Ich bin 53, seiz 33Jahren milde auf Heroin; sehe aus unf fühle wie ein Twen. kann es sein, dass das an den Drogen liegt?

jorgeWilll

Ich bin 53, seiz 33Jahren milde auf Heroin; sehe aus unf fühle wie ein Twen. kann es sein, dass das an den Drogen liegt?

Beitragvon jorgeWilll » Di 28. Aug 2018, 02:26

Ich bin seit fast 2Jahren im Diamorphinprogramm; Da sind schädliche und unnütze Beimengungen ausgeschlossen.
Ich suche Leute, die sich das jetzt auch schon gefragt han:
Kann es sein, dass nur der Lebenswandel(unsaubere Spritzen, Nix mehr Essen; evtl. schlechter Stoff etc.) ursächlich ist für den schlechten Ruf von Heroin, und dass in Wahrheit der kontrollierte Gebrauch zu einer DEUTLICHEN VERLÄNGERUNG DER LEBENSERWARTUNG IN JUGENDLICHKEIT führt? Das wir alle, ganze Völker VERARSCHT werden? Ich seh' mich an, bin 53Jahre alt, was mir aber Niemand erst mal glaubt: Man schötzt mich auf "Ende Zwanzig". Ich habe das Diamorphin jetzt mal abgesetzt(JAQOHL; DAS GEHT!!!) um in' Urlaub fahren zu können ohne mich jeden Tag um die Substitution kümmern zu müssen; mal frei sein. Ich stelle fest: Ohne dsie HERRLICH BELEBENDE WIRKUNG DER OPIATE macht das Leben weniger Freude! In nicht zu hohen Dosen wird der Intellekt auch nicht beeinträchtigt; so konnte ich an der RWTH AACHEN alle Klausuren im Fach Elektrotechnik auf Anhib schaffen, was sonst auf Grund der hohen Durchfallquoten und der damit einhergehenden Angst vorm Versagen nie hätte schaffen können; weil mir das Gefühl gefiel, bin ich seit dem dabei geblieben und habe an mir und engen Bekannten nie eine negative Veränderung bemerkt: ist auch toll, wenn man beim Atmen so seinen seinen Solarplexus spürt, wie der Zufriedenheit und Leichtigkeit verströmt.
Die anderen Patienten in meiner Diamorphinpraxis teilen sich in 2Gruppen: Die etwas Kleinere, da sehen junge Menschen schon alt aus, aber in der Mehrheit würde ich immer vermuten, sie wären viel jünger; was das angeht schieße ich zwar den Vogel ab, mit einer "Alterungsbremse" von 33.. 5ß% und hoffe, irgendwann mal der älteste Mensch werden zu können, der bis dahin gelebt hat. Gestern habe ich im TV erfahren(TerraX), das der von mir hochgeschätze und immer Pflichtbesessene Philosoph und römischer Kaiser Marcus Antonius Aurelius(auch Marc Aurel genannt) für Zeiten der Antike ein biblisches Alter erreichte und in etwa die gleiche Menge Opium täglich zu sich nahm, wie ich das Heroin(obwohl: "O" kommt noch besser! Auch aus Flaschenmohn gewonnenes Strohextrakt ist geiler; und das kenne ich; hab's eingedickt und kann daher abschätzen, dass Marc und ich in etwa gleich viel Wirkstoff konumiert haben.
Was allerdings gar nicht geht sind die Gesetzte und Vorurteile! Ich unterrichte seit 30Jahre Schüler privat im Mathe dür Uni und Abi und soll das auf Grund von nur drogenbezogenen Vorstrafen(nie etwas gestohlen, nie betrogen oder abgezogen; nur korrekt gegeben an Leute, die mich darauf angesprochen haben) NICHT OFFZIELL MACHEN DÜRFEN?!.; nie würde ich einem jugendlichen Schüler gegenüber das Wort "Droge" auch nur in den Mund nehmen oder ihn gar verführen; das sind unerträgliche Vorurteile. Und ansehn tut mir das so wie so Keiner.
Wenn man Menschen verwehrt das zu tu'n, wozu sie sich berufen fühlen und im Stande sind, so braucht man sich nicht zu wundern, dass die dann im HArtz-System landen(evtl. noch schwarz arbeiten) und diese Leute können GEFÄHRLICH werden)wenn ich doch nur azsmachen könnte, welcher Spießer der richtige Kandidat für meine RACHE SEIN KÖNNZE:::) Jemand hat mal den Bundesinnenminister sich ausgesucht; wegen polizischer Verantworzung wahrscheinlich, aber ich nehmr nicht an, das der arme Herr Schäuble ihm irgendwas getan hätte; wann fing der Irrsinn mit den Prohibitionen an? Wer hat in die Welz gesetzt: "Heroin ist gefährlich und gehöhrt verboten; es schädigt die Leber(GLATTE LÜGE); macht unzuverlässi(na mich nicht und Marc Aurel auch nicht; Götring war zwar skrupellos, hat aber auch als Opiatkonsument funktioniert), macht kaputt(und deshalb sehe ich mit 50 noch aus wie 29)....
Die Liste könnze ich beliebig verlämgern)
Ich fordere: In den Müll miz dem BtMG(besser: Aufkleber drauf: gilt nur für Personen unter.... sach ich mal... 21Jahren und kiffen ab 16 od, 18. Wer wie ich nämlich erst mit einem fertig strukturierten Gehirn damit beginnt, wird keine Nachteile haben, ausser den Menschen-Gemachten eben gurch diese UNGEHEUERLICHEN BERBOTE; ERWACHSENEN VORZUSCHREIBEN; WORAN SIE SICH ERFREUEN DÜRFEN...
Wennn ich wieder @home bin werde ich wieder in'sProgramm gehen oder nicht: Die Wirkung wird auf die Dauer auch langweilig; ich habe aber Sorge, dass ich dann anfange, auf einmal viel schneller zu altern! Graue Haare und so; bisher: 0 und dann??
Welcher EHRLICHE und FACHKOMPETENTE Mediziner kann mir das sagen?
Ich schreibe morgen weiter... bin müde..

