Suizid: Letzter Ausweg?

Keine Ankündigungen, bitte!
sabrina1001

Re: Letzter Ausweg?

Beitragvon sabrina1001 » 25.11.2018, 19:11

„Guten Morgen, ich hoffe ihr hattet bisher einen angenehmes Wochenende?!
Tja, also das mit dem Häusschen in Japan. Ist das jetzt Smalltalk ( der arme Mod hier tut mir leid) ? „

Vorsicht – der Mod kann Beiträge auch sperren - ;)

„Mittlerweile hätte ich nur noch durch eine Heirat mit einem Japaner die Möglichkeit dort zu leben und zu arbeiten... daher fühle ich mich vielleicht auch hoffnungslos weil ich habe bisher immer alles zur Seite geschoben, solche Dinge.“

Doof, aber wo ein Wille gibt es viele Wege, aber dann hast du sicherlich besseres als über dein Sterben nachzudenken!

„Es ist mir egal was zB meine Freundin darüber denkt weil für mich ist/war die Planung das einzige was ICH für mich tue.“

Ja genau – dein Leben!

„Etwas was ICH unter Kontrolle habe...
ich wusste das nur darüber schreiben nicht helfen würde.. nicht alles ungeschehen macht.. „

Was auch immer geschehen ist, glückliche Moment raus sortieren, den Rest in die Abteilung Vergangenheit zum Ausverkauf!


„ich kann nicht verhindern oder beeinflussen dass mich andere Menschen schnell ersetzen und ich ihnen schnell überdrüssig werde. Das heißt nicht dass ich mich abhängig mache. Aber es ist meine „Schuld“ das ich Zuviel „Mühe“ ( falsches Wort, aber mir fällt jetzt nichts besseres ein) in jemanden investiere, denn das steigert meine Enttäuschung nachher „wie eine heisse kartoffel“ schnell fallen gelassen werde.“


Das ist dein Bild, das du von anderen hast, vermutlich denken viele mehr an dich als du meinst!
Selbst wenn nicht, dann ist das ihre Sache.

Jenny, wenn du dich selber nicht trägst wirst du zur Last für andere. Sie können dich nur stützen, denn tragen müssen sie ihre eigene Persönlichkeit.

In diesem Jahr ist meine Mutter verstorben, ich denke oftmals an sie, aber für die Gegenwart sowie meine Zukunft spielen sie keine Rolle mehr, sie ist nicht mehr da und ich kann mich nicht mit alten Bildern verrückt machen. Die Bilder lasse ich nur in Erinnerungsmomenten zu.

Wenn du eine Rolle im Leben der Menschen spielen willst, bleib am Leben.

„Ich kann mich einfach nicht abgrenzen.“

Scheint so, arbeite an deinen Gedanken, an dir!


„du bist mit Ende dreißig noch Mama geworden ( find ich so toll, du bist, nach meiner Sicht, bestimmt die beste Mami für deinen Sohn) ich weiß durchaus das ich Zeit hätte, aber wieso werde ich das Gefühl nicht los das es das war? Das meine Zeit vorbei ist...

Selbe Antwort wie zuvor,
nebenbei, wenn du Mama werden magst, dann musst du das Leben akzeptieren – Tote können keinen Nachwuchs bekommen!


liebe Grüße, eine kurze Umarmung für Sabrina


danke,
geh weiter Jenny, du läufst langsam los! Jeden Tag ein Stück, mal mehr, mal weniger, aber immer in deine Richtung!

Cerruleanribbon

Re: Letzter Ausweg?

Beitragvon Cerruleanribbon » 25.11.2018, 20:25

Guten Abend,
Ja ich WILL versuchen daran zu arbeiten.
Danke, dass du mir eine gedankliche Stütze bist und dir Zeit nimmst.
Das mit deiner Mama tut mir sehr leid und ich verstehe auf was du hinaus möchtest mit der Vergangenheit.
ich versuche zu stehen, ich bin noch wackelig aber der erste Schritt zu MiR ist wohl getan
Jetzt muss ich nur sehen wohin mich das führen wird.
Liebe Grüße

Sabrina1001

Re: Letzter Ausweg?

Beitragvon Sabrina1001 » 26.11.2018, 07:24

@Cerruleanribbon

wie wäre es mit:
ja, ich arbeite daran, jetzt sehe ich wohin Ich mich führe!
Ja Jenny, bleib dran! Der Weg richtig!

Ceruleanribbon

Re: Letzter Ausweg?

Beitragvon Ceruleanribbon » 30.11.2018, 21:01

Hi und guten Abend,
Danke Sabrina, wie immer. Du bist mir in einer interaktiven Welt zeitweilig eine große Stütze, und ich hoffe dass du dir bewusst bist, dass ich mich nicht vollkommen auf dich verlasse und Stütze sondern dass ich dir genau zuhöre und deine Ratschläge sehr ernst nehme, ohne Vorbehalte und Bedienungen.
Ich habe in den letzten Tagen aktiver und besser an mir arbeiten können. Ich weiß meist immer noch nicht, wie ich mit dem gefühls Chaos das andere in mir verursachen umgehen soll oder wie ich es am besten verarbeite. Mittlerweile ist mir klar dass ich es gar nicht abschalten will und das ich nicht so ein realistischer Mensch bin wie ich immer angenommen habe... sondern das von mir auswärts (so war es zumindest in meinem Kopf gespeichert) Logik und Realitätssinn verlangt wurde. wenn ich abends allein bin kommen immer noch die Gedanken und ich kann es noch nicht ganz begreifen was mich so durchwühlt. Aber ich habe mittlerweile begriffen das ich mir selbst schade durch diese Gedankengänge. Bisher war mir das egal, ich wollte mir um jeden Preis Schäden zufügen, weil ich dachte ich habe das verdient und das ich ganz und gar unnütz für jegliches leben bin. das ich nicht ganz so egal und nutzlos bin wie ich es von mir selbst denke. Das ich nicht gelebt habe wie ich wollte weil ich mir selbst Strafen und Gebote auferlegt habe von denen ich dachte das andere Menschen mich nicht anders akzeptieren. Ich beginne meinen Weg zu gehen, ich versuche es denn mich selbst zu töten ist keine Alternative zu dem was ich alles in mir ändern könnte. Das denke ich, das fühle ich. Ich habe seit Jahren das erste mal einen anderen Plan... ich arbeite daran glücklich zu sein, ich Versuche nicht an die Zukunft zu denken, ich versuche jetzt zu sein. Ich bin dankbar für jeden eurer Beiträge, besonders von dir Sabrina, und das ganz distanziert ohne jede Hoffnung und Gedanken an Verbindlichkeiten. Das erste mal in meinem Leben habe ich das Gefühl ich könnte frei sein ohne mich selbst zu töten. Klingt das zu naiv oder zu verquer? Ich habe es tatsächlich eine Woche geschafft ohne mir körperlich weh zu tun...
Ich will nicht mehr träumen sondern ich ich möchte meinen realitätstraum. Mein Leben. Ich hoffe das ergibt einen Sinn was ich da so zusammen schreibe..
Kann mir vielleicht jemand Tipps geben wie ich mit dem Schwall der Gefühle anderer umgehen kann?
Lg

sabrina1001

Re: Letzter Ausweg?

Beitragvon sabrina1001 » 01.12.2018, 06:17

hey Jenny, schön von dir zu hören! Du hattest eine gute Woche und bist ein riesiges Stück voran gekommen, dass ich dir einen kleinen Stoß geben dürfte, dafür möchte ich meinen Dank sagen, ich berühre Menschen sehr gerne ;)
mir ist aufgefallen, dass du oftmals schreibst, dass du versuchen wirst… u.a. glücklich zu sein,
meine Erfahrung ist, dass du damit Erwartungen in die Welt setzt, die dich irgendwann mal unter Druck setzen,
in guten Zeiten mag der Druck zur positiven Bewegung führen, in nicht so rosigen Zeiten kehrt sich ggf die Bewegung gegen sich. Jenny, du bist nur EINE Person, also brauchst du nur deine innere Kraft zu laufen, du brauchst kein Versuch, du läufst, du versuchst nicht glücklich zu sein, du bist glücklich!
Deine innere Kraft, die immer weiter wächst, setzt dich in Bewegung, nicht jeden Tag so sichtbar wie in der vergangen Woche, allerdings - rückblickend - in entscheidender Weise.
Ich habe die letzten Tage gerade wieder mehr über die Aufwärtsspirale des Lebens erfahren. Auch wenn beim Ausholen in die Höhe der Blick mal in die andere Richtung ausgerichtet ist, die Richtung der Bewegung stimmt.
Was deine Entwicklung gegenüber der Gefühle und Meinungen anderer anbelangt, da bin ich auch noch jeden Tag am Lernen. Ich kann nur sagen, mir sind Menschen die wichtigsten Lebewesen um mich herum und ich lebe gerne selber als Mensch mittendrin. Wenn ich mich auf andere einlasse, mich ihnen intensiv hingebe, so verliere ich manches Mal den Überblick, das kann mich ganz schön aus der Spur bringen. Ich habe mir einen inneren Ruhepunkt gesucht, ein Bild meines bereits im Ruheforst stehenden Baums, von dem aus ich das irdische Wirken betrachte. Wie heißt es so schön – nur die Ruhe bringt die Kraft –
Wichtig ist, bleib stets bei dir, du bist wertvoll für andere, aber am wertvollsten für dich selber!!
Ich wünsche dir ein erholsames und vielfältiges Wochenende!
auch liebe Grüße

Ceruleanribbon

Re: Suizid: Letzter Ausweg?

