Klinik wegen Suizidgedanken; schäme mich

Keine Ank√ľndigungen, bitte!
Freiheit

Re: Klinik wegen Suizidgedanken; schäme mich

Beitragvon Freiheit » 06.06.2019, 18:36

Ich kenne mich nicht aus mit Tavor und wieso man deshalb nicht in eine Klinik darf. In den Kliniken, in denen ich war, hatten Mitpatienten n√§mlich auch Tavor bekommen. Und mir f√§llt noch ein, dass es doch in Kliniken auch Sozialarbeiter gibt, die einem z. B. in Sachen Wohnung, Finanzen etc. helfen. Und au√üerhalb von Kliniken gibt es doch auch √∂ffentliche Stellen daf√ľr. Du brauchst wegen einer Unterkunft keine Sorge zu haben. Auch wenn es erst mal nur vor√ľbergehend ist. Eine Freundin sagte mir mal: "Auch kleine Schritte bringen einen voran". Und es hilft mir, wenn ich dran denke. Reflektier mal was du jetzt schon alles geschafft hast in so kurzer Zeit auch noch. Obwohl du solche Angst hast, hast du dich √ľberwunden und bist ganz allein zu all diesen Stellen gegangen. Wie stolz du auf dich sein kannst. Ehrlich gesagt hast du mich zu Tr√§nen ger√ľhrt, wirklich.

mondenkind82

Re: Klinik wegen Suizidgedanken; schäme mich

Beitragvon mondenkind82 » 06.06.2019, 22:04

Ich danke euch. vor kurzem wurde ich von einer anderen Klinik hier in der stadt abgelehnt, obwohl einen Aufnahmetermin hatte und einen Einweisungsbescheid. Ich sei aus deren Sicht s√ľchtig, weil ich gelegntlich Tavor genommen hatte. Ich sollte mich dann aber bei der Suchtambulanz melden, die mich aber ablehnten, weil ich aus deren Sicht nicht s√ľchtig bin. ich habe nur wahnsinnige √Ąngste , die niemand sieht. nur mein therapuet sthet hinter mir und erkennt die massive Angstst√∂rung. ich habe keine kraft bin, ich sitze drau√üen und schaue zum Himmel und habe die gro√üe sehnsucht zu gehen. ich habe heute noch eine Bewerbung gechrieben, zwei Stunden lang. ich versuche viel. aber auf einaml ist alle so komisch, so ruhig um mich herum . wenn ihr mich sehen w√ľrdet, w√ľrdet ihr mich wahrscheinlich auch nicht ersnt nehmen, da ich immer gut gekleidet bin, schlank und blond bin. in mir zerreisst alles, es ist so viel Druck in meiner Brust.ich bin froh, dass dieses Forum gibt. ich greife nach jedem Halm und jeder bricht.

sabrina

Re: Klinik wegen Suizidgedanken; schäme mich

Beitragvon sabrina » 06.06.2019, 22:20

Mondenkind82,
du bist ja ganz sch√∂n in deiner Opferrolle gefangen! Doch bedenke, wir alle sind stets Opfer und T√§ter in einer Person. Du bestimmst dein Leben - dein Denken und deine Gef√ľhle.

Habe ich das richtig verstanden,
du bist mit einem Mann zusammen, der, obgleich du akut suizidgefähret bist, eine Behandlung nicht gut findet?
Und nun hast du Liebeskummer wegen eben diesem Menschen?

das oberste Gebot im Leben ist miteinander leben,
heißt - jeder achtet den anderen und dessen Leben,
das "wir" baut sich aus uns selber - durch jeden einzelen von uns - auf und daher sind wir f√ľr uns selber in diesem Zusammenhang am meisten verantwortlich.

