Probleme mit der Atmung

Lucia

ähnliche Probleme

Beitragvon Lucia » Do 19. Dez 2013, 08:29

Hallo Leute,
ich habe ahnliche Probleme und ich versuche die jetzt loszukriegen. Ich denke, ich bin endlich auf dem richtigen Weg. Gibt es hier jemanden, wer das schon geschafft hat?
Lucia

Eddie

Zwangsstörung beim atmen

Beitragvon Eddie » Mo 9. Nov 2015, 18:59

Hallo Leute,

ich atme nun seit ungefähr einer Woche jeden Tag lang ganz bewusst und mir ist auch schon schwnidelig geworden aufgrund des ganzen Achtens auf einen Körper. Bin bald dabei eine Verhaltenstherapie zu machen. Wollte mal fragen ob hr irgendwelche Tipps habt ukm sich vom bewussten Atmen abzulenken? Ich weiss es klingt komisch, solls aber geben.

tbubel77

Re: Probleme mit der Atmung

Beitragvon tbubel77 » Di 15. Mär 2016, 12:32

Hallo, Fluoxetin kann helfen, sowie sich auf Rätsel, Quizshows, mathematische Aufgaben zu konzentrieren. Ganz wichtig ist sich nicht von der Gesellschaft abzuschotten , weil weggehen, mit Freunden reden usw , eine gewisse Ablenkung bringt.

Babsibuh

Re: Probleme mit der Atmung

Beitragvon Babsibuh » Sa 23. Jul 2016, 18:56

Ist noch jemand da der mir bei diesen Thema helfen kann :(

sanne112

Atmungsprobleme

Beitragvon sanne112 » Di 20. Sep 2016, 09:52

Hallo,

ich habe ziemlich genau das Gleich Problem wie in diesem Beitrag mehrfach beschrieben. Ich würde gerne mich austauschen mit Betroffenen, hat jemand Interesse Email oder wie auch immer zu schreiben um vielleicht Erfahrungen auszutauschen und so eine kleine Hilfe zu erhalten?
Ich würde mich sehr freuen

Sam

Re: Probleme mit der Atmung

Beitragvon Sam » Sa 9. Dez 2017, 19:20

Hallo. Ich bin so froh das ich nicht der einzige hier bin mit diesem beschissenen Gefühl ständig an die atmung zu denken. Das Problem hatte ich schonmal vor 10 jahren, ging ein paar Wochen und dann war es wieder weg. Und jetzt habe ich das Problem wieder seit paar Wochen. Sogar auf Arbeit, obwohl ich ja eigentlich abgelenkt sein müsste, aber die Arbeit ist so eintönig und immer das selbe, immer der selbe Ablauf, tag für tag. Vielleicht kommt es ja dadurch? Hab auch Probleme einzuschlafen. Bekomm sogar Panikattacken weil ich denke das nicht genug Sauerstoff in meine Lunge kommt. Sogar auf Arbeit habe ich eine bekommen, aus diesem Grund war ich auch ein tag zuhause geblieben und bin zum Arzt. Der Arzt kennt meine leichte Depression und meinte das der zwang dadurch kommt. Er hat ein Lungenfunktionstest gemacht und mich abgehorcht, aber alles normal. Auch mein Sauerstoff im Blut war überdurchschnittlich 99%, als Raucher ungewöhnlich sagt mein Arzt, ein Raucher hat meistens unter 96%. . Würde mich freuen wenn sich jemand bei mir meldet und uns austauschen können. Grüße Sam

christoph

Re: Probleme mit der Atmung

Beitragvon christoph » So 18. Mär 2018, 06:12

Guten Morgen

Nach langer Zeit wollte ich mich mal wieder melden. :-)
Mittlerweile ist das Problem soweit verschwunden das ich es nur noch ab und zu beim versuch einzuschlafen habe.
Auch Panikattacken hatte ich schon lange nicht mehr.
Geholfen hat vorallem der Aufenthalt in einer Psychosomatischen Klinik und die Einnahme von Escitalopram.
Die Depressionen sind mir allerdings mehr oder weniger geblieben.

Sonex

Re: Probleme mit der Atmung

Beitragvon Sonex » Do 30. Aug 2018, 10:37

Hallo,

Gibt es was neues. Habt ihr Lösungen für euer Problem gefunden. Leide nämlich auch darunter, die Atmung kontrollieren zu müssen.

MfG
Chris

OLiver

Re: Probleme mit der Atmung

Beitragvon OLiver » Fr 9. Nov 2018, 09:41

Hallo Chris

Bist du noch im Forum und hast du immer noch das Problem mit der Atmung, ich habe nämlich das selbe. Würde mich über einen Austausch sehr freuen.


mfg
Oliver

Christoph

Re: Probleme mit der Atmung

Beitragvon Christoph » Fr 9. Nov 2018, 11:32

Hallo, dann erzähl mal.

OLiver

Re: Probleme mit der Atmung

Beitragvon OLiver » Fr 9. Nov 2018, 14:23

Hallo Christoph!