Grunz

Re: Ich bin 53, seiz 33Jahren milde auf Heroin; sehe aus unf fühle wie ein Twen. kann es sein, dass das an den Drogen li

Beitragvon Grunz » Di 28. Aug 2018, 08:24

Kann es sein, dass nur der Lebenswandel(unsaubere Spritzen, Nix mehr Essen; evtl. schlechter Stoff etc.) ursächlich ist für den schlechten Ruf von Heroin
Das hat schon Keith Richards gesagt, dass das frühe Ableben von Heroin-Konsumenten vorrangig auf das mit Dreck gestreckte Heroin zurückzuführen ist, und er schon längst hopsgegangen wäre, wenn er nicht die Knete für reines Heroin gehabt hätte.
in Wahrheit der kontrollierte Gebrauch zu einer DEUTLICHEN VERLÄNGERUNG DER LEBENSERWARTUNG IN JUGENDLICHKEIT führt?
Das wiederrum halte ich für ausgemachten Blödsinn. Weshalb sollte Heroin verjüngen? Durch welchen chemischen Mechanismus?
Nur weil du - und ein paar Leute - glauben, dass du jünger aussiehst als du bist? Andere halten dich vielleicht für älter, oder du hast von Natur aus "gute" Gene, wer weiß. Dein Schluss beruht aber auf Wunschdenken und nicht auf stichhaltigen Argumenten.

jorge.will

Re: Ich bin 53, seiz 33Jahren milde auf Heroin; sehe aus unf fühle wie ein Twen. kann es sein, dass das an den Drogen li

Beitragvon jorge.will » Di 28. Aug 2018, 10:22

Währe schön, denn dann kann ich es demnächst auch lassen; der Kosten/Nutzen ist zu ssehrin Richtung Nachteil und eigentlich kann ich es auch lassen, wenn ich Dir mal jetzt so glaube., Jedoch kann Folgendes sein: Der Stoffwechsel wird runtergefahren und deshalb lebt man länger oder der Zustand, quasi niemals unter die Decke zu geh'n, Kritik an sich abprallen zu lassen usw. schonen mit Sicherheit das Nervensystem; das könnten die Ursachen wohl sein. Auch macht das Zeug mit Sicherheit nicht intelligenter, aber die Tatsache, sich angstfrei in einer ungewohnt konzentrierten Weise Arbeiten (körperliche und hauptsächlich geistige) zeigen auf, dass es Einsatzgebiete gibt, wo Dir der Heroinkonsum Vorteile verschafft.
PS: In den ersten Prüfungsetappen habe ich das Zeug 4..6 Wochen vor den Klausuren angefangen und nach Schreiben wieder für 4,5Monate nicht mehr angepackt habe; damit ich nicht süchtig werde, aber hauptsächlichch, damit das Mittel für die nächste Prüfungsperiode wieder genau so wirksam sein würde.
Hoffe, nochmal von Dir zu lesen und danke erst mal für Deine Worte JORGE

Grunz

Re: Ich bin 53, seiz 33Jahren milde auf Heroin; sehe aus unf fühle wie ein Twen. kann es sein, dass das an den Drogen li

Beitragvon Grunz » Mi 29. Aug 2018, 07:23

Aber der Stoffwechsel fährt ja nur kurze Zeit runter und das System passt sich auch schnell an, wodurch man ja immer H spritzen muss.
Und durch den täglichen Entzug (schon nach kurzer Zeit wird man süchtig) kommt man auch nicht gut drauf und Körper und Psyche werden superempfindlich, bis man den nächsten Schuss bekommt. Das Nervensystem kommt wirklich übel drauf. Hm, nee, das kanns irgendwie nicht sein.