Beitragvon Ceruleanribbon » 02.12.2018, 20:51

Hi,
Ja meine lieben versuche... ich bin immer noch ziemlich unsicher und ich weiß das ich noch wirklich viel vor mir habe an Weg.Ich verstehe aber was du meinst. Ich habe viele Erwartungen in mich gesetzt, haushohe, und wenn ich „nur“ versuche mag mich das in schlechteren Zeiten wieder herunterziehen weil es auch Versagen bedeutet kann zu wagen. Es freut mich zu hören, dass du ein aufwärts hattest diese Woche. Und ich hoffe für dich das du keinesfalls zu arg nach unten blickst.
Dein Rat mit dem Ruhepol werde ich beherzigen. Das ist etwas was ich lernen möchte. Auch möchte ich intensiver daran arbeiten oder besser weiter daran feilen Fortschritte zu machen im Umgang mit anderen. Du hast mir gezeigt dass das durchaus im Bereich des möglichen ist, danke dir. Ich werde hoffentlich nächste Woche auch, wenn auch nur vielleicht kleine , Schritte nach vorne machen. Ich hoffe darauf. Denn zu verlieren habe ich nichts mehr. Ich muss wirklich lernen mit mir selbst alleine glücklich zu werden/zu sein.
Danke nochmal und liebe Grüße in die nächste Woche :)

sabrina1001

Re: Suizid: Letzter Ausweg?

Beitragvon sabrina1001 » 03.12.2018, 06:59

Auch möchte ich intensiver daran arbeiten oder besser weiter daran feilen Fortschritte zu machen im Umgang mit anderen. Du hast mir gezeigt dass das durchaus im Bereich des möglichen ist, danke dir. Ich werde hoffentlich nächste Woche auch, wenn auch nur vielleicht kleine , Schritte nach vorne machen. Ich hoffe darauf. Denn zu verlieren habe ich nichts mehr. Ich muss wirklich lernen mit mir selbst alleine glücklich zu werden/zu sein.
Danke nochmal und liebe Grüße in die nächste Woche :)
hallo Jenny, auch ich sage Danke, denn ich freue mich darüber dir beistehen zu dürfen. So funktionierts richtig und, lieber Mod - das ist kein Smalltalk!
ja die vergangene Woche war mir sozusagen kotz übel, weil ich mich in meiner Aufwärtsspirale gerade kopfunter befunden habe, ich habe mich zwar vom Boden entfernt, ihn aber lange betrachtet und da schossen doch viele Tränen in die Augen.
die Richtung zu erkennen und auch die Sicherheit zu spüren, dass die Halterung stabil ist hilft in schwiergen Zeiten, die wir alle immer wieder haben werden. Siehe diese Situationen als Test und vllt auch als Bestätigung deiner Richtung.
Nebenbei bemerkt, diese Woche werde ich viele gute Gedanken gebrauchen können,
gerne schreiben wieder wieder kurz am WE, denn ich merke, dass unsere Begleitung uns beiden hilft.
Bis dahin, nicht versuchen und hoffen sondern du sein, jeder Moment ist richtig Jenny, denn was richtig oder falsch ist bestimmst immer nur du in deinem gerade gelebten Sein.
eine gute Woche! herzlichst Sabrina

Ceruleanribbon

Re: Suizid: Letzter Ausweg?

Beitragvon Ceruleanribbon » 08.12.2018, 19:02

Guten Abend,
Guten Abend Sabrina,

Ich hatte eine sehr harte Woche mit mehreren Rückschlägen die mich hart erschüttert haben. Ich taumele immer noch. Ich hoffe, liebe Sabrina, dass er dir besser ergangen ist, ich habe diese Woche mehrmals an dich gedacht, wie es dir wohl geht und dir mental gedankt, denn hätte ich nicht unsere Gespräche hier schwarz auf weiß nachlesen können weiß ich nicht was ich getan hätte.
Meine Wut auf mein eigenes Leben und meine eigene Unfähigkeit drückt mich sehr schwer zu Boden im Moment. Ich atme aber ich ertrinke...ich kehre immer wieder zurück zum Punkt der Einsicht das es besser sein könnte zu sterben. Ein Kreislauf der mich letztendlich wieder auf den harten Boden der Realität und der Kälte und Hoffnungslosigkeit zurückholt. Leben bedeutet fliegen. Ich weiß nicht ob ich zu dumm, zu feige oder zu schwach dafür bin. Ich weiß das es bergauf ging und jede Erhöhung auch Absackungen mit sich bringt. Ich bin so wütend dass ich nicht in der Lage bin mich zu befreien, dass ich so gelähmt bin... ich hoffe dir geht es gut und schreibe mir zurück wenn dir danach ist :). Einen schönen Samstag Abend noch
Liebe Grüße

sabrina1001

Re: Suizid: Letzter Ausweg?

Beitragvon sabrina1001 » 09.12.2018, 21:16

hallo Jenny,
ich habe heute viele liebe Gedanken in deine Richtung gesandt, komme aber noch nicht zum Schreiben,
ich bin gestern erst wieder aus dem Krankenhaus gekommen, alles soweit ok, aber den freien Kopf habe ich noch nicht,
ich schreib die Tage,
geh bis dahin DEINEN Weg, der sicherlich nicht einfach ist, sonst würden wir uns hier nicht treffen, aber nicht nur machbar sonder richtig gut wird,
machs gut!

sabrina1001

Re: Suizid: Letzter Ausweg?

Beitragvon sabrina1001 » 12.12.2018, 18:40

Liebe Jenny, hey du,
nach so vielen Gedanken an dich komme ich zum Schreiben. Mein OP ist richtig gut gelaufen, eine Nachkorrektur alter verletzter Zeiten.

Ich hoffe dir geht bei dir etwas stabiler, denn auf die Phase des kopfüber in Bodenrichtung folgen sicher wieder gute Momente und wenn du dir selber treu bleibst, siehst du auch, dass die Zeiten der Krise nötig sind um innerlich zu wachsen.

„Ich hatte eine sehr harte Woche mit mehreren Rückschlägen die mich hart erschüttert haben.“

Manche Wochen gehen an unsere Grenzen, die kenn ich auch, ich hoffe sehr, dass es nicht zu viele Narben gegeben hat, die es nur zu lösen gibt.

„Ich taumele immer noch.“

Aber du bist nicht gefallen!!!!! In Bewegung bleiben ist immer gut!

„Ich hoffe, liebe Sabrina, dass er dir besser ergangen ist, ich habe diese Woche mehrmals an dich gedacht, wie es dir wohl geht und dir mental gedankt, denn hätte ich nicht unsere Gespräche hier schwarz auf weiß nachlesen können weiß ich nicht was ich getan hätte.“

Aber sie haben stattgefunden, du hast mich in dein Leben gerufen und ich bin da, eigentlich in der letzten Woche immer und immer wieder in Gedanken ganz nah bei dir!

„Meine Wut auf mein eigenes Leben und meine eigene Unfähigkeit drückt mich sehr schwer zu Boden im Moment. Ich atme aber ich ertrinke...ich kehre immer wieder zurück zum Punkt der Einsicht das es besser sein könnte zu sterben.“

Von welcher Einsicht sprichst du? Jenny, wozu sterben? Wir hatte das bereits, deine Umwelt würde leiden, das aber kann dir ja egal sein,

wichtig bist du!

Ist dein Lebensende erreicht oder ist das Fallen und unter Wasser geraten nur ein Teil vom Emporsteigen?

Wenn du noch unschlüssig bist, dann wünsche ich mir für dich die Erfahrung, die dich zu deinem irdischen Lebens bringt! Wenn du etwas Neugierde spürst, dann spring auf den Zug, denn ich kann dir sagen, der fährt immer schneller und entfernt dich unerwartet schnell vom momentanen Tief.

Irgendwann hast du die Zeit verloren und die kommt die Möglichkeit dir selber Gewalt an zu tun als völlig undenkbar vor!

Ist aber deine Entscheidung die Bereitschaft zu schaffen.

Bei mir war es ein ganz langsames Gehen immer weiter, bis ich irgendwann schwungsvoll (da bin ich wohl sehr schnell in Richtung Hoch gegangen) so viel aufgerissen ist, dass ich vor zwei Wochen auch über die Möglichkeit des Scheiterns nachdachte,
heute weiß ich – Scheitern ist ausgeschlossen!

„Ein Kreislauf der mich letztendlich wieder auf den harten Boden der Realität und der Kälte und Hoffnungslosigkeit zurückholt.“

Es gibt nur eine Aufwärtsspirale , deshalb spreche ich vom Wachsen, vergiss die Vorstellung eines Kreislaufs!