Wenn dein Mann dir Schlechtes will, dann ist zu fragen, warum du dich bestrafen willst und mit einem solchen Menschen zusammen zu sein versuchst.
Statt dich zu bet√§uben nutze deine derzeitige Thearpie und halte die Wartezeit auf den Klinikplatz aus. Die Zeit kannst du nutzen um dich in Bewegung zu setzten und als erstes mal dich t√§glich selber ein kleines St√ľck zu entdecken. √úber die Augen deines Mannes dich zu definieren, das lass mal sch√∂n bleiben,
wenn es so ist wie du schreibst, dann ist seine N√§he wohl eher nicht gut f√ľr dich. und damit meine ich f√ľr dein Leben.

Hab Geduld und viel Kraft!

Freiheit

Re: Klinik wegen Suizidgedanken; schäme mich

Beitragvon Freiheit » 07.06.2019, 03:56

Hallo Mondenkind. Jetzt verstehe ich es. Ja, das kenne ich, dass der Stempel schnell aufgedr√ľckt wird und keiner zuh√∂ren will. Mir f√§llt jetzt noch ein, aber vielleicht hast du das ja auch schon gemacht, dass du bei der Krankenkasse anrufen und die Lage schildern k√∂nntest und fragen, welche M√∂glichkeiten es noch gibt, weil sich ja niemand zust√§ndig f√ľhlt und es aber akut ist. Vielleicht kann ja auch dein Therapeut so etwas wie ein Dringlichkeitsschreiben erstellen und ich wei√ü aber nicht, wo das dann eingereicht werden muss, ob in einer Klinik oder bei der Krankenkasse. Aber das kann man ja herausfinden. Ich w√ľrde jedoch, aus meiner Sicht und wenn du meine Meinung dazu h√∂ren willst, nicht raten, ‚Äěfreiwillig‚Äú in eine geschlossene Psychiatrie zu gehen. Mir hatte auch bei meinem ersten Klinikaufenthalt ein Psychiater davon abgeraten. Ich will dir keinesfalls Angst machen, ich bin nur der Meinung, dass es in einer offenen besser ist. Aber vielleicht warst du ja auch schon in einer psychiatrischen Klinik und es ist dir nicht neu.

Den Wunsch zu gehen habe ich auch. Und das werden wir auch. Aber jetzt ist es noch nicht so weit. Wir bleiben jetzt noch etwas hier, ok? Die Halme, die brechen, sind nur Herausforderungen f√ľr uns selbst. Ruh dich etwas aus. Und dann gehts weiter. Irgendwann ist das Ziel erreicht.

RedRose

Re: Klinik wegen Suizidgedanken; schäme mich

Beitragvon RedRose » 07.06.2019, 12:23

Hallo Mondenkind,
nimmt Dich wirklich keine Klinik auf, wenn Du sagst, es ist akut u. dringend bei Dir ?
Gib' nicht auf u. lass' Dich nicht entmutigen, auch wenn es Dir jetzt so erscheint u. auf Dich wirkt, als habe sich die Welt inkl. Menschen gegen Dich verschworen. Ich denke, Du bist auf einem guten Weg. Lass' Dich von Freunden, Familie, denen Du vertraust u. auf die Du bauen kannst, unterst√ľtzen. Nimm' Hilfe von Therapeuten an, telefoniere mit Krankenkasse, Berstungsstellen. Ich kann mir schwer vorstellen, dass niemand Dir hilft. Und vor allem, Mondenkind, lass' Dir keine Schuldzuweisungen gefallen u. einreden (Partner, Vater) ! Da es dein Leben ist, entscheidest Du u. nicht die beiden √ľber Dich. Ich war auch mal in einer Klinik u. habe sie als Auffangbecken f√ľr mich wahrgenommen.
Alles Gute, RedRose

