Erfahrungen mit Alkohol-Entwöhnungsklinik?!

Gold
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Re: Erfahrungen mit Alkohol-Entwöhnungsklinik?!

Beitragvon Gold » Do 13. Jul 2017, 07:40

Ob Sucht oder nicht wurde von mir nicht eingeschätzt. Lediglich die Notwendigkeit eines Klinikaufenthaltes.

Jedi
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Re: Erfahrungen mit Alkohol-Entwöhnungsklinik?!

Beitragvon Jedi » Fr 21. Jul 2017, 11:07

Das Eine bedingt ja das Andere !

joo

Re: Erfahrungen mit Alkohol-Entwöhnungsklinik?!

Beitragvon joo » Mo 24. Jul 2017, 21:07

was ich dazu sagen kann und möchte, ist, dass ich täglich an den abend, an dem bei mir die angstsymptome am krassesten sind, und an die bierbeschaffung. oder eben eine flasche wein denke.

es war vor sylvester noch um einiges schlimmer, viel mehr, auch die menge, die ich "versoffen habe". auf alle fälle lass ich mich nun bald beraten. man darf ja nicht vergessen, dass ich nicht auf die entzugsstation dort gehe (muss vorher auch eine weile nüchtern sein, sprich ein paar tage), sondern direkt in die entwöhnungsklinik, wo man eben lernen soll, mit alkohol vernünftig umzugehn,.... :|

tab

Re: Erfahrungen mit Alkohol-Entwöhnungsklinik?!

Beitragvon tab » Mi 26. Jul 2017, 23:22

Hallo joo,

ich wünsche dir für das Erstgespräch viel Glück.
Ich denke, wenn der Alkohol für dich ein Problem darstellt, egal in welcher Menge, dann wird es für dich richtig sein.

Ich habe schon oft über dieses Thema nachgedacht.
Meine Mutter ist Alkoholikern und ich habe es von Anfang an mitbekommen.

Ich trinke seit einiger Zeit auch jeden Tag ein paar Bierchen (mit paar meine ich 2-3).
Ich für meinen Teil sehe dort kein Problem, denn ich weiß, dass ich es lassen kann, wenn ich es will. Ich hatte schon öfter solche Phasen, wie gesagt: Phasen.
Ich möchte hier auch keine Diskussion lostreten, sondern lediglich meine Meinung dazu loswerden.
Wie schon geschrieben wurde, es gibt verschiedene Ansichten zu diesem Thema und die meisten Ärzte würden wahrscheinlich verzweifelt den Kopf schütteln. Genauso wie manche hier im Forum.
Die Meinungen gehen da halt auseinander.
Ich für meinen Teil versuche dadurch nicht zu verdrängen, sondern mache es zum Genuss, zum Abschalten, für schöne Stunden mit Freunden, beim Grillen mit meinem Papa auf dem Balkon. Kann dies aber auch ohne Alkohol.

Um nochmal zu meiner eigentlichen Aussage zurück zu kommen: Nur DU kannst wissen, ob du ein Problem damit hast und, wenn du es als solches ansiehst, dann ist deine Entscheidung völlig richtig. Meiner Meinung nach.

Ich denke jeder hier hat Angst vor so einem Aufenthalt und deswegen kann ich dich gut verstehen. Eine Erfahrung kann ich dir natürlich nicht geben, zu der Klinik. Wie hier schon jemand geschrieben hat: schau doch mal im Internet.

Nochmals viel Glück für dich

joo

Re: Erfahrungen mit Alkohol-Entwöhnungsklinik?!

Beitragvon joo » Mo 31. Jul 2017, 11:00

danke, tab!

ja, du hast recht, nur ICH alleine kann für mich wissen und muss dann entscheiden, ob die klinik das richtige ist für mich oder nicht.

ich bin fest entschlossen, dieses, mein problem, in den griff zu bekommen, gleichzeitig durch übungen dort mein selbstwertgefühl zu stärken und den griff zum alkohol nur mehr in gesellschaft zu "genießen",.....

danke für deine guten wünsche, bin jetzt schon aufgeregt----

danke euch allen für eure beiträge.... auch wenn mir keiner erfahrungen mit einer entwöhnungsklinik geben konnte...

Mark

Re: Erfahrungen mit Alkohol-Entwöhnungsklinik?!

Beitragvon Mark » Fr 4. Aug 2017, 11:08

Hallo Joo,
ich finde es gut das Du dich geoutet hast. Das war der 1. Schritt. Ich habe es ohne Terapie geschafft,( Canabis und Alkohol) aber jeder so wie er will, oder kann,und es ist natürlich vernünftig zur Entwöhnung zu gehen hätte ich auch machen sollen. Noch sind es 2-3 Bier aber glaube mir es wird mehr, und irgendwann trinkst du auch tagsüber und Deine Probleme wirst Du dadurch auch nicht los. Ich trinke jetzt gar nichts mehr und weiß das es auch besser für mich ist. Die Lebensqualität steigt, und Du hast nicht mehr den Druck Abends was zu trinken. Viel Erfolg!
An alle täglichen 2-3 Feierabendbiertrinker, auch ihr seid im Grunde genommen Alkis, denn ihr könnt den Abend ohne Bier nicht genießen, Euch fehlt was, seid unruhig, nervös, unzufrieden, also abhängig. Und von wegen Genuß, da redet man sich auch wieder raus, es geht doch eigentlich nur darum einen "Glimmer zu haben" sonst könnte man ja auch bei einem Glas aufhören.
Gruß Mark

Aber man kann natürlich auch einen "Glimmer" genießen!

tab

Re: Erfahrungen mit Alkohol-Entwöhnungsklinik?!

Beitragvon tab » So 13. Aug 2017, 18:25

woher willst du denn wissen, dass Leute es hier nicht können? ;)

" Noch sind es 2-3 Bier aber glaube mir es wird mehr, und irgendwann trinkst du auch tagsüber und Deine Probleme wirst Du dadurch auch nicht los. .


Jetzt mach Joo mal nicht so viel Angst.

orchi

Re: Erfahrungen mit Alkohol-Entwöhnungsklinik?!

Beitragvon orchi » Do 17. Aug 2017, 17:52

Wieso Angst er hat doch völlig recht :roll:





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