dumme Fragen... sry. Die könnte man JEDEM stellen! Ich bin manisch depressiv und habe Borderline. Und jede Frage kann dir ein geistig völlig gesunder Mensch genauso beantworten wie einer von meiner Sorte.

Fakt ist jedoch; In dem Moment wo jemand den Entschluss fasst sich selbst umzubringen, ist man 1. einfach nur verzweifelt und am Ende, oder 2. man meint es tatsächlich ernst und zieht das so durch dass es kein zurück gibt.

In den meisten Fällen jedoch trifft das auf Gruppe 1 zu! Impulsiv, depressiv, an die falschen geraten. Aber so einfach ist es nicht. Solche Leute sind meist auch noch durch ihre Kindheit geplagt. Haben vielleicht einen Fehler begangen und überkompensieren das in gewissen Situationen. Bei einem Selbstmörder spielen so viele Faktoren zusammen dass man das auf keinen Fall mit ein paar Fragen abtun kann.

Hoffe das war nicht völlig unnütz

MfG
gescheiterter dreifach Selbstmörder

grumpf

Re: Fragen an die Suizidgefährdeten (und alle anderen)

Beitragvon grumpf » Di 5. Dez 2017, 09:10

@mexx

Die Fragen sind nicht dumm, aber leider ist deine Antwort teilweise dumm... sry.

Lies dir am besten noch einmal Überschrift und Intention des TE durch; dann gehts dir vielleicht auch auf!

Pucky

Re: Fragen an die Suizidgefährdeten (und alle anderen)

Beitragvon Pucky » So 10. Dez 2017, 09:58

Ich denke auch; ob suizidgefährdet oder nicht: Die Fragen sind nicht dumm.
Hier sind meine zwei Cents, wie man so schön sagt. ;)



1) Wann lohnt es sich zu kämpfen? Wie lange hält ein Mensch durch?
Es lohnt sich immer zu kämpfen, fragt sich nur ob man es an der richtigen Stelle und für den richtigen Grund tut. Manchmal zieht man die ganze Zeit am falschen Ende.
Ein Mensch hält unglaublich lange durch. Und noch ein bisschen mehr. Noch mehr als man sich das vorstellen kann. Desto höher der Willen, die Motivation, der Glaube, desto länger geht es.
Es ist erstaunlich was Körper und Seele so mitmachen können.


2) Wann wisst ihr die Zeit ist reif für Veränderungen, wenn ja welche?
Wenn man sich diese Frage stellt.
Welche...? Puh, ich denke, das kann man so allgemein schwer beantworten, aber die entgegengesetzte Richtung ist immer eine Idee.
Manche gehen gerne und erfolgreich Babysteps, andere brauchen die extremen Veränderungen - welcher Typ bist du?


3) Trifft ihr manchmal kontraproduktive irrationale Entscheidungen, die euch sicherlich noch mehr schaden und warum?
Oh ja... Ich denke, es ist die Bequemlichkeit. Man nimmt nun mal gerne den einfachsten Weg, auch wenn er letztendlich einem mehr schadet und alles erschwert.
Zu dem Zeitpunkt war es eben mal das Einfachste.



4) Was bedeutet für euch Liebe, könnt ihr sie empfinden und die auch halten?
Wenn einem jemand anderes wichtiger ist als man sich selbst. Wenn einem das Glück einer anderen Person wirklich am Herzen liegt, wenn es einen wirklich interessiert.
Wenn man bereit ist Opfer zu bringen, nur damit die andere Person glücklich ist und es einen trotzdem glücklich macht, weil es eben die andere Person ist.
Wenn man sich freut, wieder Kontakt mit der Person zu haben. Sie zu sehen, zu hören, anzufassen. Wenn deine Stimmung steigt wegen der Person, ohne das die groß was dafür tun muss.
Wenn die kleinen Dinge einfach HAMMER sind und selbst blöde Ereignisse noch ihre schönen Seiten haben, weil man sie zusammen erlebt.
Klar ist nicht alles super 24/7, dennoch weiß man, dass man irgendwie zusammengehört, gehören möchte.
Manchmal kann Liebe auch schmerzvoll sein.
Bei der Liebe hat man eigentlich keine Wahl: Entweder sie ist da oder eben nicht. :D

Ja, ich kann sie empfinden.

