Brustkrebs und die von mir verweigerte Amputation und Chemor

Sieglinde

Brustkrebs und die von mir verweigerte Amputation und Chemor

Beitragvon Sieglinde » Mi 6. Feb 2019, 01:02

Ich wurde 45 und hatte nie zuvor eine Mammograpie oder andere Krebsvorsorgen machen lassen. Mein Motto war: Ich lebe, also bin ich. Einmal, es war kurz vor meinem 45. Geburtstag, fand ich im Briefkasten eine Vorladung zur Mammographie. Ich zerknüllte den Zettel und diesen fand mein Mann im Papierkorb. Darum bestand er darauf, dass ich wenigstens einmal zum Frauenarzt gehe, denn da war ich mindestens 20 Jahre nicht mehr. Da mich mein Mann ernsthaft stresste, gab ich nach und machte einen Termin beim Gynäkologen aus. Schon im Sprechzimmer machte mir der Arzt ordentlich Dampf, weil ich vorgab, von Voruntersuchungen und Krebs Therapien nichts zu halten. Er sagte, dass sich aus einer gutartigen Geschwulst schnell ein maligner Tumor bilden kann, und dass die Vorsorge Leben retten würde, etc. Ich antwortete: "Wissen Sie Herr Dr. K., das ist mir eigentlich egal." Mit seinem Negativismus raubte mir der Arzt jegliche Ruhe und ich wollte das Thema gleich beenden. Also sagte ich, dass ich keine Lust auf seine Untersuchung hätte, da mich seine Behauptungen müde machten. Ich ging nach Hause und sagte meinem Mann, dass ich genug hätte von Ärzten und ihrer Panikmache, die sie nur anbringen um wieder neue Prozente von den Pharma Firmen ergattern... Wie auch immer, mein Mann gab nicht nach und machte für mich einen neuen Termin bei einem anderen Frauenarzt aus. Zu meinem Leidwesen ging er noch mit. Ich musste mich also untersuchen lassen. Erst kam die Mammographie, die so unangenehm war, dass ich am Liebsten um mich geschlagen hätte.... Bei der Auswertung wurde ein kirschgroßer Knoten in der rechten Brust festgestellt und der Arzt fing sofort an, mir vorzuschreiben, was ich tun muss. Also ab in ein Krankenhaus und dort weitere Untersuchungen, Chemo- oder gar Amputation. Ich gebe zu, dass mich die Diagnose kalt ließ, denn ich wusste, dass ich nichts zu befürchten hatte und deshalb reagierte ich überheblich und nicht, wie der Arzt erwartet hat, erschreckt oder gar hysterisch. Mein Mann brachte es noch fertig mich am nächsten Tag in ein Krankenhaus zu bringen, wo man mir sagte, dass ich, wenn ich die Therapien mitmache noch mindestens 1 Jahr leben könnte, sonst würde der Exitus schneller eintreffen. Es klang nach Erpressung und Ich zuckte nur meine Schultern und sagte, dass das dann wohl Schicksal wäre. Dann wollte ich gehen. "Es ist nicht mein Weg hier her zu kommen und radioaktive Substanzen einzunehmen, nur damit ich länger lebe. Lieber mach ich dann gar überhaupt keine Therapie." Bevor mein Mann sich versah, war ich weg. Ich hasse Krankenhäuser und Krankheiten und halte mich lieber an feineren Orten auf. So ging ich gleich nach dem Krankenhaus in ein Reisebüro und buchte nur für mich allein eine schöne Reise nach Kanada. Ich wollte schon immer die Wildnis sehen. Wegen meiner Lebenserwartung machte ich mir gar keine Gedanken. Ich war nicht scharf darauf älter als 60 zu werden. Als ich nach Hause kam, machte mir der Mann eine furchtbare Szene und er schrie herum wie ein Irrer. ich ließ ihn in der Küche stehen und übernachtete in einem Hotel. Ich überlegte, wie ich mein Leben wieder so ins Lot kriege, dass ich mich wieder freuen kann. An den Krebs dachte ich nicht. Am nächsten Tag packte ich meine Koffer und fuhr erst mal ein paar Tage an den Starnberger See. Dort traf ich einen Mann, der mit mir segeln ging. Bald kam der Urlaub und ich hatte eine total nette Reisegruppe. Manchen sagte ich, dass ich Krebs hätte und sie reagierten geschockt, weil ich nicht im Krankenhaus lag und dort behandelt wurde. Der Urlaub wurde sehr spannend und wir sahen innerhalb von drei Wochen sämtliche Orte von Kanada. Als ich zurück kam, fand ich meinen Mann tief besorgt und mit grauem Antlitz im gemeinsamen Haus vor. Er wollte mir einreden, dass ich in 2 Monaten schon tot sein könnte, da ich ja nichts unternahm um mich zu heilen. Ich hörte mir das negative Gefasel nicht mehr an und zog erstmal zu meiner Freundin, die mich mit dem Krebs in Ruhe ließ und mich wie einen normalen Menschen behandelte. Ich erfüllte mir einen anderen Wunsch und ging zu einer Rückführung, wo ich die Traumata meiner Kindheit aufarbeiten konnte. Das hätte ich auch ohne die Diagnose gemacht, nur vielleicht etwas später. Es ging mir dadurch seelisch besser, denn meine Blockaden aus der Kindheit lösten sich und ich konnte Dinge tun, die ich zuvor nicht gemacht habe, weil ich negativ darüber dachte. Ca. 3 Jahre nach der Diagnose wollte ich es wissen und machte die letzte Untersuchung mit. Es wurde nichts mehr gefunden und auch meine Blutwerte waren Super. Nicht zuletzte deshalb, weil ich seit meinem 14. Lebensjahr schon vegetarisch lebte. Nach der Diagnose wurde ich vegan. Das wäre ich sowieso geworden, nur halt später. Mit den Untersuchungsergebnissen trat ich vor meinem Mann hin und sagte, dass er nun sieht, dass ich mir meine Therapie selbst zusammen gestellt habe und ich gesund bin. Nun sind 5 Jahre vergangen und mir geht es blendend. Ich denke, dass die Ärzte schuld sind, wenn man am Krebs stirbt. Denn diese suggerieren da und der Gläubige an die Kittel in Weis wird ihr Opfer. Er stirbt an ihrer Suggestion und an dem Kampfgas das in den Zytostatika enthalten ist. ICH WÜRDE; AUCH WENN ICH KURZ VOR DEM EXITUS STEHE; SO WAS NIE FREIWILLIG EINNEHMEN.