Mondenkind82

Re: Klinik wegen Suizidgedanken; schäme mich

Beitragvon Mondenkind82 » 07.06.2019, 20:43

Ich Weiss halt nicht mehr wo ich hinsoll. Meine Eltern wollen mich nicht da haben. Ich Weiss ich habe viel falsch gemacht. Meine √Ąngste haben so viel kaputt gemacht. Mein ex will dass ich sofort gehe und ich Weiss nicht wohin und ich habe keine Kraft mehr. Ich bezahle ja ich hier Miete und stehe im Mietvertrag. Ich w√ľrde so gerne in eine Klinik. Aber die Wartezeit betr√§gt drei Monate und das macht er nicht mit. Ich habe f√ľr vieles einfach keine Kraft mehr
Danke

Freiheit

Re: Klinik wegen Suizidgedanken; schäme mich

Beitragvon Freiheit » 07.06.2019, 23:39

Hallo Mondenkind. Es gibt die Caritas Hilfsorganisation. Da gibt es bestimmte Tage, an denen man ohne Termin vorbeikommen kann oder man kann anrufen und einen Termin vereinbaren. Schau doch mal nach, wo die sich an deinem Wohnort befindet und lies dir einige Infos dazu durch und ruf da an.
Das was passiert ist, hast du nicht mit Absicht getan. Ich weiß das.

Mondenkind82

Re: Klinik wegen Suizidgedanken; schäme mich

Beitragvon Mondenkind82 » 08.06.2019, 16:58

Ich habe wieder diese extreme depression gemischt mit Druck und Angst. Ich wei√ü nicht was das ist seit so vielen Jahren jetzt schon. Panikartige zustande, liege immer im Bett. Es ist so schlimm dass ich so versagt habe im beruflichen. Ich hasse mich so daf√ľr und der Druck in mir ist extrem wenn Vorschl√§ge Richtung Beruf kommen. Warum kann man das nicht behandeln? Mich qu√§lt das so. Ich schlafe und wache in Panik auf. Laufe dann hilfesuchend durch die R√§ume, schwitze und wie bl√∂d. Ich schaff nichts im Moment, nicht die gro√üen Schritte. Diese wahnartigen zustande sind eine Qual. Ich will auch nicht Jammern. Nur brauche ich professionelle Hilfe. Sonst dreht sich wieder alles nur im Kreis und ich bek√§mpfe diesen wahn mit tavor. Ich verstehe es nicht. Fr√ľher war es kein Problem in eine Klinik zu gehen. Aber hier im Ruhrgebiet gibt es keine Behandlung. Ich hab schon so viele Telefonate gef√ľhrt. Bin √ľberall hingelaufn und hab wirklich unter Tr√§nen gebettet. Ich lieg hier und gebe mich auf,.
Lg

sabrina

Re: Klinik wegen Suizidgedanken; schäme mich

Beitragvon sabrina » 08.06.2019, 18:17

Mondenkind, du leidetst gerade unter einer Panikattacke,
sofern es zu schlimm wird, lass dich einweisen, egal welche Klienten sich gerade auf Station befinden, es geht um den Schutz deines Lebens,

ansonsten kann ich nur bemerken, dass viele von uns auf einen station√§ren Aufenthalt warten. Die niedergelassen Therapeuten k√∂nnen √ľberbr√ľcken. Wenn es dir so akut schlecht geht wirst du sicherlich zwei bis drei Termine bei deinem Therapeuten in der Woche bekommen.
wie besreits geschrieben, und so bin ich meine Panik angegangen - mache dir bewusst, dass Angst ein Gef√ľhl ist - ein Gef√ľhl, das du entwicklest.