Halten. Das Gefühl durchaus.


5) Wann habt ihr Angst, warum und wovon?
Du stellts Fragen! Da könnte ich wie über die Liebe einen Roman schreiben.
Es ist mir gerade auch etwas zu persönlich.
Ich habe oft Angst. Manchmal sogar bei gerade zu lächerlichen Dingen, aber es ist einfach so.
Also von kleinen bist zu großen Ängsten udn eben auch in ganz verschiedenen Stärkengraden.
Warum? Schlechte Erfahrungen und (und dadurch "etwas") Paranoia und bei manchen habe ich keine Ahnung, woher sie kommen.


6) Was denkt ihr was unterscheidet euch von den anderen Menschen? Ist da nur negatives dran?
Ich glaube man unterscheidet sich gar nicht so sehr. Das kommt einem nur so vor, weil man ja sein eigenes Seelenleben kennt und von den meisten anderen nur ein oberflächliches Bild hat.
Was ist schon Negativ? Wer darf das beurteilen?


7) Meint ihr ihr könnt jemals glücklich sein?
Ich denke schon, aber es wird niemald 100%ig sein. Das wäre wohl auch unrealistisch.


8) Wann wart ihr letztes mal glücklich und warum?
Oh am Freitag hatte ich einen sehr schönen Tag mit Menschen, die ich mag und ich habe neue Erlebnisse gemacht, wurde gut unterhalten und es gab Essen. ;)
Das hat mir gute Laune und viel positive Energie gegeben.


9) Glaubt ihr ihr verdient es glücklich zu sein oder eher nicht, und warum?
Das verdient wohl jeder.
Weil es jeder verdient.


10) Wie steht es mit der Selbstliebe aus? War sie jemals da, und wann war sie weg?
Oh ja, sie ist auch irgendwie da... vielleicht nur so bei 20% oder manchmal auch deutlich mehr.
Ich denke, es hängt damit zusammen, wie man sich sieht und empfinden, wie man geprägt ist von der Erziehung, der Gesellschaft und den eigenen Ansprüchen.

Wenn man sich selbst nicht leiden kann, wer soll es dann tun?
Und wie soll man dann jemand anderes lieben?

Eigentlich hat jeder etwas tolles, besonderes, bewundernswertes, liebenswertes.
Schade, dass viele sich nur an ihre "Fehler" heften und das übersehen.
Niemand ist komplett Sch..ße.


11) Seid ihr ein Guter Mensch oder meint ihr aufgrund der Erkrankung kann man dies nicht sein?
Klar bin ich ein guter Mensch, warum sollte ich es nicht sein?
Vielleicht nicht immer ganz fair, zu emotional und sensibel und so.
Aber das macht mich nicht zu einem schlechten Menschen.


12) Wie steht es mit Mitmenschen aus, sind die gut auf euch zu sprechen oder eckt ihr überall an?
Boah! Leider sind viele Leute öberflächlich und ablehnend. Klar kann ich auch mal anecken, aber die meiste Zeit gehe ich eigentlich in der Masse unter und bin eher unschein- bis unsichtbar.
Und viel zu schüchtern. Das macht einige sehr aggressiv. Auf der anderen Seite komme ich mit den unterschiedlichsten Menschen zu recht.
Von daher sage ich mal, die Reaktionen sind eher neutral hauptsächlich.


13) Wofür lohnt es sich zu kämpfen und wann weißt man es ist an der Zeit zu gehen?
Es lohnt sich zu kämpfen für die eigenen Träume und Hoffnungen. Für die eigenen Bedürfnisse. Für sein eigenes "Glück". Für sein Leben.
Oder auch für das von anderen.

Ich hatte zwar auch schon Suizidgedanken, bin aber (derzeit) nicht suizidgefährdet.

Mondenkind

Re: Fragen an die Suizidgefährdeten (und alle anderen)

Beitragvon Mondenkind » So 10. Dez 2017, 12:20

Danke für die Fragen!!

1) Wann lohnt es sich zu kämpfen? Wie lange hält ein Mensch durch?
Wenn man sich an Kleinigkeiten erfreuen kann, lohnt es sich dafür zu kämpfen. Es geht hier nicht um den Sinn des Lebens.Ein Mensch hält so lange durch, wie er noch ein wenig Lebensgefühl besitzt.