Angst ist ja grundsätzlich nicht schlecht, und bei zu viel akuter Angst reicht auch mal ein Schluck Alkohol oder ein Beruhigungsmittel, besser allerdings Therapie oder Meditation vor allem bei permanenter Angst.

Andrea

Re: Ich bin 53, seiz 33Jahren milde auf Heroin; sehe aus unf fühle wie ein Twen. kann es sein, dass das an den Drogen li

Beitragvon Andrea » Do 11. Okt 2018, 11:00

Weisst Du Jörge Will, so dachte ich früher auch immer und ich hatte nicht das Glück Heroin frei zu bekommen, da ich vor 2010 süchtig war. Ich habe auf Heroin mein Studium zu Ende gemacht und in Medizin promoviert. Es geht besser, als wenn man keines nimmt, da der Kopf frei ist und man sich viel besser konzentrieren kann. ich würde in jeder Hinsicht Werbung für einen ungefährlichen und gesundheitlich unbedenklichen Konsum von legalem Heroin machen. Die körperliche Abhängigkeit haben andere Medikamente auch, und noch viel stärker. Ein Alkohol- und Tabletten Entzug ist z.B. sehr gefährlich und kann nicht allein durchgeführt werden. Man kann Krampfanfälle bekommen, diese sind beim Heroinentzug nicht so vorhanden. Ich habe zwar selbst Jahre am Stück konsumiert, aber nie einen Entzug gehabt, da ich das Glück hatte, das nicht erleben zu müssen. Das maximale waren mal ein paar Stunden oder eine Nacht. Und das war schon anstrengend genug. Also Heroin ist auf keinen Fall Sucht bringender als andere Stoffe. Auch die Entzugszeit dauert bei Tabletten oder Alkohol viel länger. Bei H. sind es gerade mal ein paar Tage bis man körperlich das Schlimmste um hat. Psychisch würde ich sagen, ist es auch nicht so schlimm, weil der Kopfdruck bald nachlässt.... Mit Heroin kann man gut leben. Es beeinflusst den Kopf nicht, srogt für Wohlgefühle und macht Schmerzfrei und angst frei. Man reagiert immer mit dem Kopf zuerst. Die Voraussetzung gut mit H. zu leben ist, dass man es immer hat und nicht in Abstinenz gehen kann. Ich würde sagen, der katastrophale Zustand mancher Junkies liegt in ihren Lebensbedinungen. Sie haben zu wenig zu essen, weil sie das ganze Geld für SToff ausgeben. Der Kopfdruck macht sie zu Zombies und sie hängen im Kreislauf: Geldbesorgung und Stoff fest drin, sodass sie nichts anderes machen können. Die vielen Entzüge und die Angst davor laugt sie aus und der Knast und der kalte Entzug machen den Körper und die Seele auf die Dauer kaputt. Illegales Heroin ist gefährlich, da die Lebensqualität auf den Nullpunkt sinkt. (Also bei mir war das anders, ich hatte Glück) Aber die Meisten erleben wie es ist, wenn man so müde ist vom stundenlangen "Aufstellen" dass man dann, wenn man den Konsum hatte, nur mehr einpennt. Man vergisst zu essen und hat durch die vielen Entzüge, die man als Normal Null Junky hat, keine Kraft mehr. Die Zähne fallen aus, weil man sich nicht mehr ordentlich pflegt und Vitamin Mangel hat. Mit dem Stoff hat das nix zu tun. Die meisten Junkies sterben am "Goldenen" deshalb, weil sie entweder ein giftiges Streckmittel im Stoff erwischen, oder weil sie durch einen (unfreiwilligen) Entzug, zB Knast, die alte Dosis nicht mehr gewohnt sind und zuviel spritzen.
Ich selbst bin heute gegen Heroin für mich selbst, weil ich denke, dass man mit dem Stoff die ethischen Grundlagen nicht vermehren kann. Es geht einem immer gut und darum lernt man nix dazu. Man wird zum Einzelgänger und Egomanen. Dazu kommt, dass einem viel egal wird und man niemandem richtig braucht. Man führt sein Leben und braucht nicht unbedingt mehr Freunde. Ansonsten kann man viel Zeit damit verbringen, mehrmals am Tag verteilt Heroin zu konsumieren und das ist der Inhalt des Lebens. Etwas wenig, finde ich heute.






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