Gaby

Re: Brustkrebs und die von mir verweigerte Amputation und Chemor

Beitragvon Gaby » Mi 6. Feb 2019, 13:31

Respekt, wie mutig Du warst!!! Ich hatte Unterleibskrebs und noch immer ist er nicht ausgeheilt. Ich muss einmal im Monat zur Chemo. Operiert wurde ich vor einem Jahr.

Gast

Re: Brustkrebs und die von mir verweigerte Amputation und Chemor

Beitragvon Gast » Do 7. Feb 2019, 01:16

Hi Gaby, man muss sich das Leben erkämpfen und auch eine eigene Ansicht über die Dinge haben. Für mich war der Krebs nur eine Herausforderung und ich wusste, dass ich nichts zu verlieren hatte, da ich davon ausging, dass ich ihn ganz bestimmt überleben werde. Das was der Mensch denkt und führt, trifft in seinem Leben immer ein. Mit meinem Sieges Bewusstsein nahm ich die Situation zum Anlass um die Dinge zu tun, die ich immer aufgeschoben hatte. Ich sagte zu mir selbst, dass ich es nicht nötig habe im Krankenhaus mit Chemo krank gemacht zu werden oder gar eine Brust abzugeben. Meine Brust gehört mir und deshalb bleibt sie dran. Ich war zu eitel um wie ein "Krüppel" herumzulaufen und ließ es darum darauf ankommen. Da ich kritisch gegen Ärzte bin war es für mich einfacher, denn es soll ja Leute geben, die diese Typen in Weis noch vergöttern und alles was sie sagen für bare Münze nehmen Mein Mann gehörte zu diesen Menschen und darum trennte ich mich von ihm als ich krank war. Ich hätte es als Störung empfunden, wenn er mir immer mit dem selben Schwachsinn gekommen wäre. Als ich auszog, sagte ich zu ihm: "Du kannst dich selbst in ein Krankenhaus legen und irgendwelche Leiden kurieren. Ich habe was besseres zu tun." Der dachte wirklich, dass er mich lebend nicht wieder sieht. Heute hat er begriffen, dass es nicht die Ärzte sind, die einem helfen, sondern der Kranke sich selbst. Das geht am Besten mit der Lebenseinstellung und einem gesunden Selbstbewusstsein. Angst sollte man keine haben. Ich brauche keinen Krebs für ein Siechtum. das ich mir selbst suggeriere, zB indem ich jeden Tag Gebehtsmühlenartig wiederhole, dass ich in einem Jahr sterbe und das auch noch glaube. Das was man glaubt, kommt immer, habe ich gelernt. Ich glaubte keinen Moment daran, dass ich sterben würde, weil ich den Krebs nicht als Feind sehe. Er bietet die Möglichkeit ihm zu trotzen und erst Recht am Leben fest zu halten, auch wenn das Leben für den Krebskranken einen Schatten hat, denn sonst wäre er ja nicht krebskrank. Mein Schatten war mein Mann und dass ich viel zu lange in dieser toten und abgestandenen Beziehung verweilt bin. Die Sicherheit, die er bot, hat mich erdrückt und mir Krebs beschert. Als ich mein Leben änderte, war der Krebs wieder weg.

Martin

Re: Brustkrebs und die von mir verweigerte Amputation und Chemor

Beitragvon Martin » Mi 13. Feb 2019, 07:00

Wenn dich nicht interessiert, was Ärzte sagen, dann gehe einfach überhaupt nie zum Arzt.

"Das was man glaubt, kommt immer, habe ich gelernt."
"Das was der Mensch denkt und führt, trifft in seinem Leben immer ein."
"Heute hat er begriffen, dass es nicht die Ärzte sind, die einem helfen, sondern der Kranke sich selbst."

Du bist davon überzeugt, das glaube ich dir sofort. Nur weil du selbst zum Glück bislang keine gegenteiligen Erfahrungen gemacht hast, bedeutet das aber nicht, dass es stimmt. Ich kenne Leute, die exakt so gedacht haben wie du. Sie haben das immer geglaubt, bis sie irgendwann bemerkt haben, dass sie sich irren, weil ihnen das Leben eine gänzlich neue Erfahrung verschafft hat. Am Ende wollten sie dann auf einmal doch länger leben, auf einmal war der Rat der Ärzte dann doch wichtig, die ihnen jedoch nur noch sagen konnten, dass es zu spät ist und absolut niemand nun noch etwas ausrichten kann. Es war zu spät. Sie sind gestorben und das war kein Schicksal, das war weil nicht gehandelt wurde als noch Zeit zum Handeln war. Jeder wie er mag.






Zurück zu „Krebs / Neubildung“