keine hilfe bei Panikattacken

hildegard

keine hilfe bei Panikattacken

Beitragvon hildegard » Do 16. Jun 2016, 10:53

Hallo zusammen,
ich weiss ehrlich gesagt nicht so genau was ich mir von diesem beitrag erhoffe, also kotz ich mich einfach mal aus...

ich leide seit mehreren wochen an panikattacken. sie kommen grundsätzlich in der öffentlichkeit. zb wenn ich im supermarkt an der kasse warten muss. (alles stehen und liegen gelassen und einfach raus). sie äussern sich in form körperlicher beschwerden wie herzrasen, sehstörungen, schwindel, zittern..., entziehe ich mich der situation, gehts mir wieder halbwegs gut, rasende kopfschmerzen bleiben zurück und das gefühl den mount everest erklommen zu haben.
ich habe sowas vor 10 jahren schonmal erlebt, 3 jahre hatte ich damit zu kämpfen. damals hatte ich aber einen hausarzt, der mich verstand und zum psychiater überwiesen hat. den gibt es aber nicht mehr und mein heutiger übergeht es einfach. er meinte, es wäre eine soziale phobie und drückte mir gestern 2 einzelne lorazepam als notfallmedikament in die hand, den beipackzettel sollte ich mir im internet nachlesen, er nahm mir noch blut ab um die schilddrüse auszuschliessen. heute gab ich ihm die *loris* zurück, weil ich angst vor dem zeug habe. für zuhause mag das ja gehen, aber in der öffentlichkeit, gerade wenn ich allein unterwegs bin, geht das ja wohl überhaupt nicht. er hats dann einfach so hin genommen, aber auch kein weiteres wort darüber verloren, geschweige denn eine alternativbehandlung vorgeschlagen. ich will den jetzt garnicht als schlechten arzt hinstellen, er hat mir bei anderen sachen oft genug und sehr gut geholfen, aber hierbei bin ich gerade etwas entsetzt.
gleichzeitig telefoniere ich seit 2 wochen wild durch die weltgeschichte, um einen termin bei einem psychiater zu bekommen. entweder geht keiner ans telefon und wenn dann doch mal jemand ran geht, heisst es 2 monate warten, ohne überweisung schonmal garnicht, oder als notfall ins krankenhaus. die widerrum sagen mir, ich wäre kein notfall, da ich keine suizidgedanken habe und auch für andere keine gefahr darstelle. also abtreten.

was ist denn das für eine welt in der wir vegetieren?? ich muss also solange warten, bis ich mir selbst oder jemand anden ans leder will.
ein hoch auf unser gesundheitssysthem!

Luzie

Re: keine hilfe bei Panikattacken

Beitragvon Luzie » So 26. Jun 2016, 09:12

Hallo,
wenn Du keine Beruhigungstabletten nehmen magst (kann ich verstehen), dann würde ich lieber nicht zum Psychiater gehen. Warum suchst Du nicht einen Psychotherapeuten auf?
Panikattacken, soziale Phobie können sehr gut von Verhaltenstherapien behandelt werden.
Und wenn Du nicht lange warten willst, dann mach einen Termin beim Heilpraktiker für Psychotherapie aus.






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