Ok, Ich versuche mal diese ganze sch.. Sache zu erklären. Also ich hatte eigentlich schon immer Zwänge, aber nie wirklich stark oder beeinträchtigend.
nun, vor ca 6 Monaten(schon so lange geht diese Geschichte) legte ich mich ins Bett und schlief mit dem Kopf überstreckt nach hinten ein. Kurze Zeit später Wachte ich auf weil ich so etwas in der Art wie Schlafabnoe hatte, und keine Luft bekam
schlief wieder ein und wachte wieder nach wenigen Minuten mit dem selben Gefühl keine Luft zu haben bzw. nicht zu Atmen wieder auf. Im Halbschlaf dachte ich mir den alles auslösenden Gedanken...Ich muss schauen das ich Atmen, denn mein Körper tut dies nicht von alleine....

Nein ich konnte mir nicht denken ich muss mich zur Seite drehen weil mein Zungengrund nach hinten rutscht, sondern ich musste mir diese sch...e denken. Ich bekam dann im Bett eine starke Panikattacke und schlief dann ein.

Ich wachte in der Früh auf und alles war anders.. Ich hatte große Angst, und kontrollierte mein Atmen, ich vertraute meinen Köper nicht das er es selber macht, ich wusste nicht wie ich Atmen soll, und hatte immer Angst das ich zu schnell Atme und deshalb hyperventeliere, das ging dann eine Woche so weiter bis neue Ängste hinzukamen

Durch das ständige auf meine Atmung achten, bewusst zu Atmen, bekam ich so auf die Art keine Luft und bekam immer wieder Panikatacken, ging mindestens 10 mal ins Krankenhaus, dort wurde alles untersucht, Ekg, CT Lunge, immer mit dem Ergebnis alles gesund.

Nach der 10 Untersuchung musste ich mir eingestehen das nichts körperliches an meinen so auf die Art wie keine Luft zu bekommen schuld ist, sondern es
von diesen Erlebniss kommt. (obwohl ich das wussten müsse, aber die Angst und Panik lies mich nicht vernünftig denken)

Damit lebe ich mit der ständigen Angst vor meiner Atmung. Zuerst war der Angstgedanke da, ich werde niemals aufhören können an meine Atmung zu denken, dies werde ich mein ganzes leben tun müssen, und nichts mehr vom Leben zu haben..

Ich ging zum Psychiater und dieser verschrieb mir Citalopram 40mg und Olanzapin 5mg. Das war vor ungefähr 4 Monaten. Ich nahm die Tabletten, mit dem Wissen das die ersten Wochen alles noch schlimmer werden würde.

Nun Kahm noch ein weiterer Angstgedanke hinzu.. Ich sitze ganz entspannt da und bekomme keine Luft, weil ich ans Atmen denke, schreie herum und werde vollkommen verrückt.. Meine Vernunft setzte aus, ich war in Panik, die ständige Bedrohung das Atmen, dem ich nicht entfliehen kann (wie denn auch?)
Ich konnte an nichts anderes mehr als an mein Atmen zu denken, jede kleinste Unregelmäßigkeit im Atmen machte mir riesige Angst und alles ging im Kreis...iund wieder von vorne los...

Der Kreislauf der alles am Leben erhält, den Zwang am Leben erhält:
Ich muss Atmen,
ich denke an mein Atmen,
ich bekomme Angst weil ich an mein Atmen denke,
durch die Angst bekomme ich schlecht Luft,
durchs schlechte Luft bekommen denke ich noch mehr an mein Atmen,
ich bekomme Panik,
bekomme noch schlechter Luft,
ich werde in meinen leben nichts anderes mehr tun können als an mein Atmen zu denken..

Jetzt, nach 4 Monaten hat sich einiges geändert, wahrscheinlich weil das Citalopram (SSRI) langsam zu wirken beginnt. Ich brauche nun nicht mehr mein Atmen selbst zu steuern, aber ich beobachte (leider) noch immer viel zu genau.. Ich weis mein Herz und meine Lunge sind gesund, damit kann ich die Angst, Panikgedanken entkräften.. Leider macht mir noch immer jede kleine Unregelmäßigkeit beim Atmen Angst....

Ich solle Atemübungen machen, wahrscheinlich so auf die Art wie Konfrontation mit meinen Angstthema, tue dies aber nicht.. denn ich möchte das mein Atmen wieder das macht was es zuvor gemacht hat, einfach unbewusst zu sein.

Alles hat sich in meinen Leben geändert, ich habe mich sehr zurückgezogen.. Und nur wegen diesem SCHEISSSSSS!!!

Wegen etwas das alle vollkommen kalt lässt... Immer wenn ich mit dem Auto fahre und dies Menschen beobachte denke ich mir wie gut haben es die.
Die wissen gar nicht was für ein Geschenk das ist nicht an sein Atmen denken zu müssen, einfach unbewusst zu Atmen....

Ich habe Angst vollkommen verrückt zu sein. Nun versuche ich mich mit meinen Atmen anzufreunden, ich will das Atmen etwas schönes ist, nicht mehr eine ständige Bedrohung.

Das ist ein kleiner Teil von meinen 7 Monaten Atmen Zwangsstörung....

Und deine Geschichte ??

liebe Grüße,
Oliver






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