„Leben bedeutet fliegen.“
Whow, schön und du willst darauf verzichten oder willst du im Tod danach suchen? Bedenke – du als Individium hast dich dann ausgelöscht….

„Ich weiß nicht ob ich zu dumm, zu feige oder zu schwach dafür bin.“

Nee, sonst würde ich hier nicht an dich schreiben – einhundert Prozent sicher!!!!!


„Ich weiß das es bergauf ging“ – nee es geht mittelfristig/langfristig bergauf!

„Ich bin so wütend dass ich nicht in der Lage bin mich zu befreien, dass ich so gelähmt bin...„

Ja, ich erinnere mich, die Phase ist völlig normal, du bist ungeduldig, du aber hast Zeit,

Du bist eine junge Frau mit Bindungen im hiesigen Gefüge von Raum und Zeit.
Kleiner Tipp, vielleicht drückst nicht nur dich zu Boden? Achte darauf was deine Erwartungen sind und achte auf die Erwartung der Anderen!

Jetzt lösche beide!

Du gehst deinen Weg, mit Achtung vor dir und vor den Anderen, die ihren Weg gehen! Dein Weg, deine Zeit, schließlich dein Raum, vllt in Japan!?
Warten- das musst du nicht! 

„ich hoffe dir geht es gut und schreibe mir zurück wenn dir danach ist . „

Geschrieben DDD


„Einen schönen Samstag Abend noch
Liebe Grüße“

Danke Jenny, auch deine Gedanken waren bei meiner OP, das war sehr gut für mich!
Samstag war ich gerade wieder aus der Klinik entlassen,
freue mich, wenn ich dir gute Gedanken zurücksenden kann, die dich erreichen,
Sabina


P.S. ist es dir möglich Mdyf mit ihrer ähnlichen Frage im Forum, hinsichtlich eines Ausweges, behilflich zu sein?

Ceruleanribbon

Re: Suizid: Letzter Ausweg?

Beitragvon Ceruleanribbon » 15.12.2018, 20:16

‪Guten Abend liebe sabrina :),‬

‪Ich bin froh und erleichtert dass diese Dinge und die OP gut für dich verlaufen sind und das du deinen Kampf vor zwei Wochen glimpflich verlief. ‬
‪Ich muss noch lernen auch Rückschläge als Erfolg zu sehen. Im Moment sehe ich sie nur allzu oft als Bestätigung meiner Wertlosigkeit auf Erden. ‬
‪Meine besten, liebsten und stärkendsten Gedanken waren oft bei dir, ganz besonders diese Woche, und auch im wieder und wieder aufnehmen unsere Gespräche hier. ‬
‪Ja, ich stehe noch, ich taumele noch, aber es fällt mir nur unglaublich schwer in Zeiten wie diesen meine Realität nicht aus den Augen zu verlieren. Nach den Rückschläge der vorletzten Woche, habe ich diese Woche bis Freitag einigermaßen überstanden. Ein paar physische Veränderungen an mir vorgenommen, so rein nach dem Motto wenn man sein äußeres pflegt und hegt fühlt man sich besser. ‬
‪Ich finde es durchaus ironisch, dass mir diese Woche 4 Menschen unabhängig voneinander gesagt haben dass sie ein besseres Leben durch mich erreicht haben. Meine liebe Freundin sagte mir dass sie es erstaunlich finde wie schillernd ich die positive Einstellung zum Leben verkünde, Diese auf andere ganz natürlich übertrage und sie begeistere und selbst anscheinend keinen Grund mehr zum Leben habe. Ich frage mich seither wie ich das kann?! Wie kann ich andere ermutigen ihre Ziele und träume zu verwirklichen und ich selbst stecke fest? Wie kann ich andere Menschen allzu oft, schon beim ersten Treffen meist zielsicher einschätzen und mich dementsprechend wandeln und unterstützen? Ich verstehe mich selbst nicht ob das ein Fluch oder eine Gabe sein soll mich selbst an einem Punkt festzuhalten und andere zum laufen zu bewegen. Dem ist hier im Forum nicht so. Du, liebe Sabrina, zeigst mir selbst zu laufen. ‬
‪Ja, leben ist schweben und fliegen, Fallen und empor steigen, Entwicklung, ertrinken. All das sollte einem Leben zeigen und nicht beenden. All die schlechten Erfahrungen die einem auch gutes bringen, dass man reift an jedem Schicksal. Am eigenen und dem des Gegenübers. ‬

‪„Aber sie haben stattgefunden, du hast mich in dein Leben gerufen und ich bin da, eigentlich in der letzten Woche immer und immer wieder in Gedanken ganz nah bei dir!“‬

‪Ja das haben sie. Und ich will dir keinesfalls die Schuld daran geben das ich noch lebe. Vielmehr dank dass du mich aufgefangen hast in meinem Absturz. Denn das war es im eigentlichen Sinne auch wenn es mir auf den ersten Blick nicht auffiel, ein Absturz. Ich schäme mich noch derzeit das ich eine Bürde ( das ich so egoistisch bin das jemand anzuvertrauen) bin für dich und die Menschen die nun Bescheid wissen aber ich weiß dass das meine Logik ist, mein Problem. Ich habe nun 10 Tage ausgehalten ohne mir körperliche Narben zuzufügen. 10 kurze Tage, die sich manchmal anfühlten wie die längste Hölle. ‬

‪„Von welcher Einsicht sprichst du? Jenny, wozu sterben? Wir hatte das bereits, deine Umwelt würde leiden, das aber kann dir ja egal sein,wichtig bist du!“‬
‪ Ja meine Einsicht das es besser ist nichts mehr zu fühlen, meine Freiheit, wenn man das so sagen kann. Meine Umwelt ist mir mittlerweile egal. Ich gebe niemand die Schuld für mich selbst doch wäre ich irgendwem wichtig genug gewesen hätte es irgendwer bemerkt? ‬

‪„Wenn du noch unschlüssig bist, dann wünsche ich mir für dich die Erfahrung, die dich zu deinem irdischen Lebens bringt! Wenn du etwas Neugierde spürst, dann spring auf den Zug, denn ich kann dir sagen, der fährt immer schneller und entfernt dich unerwartet schnell vom momentanen Tief.“‬

‪Ja das ist mir bewusst ich plane derzeit leicht zukünftig, ohne zu große Erwartungen zu haben, die mich enttäuschen und nieder drücken könnten. Ich plane Schritt für Schritt, doch mit der Ausführung weiß ich mir nicht immer zu helfen...‬

‪„heute weiß ich – Scheitern ist ausgeschlossen“ ‬
‪Das ist etwas was mir noch extrem schwer Fällt. Wenn ich falle denke ich automatisch ich kann es beenden, das ist mein Safe House. ‬

‪„Whow, schön und du willst darauf verzichten oder willst du im Tod danach suchen? Bedenke – du als Individium hast dich dann ausgelöscht….“‬
‪Ja das ist mir bewusst. Doch habe ich eigentlich das Gefühl das ICH bereits gestorben bin. Ich habe körperlich funktioniert, aber nennt man das Leben? Hier, auch mit dir, habe ich das erste mal den Weg gesucht mich zu entfalten, mich wiederzubeleben.‬

‪„Nee, sonst würde ich hier nicht an dich schreiben – einhundert Prozent sicher!!!!!“‬
‪Manchmal bin ich mir nicht sicher ob du nicht Zuviel von mir denkst. Ich weiß du hast hast keinerlei Erwartungen an mich und wir treffen uns hier auf einem Teilstück leben aber bislang kennst du mich weitaus besser als die meisten. Danke dir‬

‪Mir ist bewusst das ich diese Erwartungen löschen muss. Ich habe stets Bewunderung für jeden einzelnen Lebensweg gehabt, nur für meinen eigenen nicht. Ich fühle mich als ob ich schwebe über den Leben der anderen, beobachtend/lauernd auf Hilfe schreie/ bewundernd. Ich bin kein gut Mensch. Ganz im Gegenteil. Ich plane derzeit in meinem Kopf meine nächste Reise nach Japan, möchte den Mann sehen, der es mir angetan hat, ein Risiko wagen, mich elektrisieren lassen, der Verbindung die ich spüre neugierig auf den Grund zu gehen. ‬
‪Bis dahin werde ich wann auch immer mir möglich nicht stehen bleiben, eher tanzen. ‬
‪Wie immer sende ich zutiefst positive Gedanken und liebevolle Grüße in deine Richtung. Und ich hoffe das ich in all meinen wirren Gedanken und egoistischen Geschreibsel wenigstens einen Teil der Stütze für dich sein kann wie du für mich. ‬
‪Schönen Advent dir und deiner Familie:)‬

sabrina1001

Re: Suizid: Letzter Ausweg?

Beitragvon sabrina1001 » 16.12.2018, 20:25

liebe Jenny

Guten Abend liebe sabrina ,‬

‪Ich bin froh und erleichtert dass diese Dinge und die OP gut für dich verlaufen sind und das du deinen Kampf vor zwei Wochen glimpflich verlief. ‬

Inzwischen bin ich das auch, aber auch ich habe Hilfe angenommen und wunderbare Hilfe erhalten. Gekämpft habe ich nicht, nur habe ich die Bindung zum hiesigen Leben verloren,
wenns allzu leicht wird, kann das „vorschnell“ in den Tod führen, bin gedanklich auf eine schiefe Bahn gekommen, die mich etwas eingenebelt hat, auch im Rahmen der OP


‪Ich muss noch lernen auch Rückschläge als Erfolg zu sehen.