Du willst dir etwas zeigen, das du gemeinsam mit deinem Therapeuten entdecken und vielleicht erst mal beruhigen kannst.
Dein Ziel ist dein Leben zu gestalten -
ein Schritt nach dem anderen, da sind zwei bis drei Monate Wartezeit nur ein kleiner Teil.

mondenkind82

Re: Klinik wegen Suizidgedanken; schäme mich

Beitragvon mondenkind82 » 09.06.2019, 17:33

ich sch√§me mich so sehr f√ľr mein Leben,so sehr. das ist das schlimmste.√ľber so vieles kann ich hinwegkommen, aber nicht dass ich es alsLehrerin nicht geschafft habe ich nun arbeitlos bin.ich h√§tte alles haben k√∂nnen.Haus, Kind, Geld und Mann.... nun habe ich mein Leben zerst√∂rt und ich habe nichts verdient, nichtmal das Essen und verletze mich.
lg

Freiheit

Re: Klinik wegen Suizidgedanken; schäme mich

Beitragvon Freiheit » 09.06.2019, 20:46

Hallo Mondenkind. Ich habe mich auch sehr gesch√§mt, als ich mein Studium aufgeben musste und nicht mehr arbeiten konnte. Nicht nur vor anderen sondern vor mir selbst. Ich habe lange geglaubt, dass es doch nicht so schlimm sei, als dass ich nicht arbeiten k√∂nnte. Ich w√ľrde gerne auf eigenen Beinen stehen, mein eigenes Geld verdienen, unabh√§ngig sein. Mich nicht vor anderen sch√§men m√ľssen, da sie nicht wissen was los ist und ich Angst habe, man k√∂nnte denken, ich sei faul. Denn das bin ich nicht. Du hast trotz deiner Umst√§nde soo lange durchgehalten und bist in deinem Job geblieben. Und wei√üt du was? Als ich meine Abschl√ľsse auf den Abendschulen nachgeholt hatte, war da eine Frau. Sie war vierzig Jahre alt und hatte ihren Job verloren und beschlossen, ihren Realschulabschluss nachzuholen und einen neuen Job zu erlernen und ganz von vorne anzufangen. Doch um von vorne anfangen zu k√∂nnen, muss man gesund und stabil sein. Sonst wird das, was man beginnt auf Dauer nicht funktionieren. Ich habe mir nun noch ein Buch bestellt. Ich gehe nun Schritt f√ľr Schritt. Und du kannst das auch tun. Schritt f√ľr Schritt.

mondenkind82

Re: Klinik wegen Suizidgedanken; schäme mich

Beitragvon mondenkind82 » 09.06.2019, 22:39

Hallo Freiheit,
mir tun deine Worte gut.
Ich arbeite seit Februar nicht mehr, wollte was Neues finden. habe aber nur Absagen bzw keine R√ľckmeldungen erhalten. Ich hatte so Angst an den Sek1 Schulen hier im Ruhrgebiet. ich wei√ü nicht wo es jetzt hingeht, bin 36 Jahre alt, vermisse die alten Zeiten vor einigen Jahren. √Ąrgere mich, dass ich meinen schmerz ertr√§nkt oder mit Tabletten bek√§mpft habe. Komme mit vielem nicht klar, mit den Abtreibungen, weine um das eigentliche Wunschkind, weine, weil meine Mutter nach der Krebserkrankung viel mit sich zu k√§mpfen hat, weine, weil meine liebe Nachbarin vor drei Wochen verstorben ist, weine, weil meine andere Oma dann auch noch verstorben ist , weine, weil ich in die zweite feste Arbeitsstelle so viel Hoffnung gesteckt hatte,weine, weil wir unsere alte H√ľndin einschl√§fern mussten, weine, weil dann selbst die Vertretungsstelle nur noch eine Last war, weine , wei ich meinen Expartner oft im Suff belogen habe, weine, weil ich sonst viel f√ľr andere mache, eigentlich nett bin und mir um alles und jeden Sorgen mache und denken, dass es meine Schuld ist. ich wei√ü nicht warum ich hier bin. Ich war nie beliebt, nie gut genug, oft krank. ich frage mich warum ich da bin, damit Gott jmd. hat, auf den er treten kann. Damit Gott jmd hat, den er wie eine Marionette am leben h√§lt.

