Trennung von Borderline! Brauche Hilfe!

dmg

Trennung von Borderline! Brauche Hilfe!

Beitragvon dmg » Mo 8. Jul 2013, 08:01

trennung von borderline partnerin
hallo,
da mein problem wahnsinnig komplex ist und ich schon seit jahren darunter leide, weiss ich nicht so recht wo ich anfangen soll.

Vorgeschichte:
ich habe vor ca. 8 jahren eine frau kennen gelernt, von der ich heute denke das sie an borderline leidet. damals habe ich das alles nicht gewusst und habe ihr das geboten was sie als borderline-erkrankte gesucht hat.
ich war der retter in der not und bin in meiner rolle vorerst aufgeblüht. sie hat mich angehimmelt und alles war super. heute weiss ich das vieles schon von anfang an auf borderline hingewiesen hat und ich im grunde blind und naiv in eine falle getappt bin.
nachdem ich mich nun mehr und mehr belese, sehe ich unzählige parallelen zu meiner beziehung, die ich erstaunlicherweise ganze 7 jahre aufrecht erhalten habe. vor einem jahr habe ich mich von der frau getrennt.
heute:
nachdem ich nun schon ein jahr getrennt von meiner ehemaligen partnerin lebe, habe ich immernoch gröte schwierigkeiten mit ihr.
sie ist immernoch eifersüchtig und versucht mich zu kontrollieren! sie ist immernoch auser sich, wenn ich mich nicht regelmäßig bei ihr melde.
sie benimmt sich im grunde krasser als eine extrem eifersüchtige ehefrau und ist dabei nichteinmal jemals mit mir verheiratet gewesen!
zudem droht sie mir mein leben zu zerstören, wenn ich nicht aufhöre sie "zu verarschen" (was ich nicht tue!)

kurz gesagt es ist ein albtraum! ich habe nun ein jahr lang versucht reinen tisch mit ihr zu machen und verhätschel sie im grunde immernoch viel zu sehr, aus angst was passiert, wenn ich den kontakt dauerhaf beende.
zusätzlich erschwert wird das ganze durch ihren sohn, für den ich immernoch sein vater bin. ich habe die vaterrolle damals angenommen und habe auch kein problem damit sie fortzuführen, jedoch wird diese bindung von der borderlinerin ausgenutzt um in mir schuldgefühle zu wecken.

ich könnte noch stundenlang schreiben und aufzählen was alles schief lief. eigentlich hätte ich viel arbeit, kann aber an nichts anderes denken, als an die tatsache, das man mich vorher 2 stunden am telefon terrorisiert hat um danach den kleinen vorzuschicken und mich fürs wochenende herzubestellen.

verzeiht mein wirres gerede.. ich bin nervlich selbst kurz davor mich in therapie zu begeben! meine eigene existenz wird massiv bedroht und ist schon stark in mitleidenschaft geraten!

ich hoffe auf ratschläge von mitleidenden, betroffenen oder fachleuten. danke!

Gast

Re: Trennung von Borderline! Brauche Hilfe!

Beitragvon Gast » Do 21. Nov 2013, 14:55

Wenn sie Borderline ist, Dich terrorisiert, dann solltest Du komplett mit ihr brechen. Wenn Dich das so mitnimmt, warum kappst Du nicht jede Verbindung ?
Ja, das dürft sehr schwer sein die Verbindung zum angenommenen Sohn zu kappen, aber ich wette, dass auch der Sohn darunter leidet.
Alternative: dürfte wohl auch sehr schwer sein. Du mußt ganz klare Regeln und ein ganz klares Verhalten zeigen. Z.B. wenn sie Dich terrorisiert oder unter Druck setzt, mußt Du ihr sagen, klarmachen, dass sie so nicht mit Dir umgehen kann/darf und aus der Situation rausgehen....das ist schwierig, aber es geht nicht anders.

dmg

jetzt wo ich realisiert habe, das es borderline ist,

Beitragvon dmg » Sa 23. Nov 2013, 13:46

jetzt wo ich realisiert habe, das es borderline ist, macht erst alles einen sinn! ich hab es ja jahrelang nicht geschnallt! ich habe jetzt eine klare ansage gemacht und die reaktion war heftig, aber als sie merkte das es ernst ist, da ist ihre wut in trauer umgeschlagen, was mich bisher immer dazu bewegt hat nachzugeben, nur diesmal habe ich es nicht getan. einen tag später hat sie sich entschuldigt und bis jetzt ist ruhe eingekehrt. ich weiss nicht ob das nochmal hochkocht, aber es ist schonmal ein großer fortschritt!

Gast

Re: Trennung von Borderline! Brauche Hilfe!

Beitragvon Gast » So 24. Nov 2013, 08:28

Ja, das Problem wird wieder "hochkochen" und wenn nicht dieses dann ein anderes. Wichtig ist bei Borderlinern auch wenn sie traurig sind oder in "Trauer" nicht auf einmal eigene Ziele bzw. Regeln zu brechen....das wird sofort als Schwäche angesehen. Heißt ja nicht, dass man kein Mitgefühl zeigen kann/soll, nur eben nicht die "Regeln" aufgeben. Nun ja, Borderliner sind ja auch hoch manipulativ.
Und der nächste "unverständliche" Wutanfall oder boshafte Attacke kommt so sicher wie das Amen in der Kirche. Dies muß an Dir abgleiten, willst Du nicht daran verzweifeln....ich konnte das auf Dauer nicht. Alles Gute dazu !

dmg

der letzte anruf kam gestern und war voller vorwürfe

Beitragvon dmg » Mo 25. Nov 2013, 12:36

der letzte anruf kam gestern und war voller vorwürfe: "jetzt wirfst du mich einfach weg" und "nach all den jahren, bin ich nichts mehr für dich" wurde immer wieder wie ein mantra wiederholt. auch der lebensmut war kein bischen mehr vorhanden, was mich früher immer zum einlenken bewegt hat. es ist hart sowas nicht an sich heran zu lassen. die angst vor extremen reaktionen bleibt mir weiter im nacken!

hans

Es gibt hierbei nur eine Lösung. Kontakt abbrechen

Beitragvon hans » Fr 29. Nov 2013, 09:51

Meine Erfahrung:
Es gibt hierbei nur eine Lösung. Kontakt abbrechen.
Es scheint unmenschlich auf Selbstmorddrohungen oder Horrormeldungen wie: "Ich bin im Krankenhaus" "Der Notarzt war gerade bei mir", "Ich werde dein Leben und das deiner Familie zerstören" nicht zu reagieren. Wenn man die systematische Manipulation erkennt und vielleicht schonmal eine Lüge aufgedeckt hat, muss man jedoch eiskalt im Umgang werden.
Sonst gewinnt der Borderliner und bekommt seine Aufmerksamkeit.


Wenn ein Kind im Spiel ist,gibt keine saubere Lösung. Ich würde versuchen alles dafür zu tun, dass das Kind da schnellstmöglich rauskommt und auch professionelle Hilfe bekommt. Kinder bekommen (auch unterbewusst) mehr mit als man denkt.

Viel Kraft!






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