Es reicht, wenn du Rückschläge als Erfahrungen nicht als Gewalt (Rück-Schläge) erkennst und diese als notwendig aber nicht als Erfolg.


Im Moment sehe ich sie nur allzu oft als Bestätigung meiner Wertlosigkeit auf Erden. ‬

Du schaust zurück und du siehst dich in deinen Augen, leider noch wertlos,
dies zu ändern wäre ein gutes Ziel



‪Meine besten, liebsten und stärkendsten Gedanken waren oft bei dir, ganz besonders diese Woche, und auch im wieder und wieder aufnehmen unsere Gespräche hier. ‬

Ich danke dir sehr!


‪Ja, ich stehe noch, ich taumele noch, aber es fällt mir nur unglaublich schwer in Zeiten wie diesen meine Realität nicht aus den Augen zu verlieren.

Hast du manches Mal das Gefühl wach zu sein? Ich meine richtig wach? Kennst du ds Gefühl? Das gibt es und wenn du es erfahren hast, dann erinnere dich immer und immer, denn darum geht es im Leben.


Nach den Rückschläge der vorletzten Woche,

herrje – schon wieder Schläge!

habe ich diese Woche bis Freitag einigermaßen überstanden. Ein paar physische Veränderungen an mir vorgenommen, so rein nach dem Motto wenn man sein äußeres pflegt und hegt fühlt man sich besser. ‬

;)

‪Ich finde es durchaus ironisch,

ironisch? Glaubst du ihnen nicht?

dass mir diese Woche 4 Menschen unabhängig voneinander gesagt haben dass sie ein besseres Leben durch mich erreicht haben.

Das baut doch auf,
dann schreibe ich dir, dass ich Nr. fünf bin, ich schreibe gerne mit dir….


Meine liebe Freundin sagte mir dass sie es erstaunlich finde wie schillernd ich die positive Einstellung zum Leben verkünde,

wie machst du das, ohne daran zu glauben, und weswegen machst du das gegenüber anderen und zweifelst gegenüber dem wichtigsten Menschen – dir selber?

Diese auf andere ganz natürlich übertrage und sie begeistere und selbst anscheinend keinen Grund mehr zum Leben habe.

Redet ihr über deine Gefühle oder möchte sie dich immer noch einweisen lassen?

Es ist schön, dass du anderer im positiven Sinne anstößt, allerdings frage ich mich was die anderen sehen.

Kann es sein, dass du nicht aus Überzeugung handelst und daher auch nicht überzeugend wirkst? Vielleicht spüren die Anderen deine Zweifel, vielleicht gehen sie mit ihren Gedanken lieber weg von dir und bescheinigen, wie gut es ihnen geht, weil sie Angst haben dich zu belasten, könnte das sein?

Ich frage mich seither wie ich das kann?! Wie kann ich andere ermutigen ihre Ziele und träume zu verwirklichen und ich selbst stecke fest?

s.o.

Wie kann ich andere Menschen allzu oft, schon beim ersten Treffen meist zielsicher einschätzen und mich dementsprechend wandeln und unterstützen?

Einschätzen kannst du sie, weil du ein hochsensibler Mensch bist, wandeln kannst du sie nicht. Keiner kann den Anderen Wandeln, allerdings kannst du sie mit seiner Feinfühligkeit anstossen, damit sie in ihre eigene Richtung laufen.

Ich verstehe mich selbst nicht ob das ein Fluch oder eine Gabe sein soll mich selbst an einem Punkt festzuhalten und andere zum laufen zu bewegen.

Das ist eine Gabe, die dir leicht fällt, letztlich aber jeder kann,
dass du offen bist für andere ist wunderbar,
zu offen aber kann dein Leben und damit auch das der anderen zerstören !


Dem ist hier im Forum nicht so. Du, liebe Sabrina, zeigst mir selbst zu laufen. ‬
‪Ja, leben ist schweben und fliegen,
s.o. – auch hier Achtsamkeit – ich bin vor drei Wochen fast weggeflogen, die irdische Schwerkraft (menschliche Bindungen) hat, wie ich meine, ihren Sinn. Binden gut, Fesseln – nicht gut!

Fallen und empor steigen, Entwicklung, ertrinken.
All das sollte einem Leben zeigen und nicht beenden.

Wird dir dabei nicht schlecht? Ein sehr heftiges Leben suchst du dir da aus.

All die schlechten Erfahrungen die einem auch gutes bringen, dass man reift an jedem Schicksal. Am eigenen und dem des Gegenübers. ‬

Was gut oder schlecht ist deine Einschätzung zu gebener Zeit, das trifft stets auf alles Geschehene zu.

‪„Aber sie haben stattgefunden, du hast mich in dein Leben gerufen und ich bin da, eigentlich in der letzten Woche immer und immer wieder in Gedanken ganz nah bei dir!“‬

‪Ja das haben sie. Und ich will dir keinesfalls die Schuld daran geben das ich noch lebe.

DDDDD doch gib mir Schuld – ich habe mit Vorsatz gehandelt und ich sehe gerade, dass ich mich gerne schuldig mache!!!!!

Vielmehr dank dass du mich aufgefangen hast in meinem Absturz.

Sehr gerne Jenny!

Denn das war es im eigentlichen Sinne auch wenn es mir auf den ersten Blick nicht auffiel, ein Absturz. Ich schäme mich noch derzeit das ich eine Bürde ( das ich so egoistisch bin das jemand anzuvertrauen) bin für dich und die Menschen die nun Bescheid wissen aber ich weiß dass das meine Logik ist, mein Problem.

Hä? Neue Formulierung bitte? Ohne die Worte Bürde und Problem.
Willst du sagen, dass du dich für deine „Schwäche“ schämst und hoffst niemanden zu beschweren?

Dazu konnte ich sagen – schämen auf dem Forum is net! Wer dich als Bürde sieht muss wegsehen oder kann sich gerne beschweren,
ich sehe unseren Austausch mit Leichtigkeit.



Ich habe nun 10 Tage ausgehalten ohne mir körperliche Narben zuzufügen. 10 kurze Tage, die sich manchmal anfühlten wie die längste Hölle. ‬

Das war aber eine Steigerung von der letzten Zeit – richtig? Gut gemacht!
Ich kenne das mit dem Verletzen, auch wenn ich mich nie geritz habe, kann mir aber gut vorstellen, welche Erleichterung es bringt.

Du weißt aber, dass es dir – nicht nur deinem dir auf Erden geliehen Körper – nicht gut tut. Wenn aber die zehn Tage nur Unterdücken deiner Gefühle waren, dann ist es klar, dass die Schnitte voller Anspannung noch tiefer sind als zuvor.

Zum Sterben:
Ja meine Einsicht das es besser ist nichts mehr zu fühlen, meine Freiheit, wenn man das so sagen kann.

Lassen wir mal dahin gestellt, ob das Fühlen dann ein Ende hat, jedenfalls meine ich, dass du als Individium so frei wirst, dass du nicht mehr existierst.
Lassen wir das Sterben mal, das kommt erwartungsgemäß schon von alleine.

Ich möchte dir heute drei Fragen stellen;

Erstens, wenn du dich treffen würdest, hättest du Mitleid? Was würdest du dir im Forum schreiben, was als deine Freundin dir zeigen?

Zweitens, was für Bilder siehst du vor deinem Auge, wenn du dich verletzt?

Drittens, kannst du erahnen, dass da mehr als Leben und Tod ist?


Meine Umwelt ist mir mittlerweile egal.

Ich lebe gerne mit anderen, aber du kannst auch „gleichgültig“ sowie ohne Gefühle durchs Leben schreiten, okay

Ich gebe niemand die Schuld für mich selbst doch wäre ich irgendwem wichtig genug gewesen hätte es irgendwer bemerkt? ‬

Das kenne ich auch. Wie du vllt gelesen hast, bin ich im Sommer an meine Grenzen gegangen. Zuvor habe ich, für mich sehr deutlich, bei allen anderen nach Hilfe gefragt.
Die meisten hatten keine Zeit für mich – eigene Probleme drängten, eine ehemalige Freundin meinte gar, deswegen bringt man sich doch nicht um,
dann war sie nicht mehr erreichbar.

Nur eine Freundin, eine außergewöhnliche Frau, hatte den Mut mich an zusprechen, das war sechs Wochen nach meinem Versuch.

Mich macht das immer noch traurig, schon allein, weil ich heute oftmals kein Interesse mehr habe einige Menschen zu treffen.

Ich sehe heute oftmals die Angst der Anderen, als sie innerlich begriffen haben, dass da etwas außerplanmäßiges vorgeht. Zuerst habe ich ihr Wegschauen als Verurteilung interpretiert. Ich dachte sie warten auf mein Ableben. Heute sehe ich ihre Angst.