2) Wann wisst ihr die Zeit ist reif für Veränderungen, wenn ja welche?
wenn ich kein Lebensgefühl mehr habe, sondern nur noch funktioniere!

3) Trifft ihr manchmal kontraproduktive irrationale Entscheidungen, die euch sicherlich noch mehr schaden und warum?
ja, um die Gedanken und die Angst zu verdrängen.

4) Was bedeutet für euch Liebe, könnt ihr sie empfinden und die auch halten?
Liebe ist für mich ein tiefes und warmes Gefühl, welches aber nur ganz vorhanden ist, wenn man sich auch selbst liebt.

5) Wann habt ihr Angst, warum und wovon?
ich habe Angst vor Neuem, viele Menschen, Beurteilungen, vor Versagem!

6) Was denkt ihr was unterscheidet euch von den anderen Menschen? Ist da nur negatives dran?
ich bin anders, habe keine großem Ziele im Leben, nehme vieles auf, mag mich nicht! Ich empfinde mich im Allgemeinen als schlecht!

7) Meint ihr ihr könnt jemals glücklich sein?
Nein! Nur zufrieden. Glück ist nur ein Moment!

8) Wann wart ihr letztes mal glücklich und warum?
Puuuh, zufrieden passt hier eher. als ich als Lehererin an einem Gymnasium war!

9) Glaubt ihr ihr verdient es glücklich zu sein oder eher nicht, und warum?
Zurzeit verdiene ich es nicht, da ich alles hingeschmissen habe worüber andere glücklich wären.

10) Wie steht es mit der Selbstliebe aus? War sie jemals da, und wann war sie weg?
Nein, sie war nie da! und dies ist mein größtes Problem!

11) Seid ihr ein Guter Mensch oder meint ihr aufgrund der Erkrankung kann man dies nicht sein?
Ich versuche ein guter Mensch zu sein und vieles sagen ich sei zu gut. aber ich empfinde nicht als gut.

12) Wie steht es mit Mitmenschen aus, sind die gut auf euch zu sprechen oder eckt ihr überall an?
ich ecke öfter an, weil ich oft anders denke, mich oft mal zurückziehe und nie zufrieden mit mir bin.

13) Wofür lohnt es sich zu kämpfen und wann weißt man es ist an der Zeit zu gehen?
für die Familie, den Partner, für schöne Momente im Leben. Zurzeit bin ich an einem Punkt, der nah am Tod ist. die Frage ist schwer zu beantworten, ein schwer depressiver Menschen denkt bestimmt immer, dass es Zeit ist zu gehen. zurzeit denke ich auch so, aber manchmal gibt momente und Menschen, die mich davon abhalten.

Martin1965

Re: Fragen an die Suizidgefährdeten (und alle anderen)

Beitragvon Martin1965 » Mo 11. Dez 2017, 16:01

1) Wann lohnt es sich zu kämpfen? Wie lange hält ein Mensch durch?
Immer. Und Durchhalten kann ein Mensch solange, wie es einen Grund dafür gibt.

2) Wann wisst ihr die Zeit ist reif für Veränderungen, wenn ja welche?
Wird der Druck zum Leid, sollte man etwas verändern. Welche Veränderung? Das kommt auf das Leid an.

3) Trifft ihr manchmal kontraproduktive irrationale Entscheidungen, die euch sicherlich noch mehr schaden und warum?
Manchmal? Ist das ein Witz? Sowas ist schon fast Normzustand bei Menschen.

4) Was bedeutet für euch Liebe, könnt ihr sie empfinden und die auch halten?
Liebe ist alles, ohne Liebe ist nichts.

5) Wann habt ihr Angst, warum und wovon?
Ängste gibt es viele, die größte habe ich vor dem Leiden.

6) Was denkt ihr was unterscheidet euch von den anderen Menschen? Ist da nur negatives dran?
Mich unterscheidet – im Prinzip – nix von Anderen. Nur der Zufall.

7) Meint ihr ihr könnt jemals glücklich sein?
Ich fürchte, daß ist weitgehend vorbei.