Sorry f√ľr diese Worte.
und danke

Maik

Re: Klinik wegen Suizidgedanken; schäme mich

Beitragvon Maik » 10.06.2019, 19:52

Liebes mondenkind,

wenn man z.B. im Rollstuhl sitzt, ist man kein Versager wenn man nicht aufstehen und Marathon laufen kann. F√ľr mich ist v√∂llig eindeutig, dass du in einer Weise beeintr√§chtigt bist, das krankheitswert hat. Im Gegensatz zu einer k√∂rperlichen Erkrankung, einem gebrochenen Bein beispielsweise, sieht man das von au√üen nicht so einfach oder h√§ufig gar nicht. Auch das was man nicht sieht, ist jedoch da. Und in deinem Fall besteht f√ľr mich keinen Zweifel. Es ist deshalb nicht fair und auch nicht angemessen, wenn du dich selbst etwa bzgl. Job mit gesunden Menschen vergleichst. Man kann nicht jemanden mit gebrochenen Bein mit einem Gesunden vergleichen und sich dann fragen, weshalb der mit gebrochenen Bein beim 100m Lauf so schlecht abschneidet.

Ja, es ist doof mit dem Job. Aber gr√§me dich nicht, lege keine Ma√üst√§be an dich an, die dir nicht gerecht werden k√∂nnen. Letztlich ist es so, dass man f√ľr ein gl√ľckliches Leben auch nicht unbedingt einen bestimmten Job oder √ľberhaupt einen Job braucht. Gehe in die Klinik und versuche wieder mit dir selbst ins Reine zu kommen und f√ľr dich wieder vern√ľnftig leben zu k√∂nnen. Es gibt viele Wege zum Gl√ľck. Eines jedoch nach dem anderen. Alles Gute.

Mondenkind82

Re: Klinik wegen Suizidgedanken; schäme mich

Beitragvon Mondenkind82 » 12.06.2019, 17:06

Hallo ihr Lieben
Ich wei√ü ich schreibe hier sehr oft. Jetzt gerade kann ich schreiben weil ich heute morgen eine tavor genommen habe. Ich verachte mich so sehr und das nicht nur wegen dem Beruf. In den letzten Jahren habe ich alles falsch gemacht. Ich war auch bei Therapeuten, aber die Angst wurde irgendwie nicht verstanden. Mir wurden ads verschrieben. Die Angst ging nicht. Ich habe dann angefangen zu trinken. Exzessiv am Wochenende bis zur besinnungslisigkeit. Ich kann nicht mehr aufz√§hlen wie oft ich fremdgeknutscht habe und ein paar mal bin ich woanders aufgewacht. Ich Ekel mich so davor und habe meinen Partner dadurch hintergangen. Fr√ľher war ich nie so. Es fing mit der Lehrerausbildung an. Ich hasse mich so sehr daf√ľr, denn ich bin ein sehr moralisch denkender Mensch. Es ist so dass ich sterben muss, weil ich es nicht anders verdient habe. Dazu kommen diese panischen √Ąngste und der Druck. Was ist aus mir geworden? Eine hure, eine abh√§ngige. In der klinik hat man mich so behandelt. Hat gemeint ich k√∂nnte hiv haben usw. Dabei kann das nicht sein. Und ich bin k√∂rperlich gesund. Die zweite Klinik. Da w√ľrde ich so abgefertigt. Und mir geht es seitdem ich nach therapeutischer Hilfe suche, noch schlechter. Ixh habe eine schwere generalisierte angstst√∂rung, und w√ľrde nie richtig behandelt. Aber ich h√§tte selbst was tun k√∂nnen und an mir arbeiten k√∂nnen. Immer wieder bin ich dann bei Stress wegen dem beruf und Krankheit und Tod in alte alte Muster verfallen. Ich kann mir das nicht verzeihen. Ich verachte mich daf√ľr jede Sekunde. Liege oft nur noch im Bett und wende mich und schreie und heule. Selbst tavor hilft kaum. Es tut mir leid dass ich hier sowas schreibe. Ich m√∂chte diese Gedanke und Gef√ľhle nicht mehr. Die Dinge, die ich getan habe, kommen immer wie flashbacks hoch und dann halte ich das ni ht aus. Ich halte es nicht mehr aus. Mein Therapeut hat gestern nochmal versucht in der Klinik anzurufen. Er erreicht keinen und ich hab auch nochmal versucht. Und sie wissen gar nicht ob sie mixh aufnehmen k√∂nnen. Es tut mir alles so leid