Manche meiner ehemaligen Freunde aber sprechen auch über ihre Zeit, ihr Denken und Fühlen. Oftmals habe ich tiefere Gespräche, als mir je möglich erschien.

Ich sag mal so, die die meinen Tod in Kauf genommen hätten, gehen mir heute eher am A* vorbei D
An ihre Stelle treten neue Menschen, neue Bindungen, neues Entdecken!.



‪„Wenn du noch unschlüssig bist, dann wünsche ich mir für dich die Erfahrung, die dich zu deinem irdischen Lebens bringt! Wenn du etwas Neugierde spürst, dann spring auf den Zug, denn ich kann dir sagen, der fährt immer schneller und entfernt dich unerwartet schnell vom momentanen Tief.“‬

‪Ja das ist mir bewusst ich plane derzeit leicht zukünftig, ohne zu große Erwartungen zu haben, die mich enttäuschen und nieder drücken könnten. Ich plane Schritt für Schritt, doch mit der Ausführung weiß ich mir nicht immer zu helfen...‬

Wird noch, ich hoffe ProLeben Jenny! Das wird dir gefallen!

‪„heute weiß ich – Scheitern ist ausgeschlossen“ ‬
‪Das ist etwas was mir noch extrem schwer Fällt.

wird noch

Wenn ich falle denke ich automatisch ich kann es beenden, das ist mein Safe House. ‬

Das kannst du jederzeit, wenn es dir Sicherheit gibt – gut!


‪„Whow, schön und du willst darauf verzichten oder willst du im Tod danach suchen? Bedenke – du als Individium hast dich dann ausgelöscht….“‬
‪Ja das ist mir bewusst. Doch habe ich eigentlich das Gefühl das ICH bereits gestorben bin.

Pass auf dich auf und beantworte mir die drei Fragen !

Ich habe körperlich funktioniert, aber nennt man das Leben? Hier, auch mit dir, habe ich das erste mal den Weg gesucht mich zu entfalten, mich wiederzubeleben.‬

‪„Nee, sonst würde ich hier nicht an dich schreiben – einhundert Prozent sicher!!!!!“‬
‪Manchmal bin ich mir nicht sicher ob du nicht Zuviel von mir denkst.

Ich denke groß, aber menschlich,

Ich weiß du hast hast keinerlei Erwartungen an mich und wir treffen uns hier auf einem Teilstück leben aber bislang kennst du mich weitaus besser als die meisten. Danke dir‬

Du erzählst von dir – und du bist interessant, weil du kein Jammerlappen bist, du bist in Bewegung, das reicht fürs Ankommen !!!


‪Mir ist bewusst das ich diese Erwartungen löschen muss.

Keine Vergangenheitsblicke
Ab heute kein unnötiges Warten!


Ich habe stets Bewunderung für jeden einzelnen Lebensweg gehabt, nur für meinen eigenen nicht.

Schade, ich finde diesen sehr interessant, du verpasst was!

Ich fühle mich als ob ich schwebe über den Leben der anderen, beobachtend/lauernd auf Hilfe schreie/ bewundernd. Ich bin kein gut Mensch. Ganz im Gegenteil. Ich plane derzeit in meinem Kopf meine nächste Reise nach Japan, möchte den Mann sehen, der es mir angetan hat, ein Risiko wagen, mich elektrisieren lassen, der Verbindung die ich spüre neugierig auf den Grund zu gehen. ‬

Schöner Plan, na dann lauf los! Mal schauen was kommt D

‪Bis dahin werde ich wann auch immer mir möglich nicht stehen bleiben, eher tanzen. ‬

Kannst auch mal ausruhen, nur das Aufstehen nicht vergessen. Es läuft sich am besten mit ausgeglichener Energie!


‪Wie immer sende ich zutiefst positive Gedanken und liebevolle Grüße in deine Richtung.

Danke- nehme ich immer wieder gerne


Und ich hoffe das ich in all meinen wirren Gedanken und egoistischen Geschreibsel wenigstens einen Teil der Stütze für dich sein kann wie du für mich. ‬

Ich brauche keine Stütze, und gebe habe mich bereits seit einiger Zeit von dir als Stütze entfernt. Du läuftst selber, wir derzeit eben zeitweilig parallel,

‪Schönen Advent dir und deiner Familie:)‬

Dir auch, uns geht’s gerade sehr gut, hoffe dir/euch auch
Herzlichst!

Ceruleanribbon

Re: Suizid: Letzter Ausweg?

Beitragvon Ceruleanribbon » 17.12.2018, 06:08

Huhu,

„Du schaust zurück und du siehst dich in deinen Augen, leider noch wertlos,
dies zu ändern wäre ein gutes Ziel“
Immer sachte mit den jungen Pferden. Ich fange gerade erst an...
Ich erinnere mich das ich das Gefühl wach zu sein und mich selbst zu spüren mal gehabt habe, dennoch erinnere ich mich nicht an das Gefühl an sich, wie es war. Blöße Erinnerung sozusagen.
Und ja, immer wieder Schläge xD erhöhen das Denkvermögen

„ironisch? Glaubst du ihnen nicht?“
Nein tue ich nicht. Dazu später mehr

„Das baut doch auf,
dann schreibe ich dir, dass ich Nr. fünf bin, ich schreibe gerne mit dir“
Mal so mal so. Ich will das nicht an mich ranlassen im Moment

„zweifelst gegenüber dem wichtigsten Menschen – dir selber?“
Wie soll ich positiv über etwas denken was ich aufgeben wollte. Zweifel erhielten mich da am Leben.
Einweisen lassen will sie mich glaub ich nicht, mehr.

„Kann es sein, dass du nicht aus Überzeugung handelst und daher auch nicht überzeugend wirkst? Vielleicht spüren die Anderen deine Zweifel, vielleicht gehen sie mit ihren Gedanken lieber weg von dir und bescheinigen, wie gut es ihnen geht, weil sie Angst haben dich zu belasten, könnte das sein?“
Ja das ist so. Zeigt mal was ich anderen gegenüber für ein ar— bin und das ich andere runterziehe.

„Einschätzen kannst du sie, weil du ein hochsensibler Mensch bist, wandeln kannst du sie nicht. Keiner kann den Anderen Wandeln, allerdings kannst du sie mit seiner Feinfühligkeit anstossen, damit sie in ihre eigene Richtung laufen.“
Entschuldige aber das hatte ich auch gemeint. Nicht ich wandle andere ich wandelte mich um andere besser „unterstützen“ zu können

„Das ist eine Gabe, die dir leicht fällt, letztlich aber jeder kann,
dass du offen bist für andere ist wunderbar,
zu offen aber kann dein Leben und damit auch das der anderen zerstören !“
Das tue ich bereits. Gerade bin ich einfach nur noch super genervt. Von mir. Meiner Art. Ich hätte mal besser öfter meine Schnauze gehalten. Liebenswürdig setzt voraus das man ein Mensch ist der anderen keine „Probleme“ macht. Das ich in meiner jetzigen und auch vergangenen Zeit immer kritisiert werde egal wie ich mich zeige, zeigt ja wohl das ne ganze Menge nicht mit mir stimmt.

„Wird dir dabei nicht schlecht? Ein sehr heftiges Leben suchst du dir da aus.“
Mir ist grade sauschlecht, sag ich nur

„DDDDD doch gib mir Schuld – ich habe mit Vorsatz gehandelt und ich sehe gerade, dass ich mich gerne schuldig mache!!!!!“
Deine Einschätzung, würde ich sagen xD

„Hä? Neue Formulierung bitte? Ohne die Worte Bürde und Problem.
Willst du sagen, dass du dich für deine „Schwäche“ schämst und hoffst niemanden zu beschweren?“
Ja ich schäme mich für diese Schwäche. Und ich bin wie gesagt genervt davon.

„Erstens, wenn du dich treffen würdest, hättest du Mitleid? Was würdest du dir im Forum schreiben, was als deine Freundin dir zeigen?“
Ich würde mich nicht treffen wollen ;)
Ich hätte kein Mitleid mit mir, weil das voraussetzen würde das ich ein „echtes Problem” hätte. Mit anderen ja, mit mir selbst nein.

„was für Bilder siehst du vor deinem Auge, wenn du dich verletzt?“
Nichts ich höre endlich auf zu denken für einen Moment, Beweise mir selbst das ich noch da bin.

„Kannst du erahnen, dass da mehr als Leben und Tod ist?“
Kann ich, bin ich kein Teil von.

„Das kenne ich auch...“
Ja so ist das auch bei mir. Klar, Menschen können mit sowas nicht umgehen, wie du sagst, es ist außerplanmäßig. Und deswegen bringt man sich doch nicht um, dieser Satz könnte von einigen in meiner Umgebung kommen. Wenn ich lachend gesagt habe: „ich spring vor nen Zug“, kommt entweder „ich helf dir dabei“ oder „ ich mach mit“. Ich kann nicht erwarten, dass mich jemand ernst nimmt wenn ich es selbst nicht tue. Derzeit habe ich auch bei der Arbeit das Gefühl die würden noch auf meinem Grab tanzen wenn sie mich endlich los haben. Das sie eben drauf warten weil ich mich nicht nach ihren Vorstellungen verbiegen kann.
Ich bin allerdings sehr froh, dass du das alles schaffst/ geschafft hast! Du bist bewundernswert, wirklich!!

