Migräne und Angst, innere Unruhe

Meike

Migräne und Angst, innere Unruhe

Beitragvon Meike » Mi 15. Mär 2017, 08:48

...und da ist sie wieder...
...die doofe Angst.
Immer wenn ich denke: Jetzt isse weg!
Dann kommt die Scheiß-Angst um die Ecke und dreht mir ne Nase.
Am schlimmsten ist diese innere Unruhe. Hab das Gefühl ich müsste wie ein Tiger im Käfig rumlaufen. Beim Rumlaufen wird mir aber schwindlig und ich hab das Gefühl es haut mich um. boah - nerv!
Nicht mal mit meinen Hundis kann ich spazierengehen.
Muß dazu sagen, dass ich einen Migräne-Kater habe. Hatte gestern dicke Migräne mit Übelkeit,Spucken, Schwindel und allem drum und dran.
So, isch habe fertisch!
Danke fürs Ausheulen.
Grüssle, Meike

Blume

Re: Migräne und Angst, innere Unruhe

Beitragvon Blume » Do 30. Mär 2017, 22:26

Kenne das nur allzugut. Richtig gemein wie sie sich dann wieder auf einen stürzt.
Meist wenn man denkt das es vorbei ist oder besser ist,denkt man schon wieder an die Angst und der Körper reagiert darauf.
Es ist ein Teufelskreis.

moni

Re: Migräne und Angst, innere Unruhe

Beitragvon moni » Fr 7. Apr 2017, 18:38

Auch mich haben Angst und auch Migräne wieder im Griff. Und dabei hatte ich so gehofft, dass es endlich nach der Klinik vorbei ist. Ich hab manchmal das Gefühl, je mehr ich gegen die Angst tue, desto schlechter geht's mir.

Ich strampel und strampel und komm doch irgendwie immer tiefer rein statt heraus.

Meike

Re: Migräne und Angst, innere Unruhe

Beitragvon Meike » Fr 14. Apr 2017, 10:20

Hallo moni,
meinst es hat auch mit den Hormonen zu tun?
Meine Ma meinte bei Ihr war es während der Wechseljahre ganz arg und danach war alles weg, auch die Migräne.
Liebe Grüsse, Meike

moni

Re: Migräne und Angst, innere Unruhe

Beitragvon moni » Mo 17. Apr 2017, 19:23

Ja, dass glaube ich auch. Kann mich noch schwach an meine Mutter erinnern. Die hatte auch eine zeitlang "Erstickungsanfälle" und ein Medi wg Herzrasen. Sie meint zwar, bei ihr wäre die Migräne nur durch die extreme Arbeitsbelastug gekommen und hätte nichts mit dem Wechsel zu tun gehabt (So war hab'ich nie gehabt), aber ich glaube das so nicht.

Es ist im Mom mein einziger Hoffnungsschimmer, dass es durch den Wechsel so krass ist.
Allerdings ging es mir i.d.Klinik ja besser, da hätte ich diese Beschwerden dann ja auch haben müssen?!

Wann hat es denn bei dir angefangen, erst m.d.Wechsel?

Maike

Re: Migräne und Angst, innere Unruhe

Beitragvon Maike » Sa 22. Apr 2017, 14:08

Hi moni,
bei mir hat es vor 7 Jahren angefangen mit der Angst.
Viele schlimme Sachen in der Familie, eigene schwere Krankheit und nachdem alles soweit geregelt war, da hat die Angst zugeschlagen.
Nach einem Blutsturz vor fast zwei Jahren hat die Angst ein anderes Gesicht bekommen. Da fing, so denke ich, der Wechsel an. Erst Panik nicht wieder auf die Beine zu kommen, und dann immer weiter runter in die Depression.
Seitdem nehm ich niedrig dosiert Cipralex und es geht mir ganz gut.
Ich arbeite aber jeden Tag hart daran den Kopf hoch zu behalten.

Die blöde Migräne hab ich seit 20 Jahren. Mal mehr, mal weniger schlimm. Im Moment erwischt sie mich nicht so oft, aber wenn, dann richtig.
Bei meiner Mutter war die Migräne nach dem Wechsel verschwunden.
Das wird bei mir auch so sein. Tschakka!
Liebe Grüsse, Maike

moni

Re: Migräne und Angst, innere Unruhe

Beitragvon moni » Mi 26. Apr 2017, 22:26

Bei mir war die Migräne seit der 2.Schwangerschaft verschwunden, glegentlich Kopfschmerzen hatte ich zwar immer noch, aber eben keine Migräne. Erst zu Beginn des Wechsels traten sie wieder auf.

Meine Angstkarriere hat im Rückblick mit einem Lagerungsschwindel begonnen, der mir Schwindel und PA beschert hat. Danach tauchten aber diese Angstzustände immer mal wieder sporadisch auf, wenn es mir körperlich nicht gutging und auch meistens zu der selben Jahreszeit wie die allererste.
Seitdem ich im Wechsel bin, ist allerdings das Ganze viel öfter und heftiger geworden.

Wie viel Cipralex nimmst?

Interessiert mich, da ich im Sommer auch Cipralex hatte, aber davon gingen meine Schlafstörungen nicht weg und ich glaube einfach, dass die Dosis zu hoch war.
Hab dann i.d.Klinik Doxepin bekommen.
Jetzt schlaf ich zwar besser, aber dafür hilft es bei Angst nicht so gut.
Ich bin es so Leid, jeden Tag zu kämpfen und nicht zu wissen, ob ich oder Angst siegt.

Gast

Re: Migräne und Angst, innere Unruhe

Beitragvon Gast » Di 30. Mai 2017, 14:27

hey du,

du Arme, ich kann wirklich mit dir mitfühlen. Migräne ist einfach nur grässlich. Vor allem, wenn sie sich langsam anschleicht und du weißt " bald geht's mir wieder richtig schlecht!" und du keinen Ausweg aus den brennenden Schmerzen fndest. Ich hatte bei meinen ersten Migräneanfallen auch regelmäßig mit richtigen Panikattacken zu tun. Das lag aber daran, dass meine Schmerzbehandlung nicht die Richtige war. Ich konnte den Schmerzen also wirklich nicht entkommen. Ich habe dann auf die Schmertherapie mit Reizstrom gewechselt und DAS hat mir endlich geholfen. Ich bin die Migräne zwar nicht komplett losgeworden, aber die Schmerzen sind so weit zurückgegangen, dass ich locker den Alltag meistern kann. Noch eine leichte Ibu hinterher und schon geht's mir richtig gut :) Vielleicht ist so eine Tenstherapie ja auch eine bessere Lösung für dich? Die Geräte gibt es mittlerweile fast überall. Probier das doch einfach mal aus. Wenn es dir genauso gut wie mir hilft und du von fortan weißt, dass du ein WIRKLICH wirksames Mittel gegen die Migräne zur Hand hast, dann wird sich das mit der Angst auch schnell geben. Trotzdem rate ich dir, vielleicht nochmal zum Arzt zu gehen, damit er dich medikamentös richtig einstellt - niemand soll so sehr unter Migräne leiden, dass sie ihm/ ihr ne Heidenangst macht , es gibt so viele Mittel und Wege.... und solltest du eine andere Alternative für dich gefunden haben, die genauso wirksam ist, lass es mich wissen, ich bin immer offen für Waffen im Migräne Kampf :evil: :) alles Gute wünsche ich dir!!






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