8) Wann wart ihr letztes mal glücklich und warum?
Ich kann mich nicht erinnern.

9) Glaubt ihr ihr verdient es glücklich zu sein oder eher nicht, und warum?
Dass ist keine Frage von Verdienst.

10) Wie steht es mit der Selbstliebe aus? War sie jemals da, und wann war sie weg?
Wenn ich so handeln würde, wie die Bibel vorschreibt (liebe Deinen nächsten wie Dich selbst), wäre ich schon längst in der forensischen Psychiatrie.

11) Seid ihr ein Guter Mensch oder meint ihr aufgrund der Erkrankung kann man dies nicht sein?
Was ist ein Guter Mensch? Ich versuche anderen zu helfen.

12) Wie steht es mit Mitmenschen aus, sind die gut auf euch zu sprechen oder eckt ihr überall an?
ADHS. Da eckt man immer an.

13) Wofür lohnt es sich zu kämpfen und wann weißt man es ist an der Zeit zu gehen?
Solange mich jemand BRAUCHT, werde ich kämpfen. Aber ich werde mir so bald wie möglich alles besorgen, damit ich gehen KANN, wenn es notwendig wird.

Ari999

Re: Fragen an die Suizidgefährdeten (und alle anderen)

Beitragvon Ari999 » Di 2. Jan 2018, 13:30

1) Wann lohnt es sich zu kämpfen? Wie lange hält ein Mensch durch?

Wenn man eigentlich Leben möchte, aber nicht so. Dann kann man darum kämpfen, sein Umfeld verändern, die Depression zu besiegen, mit seinen Problemen umgehen lernen.

2) Wann wisst ihr die Zeit ist reif für Veränderungen, wenn ja welche?

Wenn ich nüchtern, völlig klar, rein argumentativ sehe, dass ich in irgendeiner Beziehung falsch handle.

3) Trifft ihr manchmal kontraproduktive irrationale Entscheidungen, die euch sicherlich noch mehr schaden und warum?

Manchmal, wenn ich einfach keine Kraft habe... wobei, eigentlich ist das keine Entscheidung.
Also hoffentlich nicht.

4) Was bedeutet für euch Liebe, könnt ihr sie empfinden und die auch halten?

Liebe bedeutet für mich Verzweiflung, besonders wenn sie erwiedert wird, weil mir klar ist, dass ich gehen werde und ich damit möglichst niemanden verletzten möchte.

5) Wann habt ihr Angst, warum und wovon?

Ja, doch warum und wovon weiss ich nicht.

6) Was denkt ihr was unterscheidet euch von den anderen Menschen? Ist da nur negatives dran?

Mein Gewissen ist grösser und schwerer.
Ich finde das eigentlich besser, denn es lässt mich das richtige tun, aber es macht mir leider auch das Leben praktisch unmöglich.

7) Meint ihr ihr könnt jemals glücklich sein?

Nein, nicht vollständig.

8) Wann wart ihr letztes mal glücklich und warum?

Als ich noch weniger wusste, weil ich damals noch meinte, dass ich leben darf.

9) Glaubt ihr ihr verdient es glücklich zu sein oder eher nicht, und warum?

Nein, weil Leben auf Kosten anderer Lebewesen grundsätzlich nur falsch sein kann, verdient es kein lebender Mensch.

10) Wie steht es mit der Selbstliebe aus? War sie jemals da, und wann war sie weg?

Wird dasein...

11) Seid ihr ein Guter Mensch oder meint ihr aufgrund der Erkrankung kann man dies nicht sein?

Ich denke, mehr als die meisten anderen.

12) Wie steht es mit Mitmenschen aus, sind die gut auf euch zu sprechen oder eckt ihr überall an?

Ja, interessanterweise eigentlich durchaus.

13) Wofür lohnt es sich zu kämpfen

Siehe 1)

und wann weißt man es ist an der Zeit zu gehen?

Wenn man einsieht dass Leben (in seinem Fall) rein argumentativ grundsätzlich falsch ist und auch professionelle Hilfe nichts daran ändert.
Wenn es sich richtig anfühlt, und man mit dem Leben in Frieden abschließen kann.

LG Ari,
Die ihren Entschluss gefasst hat.






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