„Ich denke groß, aber menschlich“
„Du erzählst von dir – und du bist interessant, weil du kein Jammerlappen bist, du bist in Bewegung, das reicht fürs Ankommen !!!“
Echt jetzt? Warum fühle ich mich dann so als ob ich ein Jammerlappen bin? ;)

„Schade, ich finde diesen sehr interessant, du verpasst was!
Schöner Plan, na dann lauf los! Mal schauen was kommt D“
Jemand anderes würde sagen, träum weiter haha
Immer mal wieder ausruhen, aufstehen und laufen

„Danke- nehme ich immer wieder gerne“
Gerne, immer wieder

„Ich brauche keine Stütze“
Tut mir leid, übers Ziel hinaus geschossen

‪ich wünsche dir eine schöne und aufregende und dennoch entspannte Woche :)

sabrina1001

Re: Suizid: Letzter Ausweg?

Beitragvon sabrina1001 » 18.12.2018, 17:19

Grüß dich Jenny, zu deinem Mail -

Huhu,


„zweifelst gegenüber dem wichtigsten Menschen – dir selber?
Wie soll ich positiv über etwas denken was ich aufgeben wollte. Zweifel erhielten mich da am Leben.“

Du hattest Alles durchgeplant, oder? Das kommt mir bekannt vor. Ich habe mir gegenüber daher im gewissen Grad ein schlechtes Gewissen.

Wer hat mich aber letztlich vor der Gewalt an mir abgehalten? Das war ich selber. Bei dir bist du es, die dich von den Gedanken des Ablebens rettet, such schaust nach Wegen ein gutes Erdenleben zu führen – Du bist das Positive für dich! Wenn du genauer hinschaust erkennst du noch mehr, nämlich wer du bist. Auch ein spannendes Thema, mal darüber nachgedacht?

Und dann gibt es noch den Faktor Zeit, Zeit die vergangen ist und mit ihr kommen neue Bilder, die alten Gedanken brauchen wir beide nicht mehr.

„Kann es sein, dass du nicht aus Überzeugung handelst und daher auch nicht überzeugend wirkst? Vielleicht spüren die Anderen deine Zweifel, vielleicht gehen sie mit ihren Gedanken lieber weg von dir und bescheinigen, wie gut es ihnen geht, weil sie Angst haben dich zu belasten, könnte das sein?

Ja das ist so. Zeigt mal was ich anderen gegenüber für ein ar— bin und das ich andere runterziehe.“

? na, entweder sie weichen dir geschickt aus oder aber du verhilfst ihnen zum Glück, egal wie, hat wenig mit Runterziehen zu tun. Wer sich runterziehen läßt hat sich dazu entschieden, warum auch immer.

„Einschätzen kannst du sie, weil du ein hochsensibler Mensch bist, wandeln kannst du sie nicht. Keiner kann den Anderen Wandeln, allerdings kannst du sie mit seiner Feinfühligkeit anstossen, damit sie in ihre eigene Richtung laufen.“
Entschuldige aber das hatte ich auch gemeint. Nicht ich wandle andere ich wandelte mich um andere besser „unterstützen“ zu können „

Das ist nett von dir, am besten aber funktioniert das wenn du dich erst mal zu dir wendest!

„Das ist eine Gabe, die dir leicht fällt, letztlich aber jeder kann,
dass du offen bist für andere ist wunderbar,
zu offen aber kann dein Leben und damit auch das der anderen zerstören !

Das tue ich bereits.“

Mach mal Urlaub mit dir! Geht das? Fahr in den Wald und atme das Leben, fahr in eine andere Stadt und ersprüre die Schwingungen, geh in die Sauna und spüre die Haut ohne Schnitte spüren. Du brauchst Zeit für dich.

Weihnachten steht vor der Türe, kannst du dich zurückziehen oder hast du vor den ganzen Familientrubel auf dich zu nehmen. Mach dir einen Plan und steh dazu mit einem freundlichen – Danke für die Einladung, aber ich habe Anderes geplant! Keine Rechtfertigungen gegenüber den Anderen!

„Gerade bin ich einfach nur noch super genervt. Von mir. Meiner Art.“

Okay, dann ändere sie. Ändere das was du nervig findest, aber überlege vorher warum dich das eigentlich nervt! Die Antwort könnte zu einer bisher nicht angedachten Änderung führen.

„Ich hätte mal besser öfter meine Schnauze gehalten.“

Ja kenn ich, DDDDDD lass die Leute in Ruhe ihr Leben leben! Ab jetzt!

„Liebenswürdig setzt voraus das man ein Mensch ist der anderen keine „Probleme“ macht. „

Merkwürdige Definition Jenny, was sind Probleme ? und wie kannst du das für andere machen? Du überschätzt dich in dieser Hinsicht!

„Das ich in meiner jetzigen und auch vergangenen Zeit immer kritisiert werde egal wie ich mich zeige, zeigt ja wohl das ne ganze Menge nicht mit mir stimmt.“

Jetzt stopp, du jammerst ja doch. Okay, nur vor lauter jammern ist der Weg oftmals schwierig zu gehen. Was interessieren dich die Anderen? Kann es sein, dass dein Nebel vor Augen die Gedanken deiner Mitmenschen sind?

„Ja ich schäme mich für diese Schwäche. Und ich bin wie gesagt genervt davon.“

Wenn du jemanden mit Schwäche begegnest, würdest du, wenn dieser jemand auf dem Boden liegt auf ihn treten? Ich hätte dich fürsorglicher eingeschätzt!

Was auch immer Schwächen sind, sie sind eine Art, die du als negativ einordest.
Entweder du änderst seinen Fokus und siehst das Positive dahinter oder aber du akzeptierst dich, wie auch die Anderen in ihrer Meinung.

Wir sind alle vollkommene Wesen mit subjektiven Charakterien. Wir sind Splitterwesen, die sich zeitweilig ergänzen, zeitweilig auch sehr verletzten können, wir sind Menschen in Raum und Zeit. Das zumindest ist das was wir sehen können.

Und noch zu den drei wichtigsten Fragen:


„Erstens, wenn du dich treffen würdest, hättest du Mitleid? Was würdest du dir im Forum schreiben, was als deine Freundin dir zeigen?“

„Ich würde mich nicht treffen wollen

Ich hätte kein Mitleid mit mir, weil das voraussetzen würde das ich ein „echtes Problem” hätte. Mit anderen ja, mit mir selbst nein.“

Sehr gut, Mitleid brauchst du nicht, nur Mitgefühl, sowohl dir gegenüber als auch anderen.
Die anderen haben genauso Konflikte wie du,
wenn du deinen nächsten liebst wie dich selber, dann wollte ich dir in natura gerade nicht begegnen. Lern dich kennen und mach deine Reise zu dir möglichst bald!

„was für Bilder siehst du vor deinem Auge, wenn du dich verletzt?“

„Nichts ich höre endlich auf zu denken für einen Moment, Beweise mir selbst das ich noch da bin.“

Wo bist du?


„Kannst du erahnen, dass da mehr als Leben und Tod ist?“

„Kann ich, bin ich kein Teil von.“

Teil von was?

„Derzeit habe ich auch bei der Arbeit das Gefühl die würden noch auf meinem Grab tanzen wenn sie mich endlich los haben. Das sie eben drauf warten weil ich mich nicht nach ihren Vorstellungen verbiegen kann.“

So ein doofes Gefühl, das da in dir wohnt.

Ich bin allerdings sehr froh, dass du das alles schaffst/ geschafft hast! Du bist bewundernswert, wirklich!!

Ach Jenny, wenn du erspürst, was gerade mit mir los ist, dann siehst du, dass wir gerade beide in Bewegung sind.

Ich bin auf einem langen Weg –und ich laufe, das halte ich selber für bewunderswert.
Und ich lade dich dazu ein das Selbe zu tun, denn es ist schön, ohne Verletzung das Selbst – das Ich darüber hinaus, das Sein, zu dem wir beide gehören zu erkennen.

„Du erzählst von dir – und du bist interessant, weil du kein Jammerlappen bist, du bist in Bewegung, das reicht fürs Ankommen !!!
Echt jetzt? Warum fühle ich mich dann so als ob ich ein Jammerlappen bin? “

Siehe oben – ja, das mail war ein Jammermail! Passiert wenn wir einnebeln und laut um Hilfe rufen. Woher der Nebel kommt? S.o.

‪“ich wünsche dir eine schöne und aufregende und dennoch entspannte Woche “

Die Woche ist neu für mich, Nichts ist mehr wie es ist, mal sehen was noch kommt,
LG

Ceruleanribbon

Re: Suizid: Letzter Ausweg?