Maik

Re: Klinik wegen Suizidgedanken; schäme mich

Beitragvon Maik » 13.06.2019, 09:02

Bleib dran. Es gibt mit Sicherheit Lösungen, im schlechtesten Fall dauert es noch etwas. Letztlich brauchst du Personen die sich vor Ort der Sache annehmen, aber das scheint ja mit deinem Therapeuten der Fall zu sein.

Was du schreibst, ist vor dem Hintergrund was du sonst noch geschrieben hast weder ungewöhnlich noch atypisch. Ich bin deshalb optimistisch, dass die
grundlegenden Probleme in den Griff bekommen werden können.

mondenkind82

Re: Klinik wegen Suizidgedanken; schäme mich

Beitragvon mondenkind82 » 13.06.2019, 18:11

hallo,
ja der Therapeut hilft mir da. ich nimmt man wohl nicht so ersnt. sehe wohl noch nicht fertig genug aus und achte irgendwie auf sehr auf mein √Ąu√üeres.heute habe ich mich total leer gef√ľhlt, ganz komisch, bis dann wieder unrealistische √Ąngste hochkamen. krankheit, Schwangerschaft, dass meiner dementen Nachbarin etwas passiert. das war schlimm, aber ich habe mich wieder lebendig gef√ľhlt. wenn gar keine √Ąngste mehr da sind, kommt eine undefinierbare Angst vor dem Tod in mir hoch und vor dem √Ąlterwerden. als wenn ich Sorgen brauche um zu leben. bescheuert ist das.
lg

Sabrina

Re: Klinik wegen Suizidgedanken; schäme mich

Beitragvon Sabrina » 13.06.2019, 20:54

Hi MondenKind, heute schreibst du klar, analysierst, schaust auf dich. So ganz unberechenbar sind deine √Ąngste sicher nicht, sie stehen f√ľr irgendetwas!
Du scheinst Todesangst zu haben!
Ich meine es w√§re gut weiter deine Gef√ľhle zu betrachten und dir klar zu machen, dass sie zu dir geh√∂ren. Werte nicht, ein Aufarbeiten wird mit Therapeut sicher sein.
Ob du es schaffst dich soweit zu achten, dass du dich mit positiven Adjektiven beschreibst?
Statt dich f√ľr dich zu sch√§men, erkenne welch schwere Zeit du durchmachst und mit welcher St√§rke du hier seit Tagen um dein Leben l√§ngst. Das ist es, was ich mit dem eigenen Selbst kennenlerne bescheinen wollte.
Nutze die Zeit bis zum Klinikaufenthalt und halte dich an dem Wunsch deiner Genesung fest. Dein Ziel ist es gesund zu sein. Darauf aufbauend wirst du entscheide mit welchen Menschen du zusammenleben willst und welchen beruflichen Weg du einschl√§gst! √úbernehme Verantwortung f√ľr dich!
Bei einer Panikattacke halte inne, versuche es mit atmen gegen die Angst! Achte bei der Einnahme der Medikamente auf dich! Welche Beruhigungsmittel sind notwendig? Die Kombi mit Alk ist gewissenhaft zu pr√ľfen. Achte auf dich, auf dass du stolz auf dich sein wirst!
Ich weiß nicht ob du diesen Weg gehen magst und kannst, ein Versuch aber war es mir Wert dir zu schreiben!
Herzliche Gr√ľ√üe und viel Erfolg!

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