Beitragvon Ceruleanribbon » 19.12.2018, 17:05

Hallo,

„Du hattest Alles durchgeplant, oder?“
„Du bist das Positive für dich! Wenn du genauer hinschaust erkennst du noch mehr, nämlich wer du bist. Auch ein spannendes Thema, mal darüber nachgedacht?“
Hm, Sabrina. Ja der „Logik“ Teil in mir weiß diese Dinge. Oder der „normal-denkende“ Mensch/Teil. Ich wackele derzeit heftigst und ich denke ich kenne auch den Grund hierfür. Nur weiß ich nicht genau wie ich das in Worte verpacken soll. Ich versuche es dennoch.
Dazu gehört sicherlich der Aspekt das ich immer nur versuche mich anzupassen. Ich habe dazu, nicht um der Nostalgie Willen, meine alten Sachen auch Bewertung von Schulen herausgesucht und festgestellt das es immer den gleichen Inhalt hat, auch meine Mutter betonte das stets als meine stärkste Seite , es heißt „herausragend sozial engagiert, vor allem gegenüber schwächeren“. Ich hab mir dadurch immer viele „Feinde“ gemacht ;)
Ich hatte es mir wohl immer schon zur persönlichen Aufgabe gemacht anderen zu gefallen, mich zu verstellen, meine eigenen Bedürfnisse und mein eigenes ich unter den Scheffel zu stellen und auch zu unterdrücken. Der damals größte Teil von mir, der kreative, lebenslustige, verrückte, emotionale verschwand allmählich, bis nur noch ein Häufchen übrig blieb. Den dieser war außerplanmäßig für viele. Vor allem das kreativ-emotional- verrückt wurde oft nicht verstanden und deshalb abgewehrt ( so empfinde ich es). Dieser Teil wacht von Zeit zu Zeit, derzeit immens auf. Hinzu kam jetzt auch ein Problem mit der Arbeit. Den einer meiner Kolleginnen hat es sich zur Aufgabe gemacht jede Einzelheit an mir bemängeln. Ich stoße auf Grund. Sie gibt es zu, dass sie mich als störend empfindet und setzt alles dran mich manipulativ überall „schlecht zu machen“.

„Okay, dann ändere sie. Ändere das was du nervig findest, aber überlege vorher warum dich das eigentlich nervt! Die Antwort könnte zu einer bisher nicht angedachten Änderung führen.“
Um ehrlich zu sein, bin ich nur genervt von mir das ich derzeit eben so emotional bin... was ich immer im Griff hatte. Mein Leben war alles geplant ja. Ursprünglich wollte ich dieses Weihnachten nicht mehr da sein, körperlich.

„Du überschätzt dich in dieser Hinsicht!“
Ich überschätze mich das ich ein „Problem“ bin oder bin ich es nicht soviel wert das ich ein „ Problem“ für andere bin? Nennen wir es lieber Herausforderung xD

„Was interessieren dich die Anderen? Kann es sein, dass dein Nebel vor Augen die Gedanken deiner Mitmenschen sind?“
Das verstehe ich jetzt nicht so ganz

„Ich hätte dich fürsorglicher eingeschätzt!“
Wie ich bereits sagte, mich würde ich treten einen anderen Menschen nicht.

„Wo bist du?“
S.o. Wer bin ich? Ein Freund sagte mir diese Woche etwas sehr liebes haha „ du siehst irre jung aus aber deine Augen sind die einer allwissend sterbenden alten.“

Ach ja und nur so neben bei ich würde mir auch nicht so gerne in natura begegnen, nur im Gegensatz zu dir hab ich wohl keine andere Wahl mehr.. und ja, ich sagte bereits selbst dass ich jammere.
möge deine neue Woche, trotz Neuland und Herausforderungen trotzdem segensreich werden :)
Grüße

sabrina1001

Re: Suizid: Letzter Ausweg?

Beitragvon sabrina1001 » 19.12.2018, 22:01

Hallo,

„Ich wackele derzeit heftigst und ich denke ich kenne auch den Grund hierfür.
Dazu gehört sicherlich der Aspekt das ich immer nur versuche mich anzupassen. Ich hatte es mir wohl immer schon zur persönlichen Aufgabe gemacht anderen zu gefallen, mich zu verstellen, meine eigenen Bedürfnisse und mein eigenes ich unter den Scheffel zu stellen und auch zu unterdrücken.“
Nun, du weißt, dass alles seinen Grund hat. Du bist die Älteste in der Geschwisterreihe, deine Mama war bei deiner Geburt noch recht jung, oder? Kann du hier einen Zusammenhang mit deiner eigenen oder von anderen an dich getragenen Erwartungshaltung sehen?
Manches Mal ist es wichtig alte Muster und alte Narben zu erkennen, damit du die Verwachsungen glättest oder aber sogar aufreißt und dafür sorgt, dass die erneuten Verletzungen nicht wieder zu Verwachsungen führen.
Horche in dich rein, gerade in Momenten, in denen du die Klinge in die Hand nimmst. Was schneidest du wirklich weg?

„Der damals größte Teil von mir, der kreative, lebenslustige, verrückte, emotionale verschwand allmählich, bis nur noch ein Häufchen übrig blieb. „
Warum auch immer, du könntet beides sein kreativ und sozial! Aber du musst nicht sozial sein. Eigentlich reicht es doch, wenn du dich um dich kümmerst und das Leben anderer respektierst.
Wenn du aber mehr leben willst – geh tiefer,
schön ist die Erkenntnis, dass du mit deiner Hilfe anderer auch dir hilfst, allerdings nicht deinem Ego, dem Bild, das du von dir malst und anderen zeigst, sondern deinem tiefen Ich, jenseits deines geschundenen Körpers.

„Vor allem das kreativ-emotional- verrückt wurde oft nicht verstanden und deshalb abgewehrt ( so empfinde ich es). Dieser Teil wacht von Zeit zu Zeit, derzeit immens auf.“

Gut so, wir brauchen kreative Menschen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob du nicht selber ein andere Bild von dir zeichnen wolltest. Auch wenn die Menschen deiner Umgebung anderes lieber mögen, durch deine Kreativität könntest du neue Menschen treffen, die dich demnächst begleiten.
Mir fällt auf, dass du unterschwellig Andere für dein Verhalten verantwortlich machst. Erkenn dein eigenes Handeln!

„Hinzu kam jetzt auch ein Problem mit der Arbeit. Den einer meiner Kolleginnen hat es sich zur Aufgabe gemacht jede Einzelheit an mir bemängeln. Ich stoße auf Grund. Sie gibt es zu, dass sie mich als störend empfindet und setzt alles dran mich manipulativ überall „schlecht zu machen““.
Dito, erkennen deinen Weg, deine Verantwortung und ggf, dass es auch andere Arbeitsmöglichkeiten gibt. Erkenne deine Freiheit im Leben.

„Um ehrlich zu sein, bin ich nur genervt von mir das ich derzeit eben so emotional bin... was ich immer im Griff hatte.“
Emotionen, Freude, Schmerzen, … sind nur Erscheinungen, die uns helfen uns selber zu erkennen. Wenn dies der Fall ist, können wir sie lenken. Dass du deiner Gefühle bewußt wirst ist der erste Schritt in die richtige Richtung!

„Mein Leben war alles geplant ja. Ursprünglich wollte ich dieses Weihnachten nicht mehr da sein, körperlich.“

Hi hi, Strich durch die Rechnung gemacht!!!! Planen wollen ist ein Hinweis auf Verunsicherung. Keiner kann alles planen, denn der Lebensfluss läuft nicht gradlinig!

„Ich hätte dich fürsorglicher eingeschätzt!“
Wie ich bereits sagte, mich würde ich treten einen anderen Menschen nicht.

Immer noch, ich habe das Gefühl du hasst du ganze Welt! Auch das ist ein guter Schritt, kraftvoll deine Gefühle spüren, du bist auf dem Weg in dein Leben, das wird!

„Wo bist du?“
S.o. Wer bin ich? Ein Freund sagte mir diese Woche etwas sehr liebes haha „ du siehst irre jung aus aber deine Augen sind die einer allwissend sterbenden alten.“

Nein Jenny, wo bist du, wenn du nicht Teil des Ganzen bist?

„Ach ja und nur so neben bei ich würde mir auch nicht so gerne in natura begegnen, nur im Gegensatz zu dir hab ich wohl keine andere Wahl mehr.. und ja, ich sagte bereits selbst dass ich jammere.“

Okay, schön aus dem Zusammenhang interpretiert. Jenny, ich möchte dir gerade in deiner Wut nicht begegnen, bin mir aber ganz sicher, dass du ein wichtiger Mensch auf Erden bist, der gerade wächst und bald schon über der Wut auf sich und innerlich auf andere steht. ;)
Davor aber ist das Anerkennen von deiner Situation angesagt, überlege wie du von deiner kreativen Seite zum Helfer der Welt wurdest und damit sich und die Umwelt reinlegst. Gut, dass dir Zweifel gekommen sind, denn deine Stärken liegen doch ganz woanders und dein Selbst hat offensichtlich wenig mit deinem dir selber gezeichneten Bild zu tun.
Vielleicht bist du weiter in deinen Überlegungen wer du eigentlich bist, als du ahnst. Dein Ego wehrt sich nur gerade heftigst, so dass du dein eigentliches Wesen nur im Nebel siehst.
Ich wünsche dir ganz viel Geduld mit dir und deiner Situation,
ich freue mich, dass du Weihnachten erleben darfst!
Sabrina!

Ceruleanribbon

Re: Suizid: Letzter Ausweg?

Beitragvon Ceruleanribbon » 23.12.2018, 21:46

Guten Abend
Kurz bevor ich hier das erste mal geschrieben habe, wollte ich mich umbringen, allein in einem Hotelzimmer in Tokyo...
Ich gebe nicht unterschwellig schuld an irgendwen. Es tut mir leid das ich dich das denken gelassen hab.
Das mag so scheinen, so wie ich manchmal schreibe. Dennoch ist die Wahrheit das ich mir selbst die Schuld gebe das ich mich verändern gelassen habe. Ich bin geschwommen in dieser Welt mit allem was mich mit gerissen hat, alles was mich bewegte und ließ zu das mich das alles runterzog. Das waren meine eigenen Entscheidungen, niemals die Schuld von anderen. Soweit man das schuld nennen kann. Das impliziert bösen Willen, nicht wahr?! Klar gibt es böswilliges und ich habe dummerweise die Angewohnheit dieses zu verinnerlichen. Aber im Grund genommen ist es meine „schuld“ dies in meine Gedanken zu lassen. Deshalb die selbst Verletzung, deshalb die Gedanken. Ich bin gerade dankbar das ich so jemanden, wenn auch virtuell und anonym, getroffen zu haben. Nicht weil ich dadurch nicht allein bin.
Nur weil du die erste bist die mich akzeptieren kann
Ich danke dir und möge dein Weihnachten so schön wie möglich sein und dein Kampf so aussichtsreich wie nur möglich
Die liebsten Grüße

sabrina1001

Re: Suizid: Letzter Ausweg?

Beitragvon sabrina1001 » 24.12.2018, 06:44

Aber im Grund genommen ist es meine „schuld“ dies in meine Gedanken zu lassen. Deshalb die selbst Verletzung, deshalb die Gedanken. Ich bin gerade dankbar das ich so jemanden, wenn auch virtuell und anonym, getroffen zu haben. Nicht weil ich dadurch nicht allein bin.
Nur weil du die erste bist die mich akzeptieren kann
Ich danke dir und möge dein Weihnachten so schön wie möglich sein und dein Kampf so aussichtsreich wie nur möglich
Die liebsten Grüße
hey du, danke für deine Grüße, ich hatte bereits nach dir Ausschau gehalten;)
du lebst! Ich habe mich gefragt, was das inzwischen mit mir macht, wenn du dich anderes entschieden hättest.
Auf welcher Ebene sind wir miteinander verbunden? Ich glaube fest an ein tiefere Verbundenheit als nur diese Worte, ich meine sogar, dass wir Menschen im Grunde eins sind, hier auf Erden aber ein "Splitterdasein" führen.
Im Grunde sind wir alle vollkommen und so ist es mir möglich dich mit all deinen Entscheidungen zu akzeptieren. Manches Mal ergänzen sich die Splitter wunderbar, dann wieder können wir uns mit unseren Kanten sehr verletzen. Das Schlimme ist, dass jede Verletzung eines Anderen auch eine Verletzung meiner selbst dargestellt. In unserem Außenwirken können wir uns ganz wunderbar abgrenzen, unterschiedliche Körper, Gedanken, Gefühle, wir leben unser Ego aus ohne zu begreifen, wo unsere Wurzeln sich befinden.
Liebe Jenny, du hast in diesem Jahr einiges erkannt, einiges über unser Leben erfahren,
zum Jahresende wünsche ich mir von meinem Herzen aus, dass du weiter mutig bist, begreifst dass du sehr verletzen kannst, durch deine scharfen Kanten aber auch Menschen auf ihren Weg unterstützt. Ich kann mich nur bedanken über unseren Austausch, der hoffentlich noch 2019 anhält ;)
Schau auf deine Selbstverletzung und verstehe, dass du nicht nur deinen Körper schlitzt, deine Gedanken als deine zu erkennen ist keine Schuld, es ist großartig! dafür solltest du lieber achtsam mit dir umgehen!
Wenn du es schaffst dich selber zu akzeptieren und von deinem Ego, für mich ist das Ego die Verbindung zum Erdendasein, so ein zusetzen, dass dein eigentliches Selbst - dein Ich nicht von diesem überdeckt wird, dann stehen sehr spannenden Zeiten an.
Nur nebenbei, ich hatte mir auch einen Ort ausgesucht zum Sterben ausgesucht. Ich habe eine kleine Wohnung, die ich für ein paar Monate nicht vermietet habe. Nun werde ich, statt mir meine Zutaten zu trinken, die Zeit wohl für eine längst vergessene Tätigkeit, dem Malen nutzen. Möglicherweise treffen wir mal auf einer Vernissage zusammen und erkennen uns?
Sei herzlich gegrüßt und achte auf dein Ich in der Zeit der Konsum manipulierten Festlichkeit
erkenne deine Liebe, die ich immer wieder spüren kann, wenn ich mit dir schreibe,
Frohe Weihnacht und achte auf dich und die Welt!

Ceruleanribbon

Re: Suizid: Letzter Ausweg?

Beitragvon Ceruleanribbon » 28.12.2018, 18:46

Guten Abend,
Das sind wirklich wundervolle Gedanken.. Ich selbst sehe Menschen immer als Licht. Und ich bin mitten unter ihnen einem Meer aus Lichtern und ich selbst fragte mich oft ob ich es nicht wert bin selbst ein Licht zu haben. Ich gebe unterschwellig allen anderen die Schuld an meinen Verletzungen aber in mir drin wusste ich die ganze Zeit das ich es einfach an mich heranließ, das ich nur den Schmerz erkennen wollte. Es ist nicht das ich leiden will, es ist eher wie du mal sagtest, das der Nebel so dicht wurde das ich nicht mehr herausfand. Ich dachte bisher das ich die einzige bin die solche Gedanken hat, nicht über das ableben an sich sondern, wie schön es eigentlich ist zu leben und das ich keinen „Draht“ dazu finde weil ich es entweder nicht wert bin oder nicht kräftig genug um ein Teil davon zu sein...wie gesagt, deine Worte sind wunderschön und ich hätte das niemals so in Worte bringen können.

„Ich kann mich nur bedanken über unseren Austausch, der hoffentlich noch 2019 anhält“
Dazu sage ich nur dito. Vielen Dank :) und ja, ich hoffe über weiteren Austausch unserer Gedanken

Ich hoffe ständig das die Leute meine tief empfundene Liebe und Zuneigung zur Welt sehen. Dies kann ich nur erleben wenn ich weiter gehe.
Ich wünsche dir einen guten Rutsch, nicht als Floskel sondern als ein neues morgen und ein neues Licht :) ich informiere mich aufgeregt über jede neue Vernissage im Lande ;) mich selbst zieht es auch zur Kunst, wenn es auch eine andere sein mag, sind deine und meine an manchen Zweigstellen miteinander verbunden.
Liebe Grüße

sabrina1001

Re: Suizid: Letzter Ausweg?

Beitragvon sabrina1001 » 29.12.2018, 08:12

Ich hoffe ständig das die Leute meine tief empfundene Liebe und Zuneigung zur Welt sehen. Dies kann ich nur erleben wenn ich weiter gehe.
Ich hoffe ständig das die Leute meine tief empfundene Liebe und Zuneigung zur Welt sehen. Dies kann ich nur erleben wenn ich weiter gehe.
mein liebe Jenny,
ja, das ist es – tief empfundene Liebe, die da ist, ob sie von anderen gesehen wird oder auch nicht,
sie existiert!

ich freue mich dir einen kleinen Schubser geben zu dürfen, denn mehr hat es ja nicht gebraucht, dann hast du dich 2018 auf denen Weg gemacht. Auch ich habe dieses Jahr einen Schubser bekommen und unglaublich viel Halt erfahren,
von einer Panikstörung über meine Trauerbewältigung hin zu mir und den Menschen auf einer ganz neuen - mir erst jetzt bewußten - Ebene,

Jenny, auch wir sind ein Stück gemeinsam gewachsen - das Erwachen ist das eine, das wach bleiben und mit der neuen Sicht über die Welt ein "gutes" individuelles ErdenLeben führen ist der nächste und übernächste und... Schritt,
teilweise ist das nicht einfach, denn wir haben alle unser Ego und verwechseln diese leicht mit unserem eigentlichen Ich. Wir können stets daran denken, wer wir sind und dass die "Lichter" die du siehst einer viel größeren gemeinsamen Quelle entspringen,
ich sehe übrigens ganz klar dein Licht, du bist mittendrin!

Wie geschrieben hoffe ich auf ein Treffen und gehe auch davon aus, dass wir uns nicht nur gedanklich - nochmals begegnen, hier werden wir unseren Austausch fortführen!
aus dem Forum verabschiede ich mich mit großem Dank und der Hoffnung, dass möglich viele Menschen unseren Weg gehen können,
zum Leben –
und angstfrei schließlich mit unserem individuellen Sterben in den Tod gehen, den wir nicht gewaltsam herbeiwünschen müssen,
in Liebe

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