Vitamin D Überdosis

Petra

Vitamin D Überdosis

Beitragvon Petra » Mo 8. Jul 2013, 09:57

Hallo an alle....
ich war immer eine aktive ältere Frau und ging zu einem Knochendichte Test...diese soll ziemlich schlecht abgeschnitten haben...also hat mich mein Arzt zum Endokrinologen geschickt und sie hat mir Vitamin D verschrieben einige Tage später. Ich fühlte mich dann aber als hätte ich eine Überdosis, weil ich auf einmal Symptome bekam, die ich vorher noch nie hatte...also zurück zur Ärztin und sie verschrieb mir 2 statt 3 mal die Woche Vitamin D. Doch das hatte ich schon und ich dachte mir: das ist immer noch zuviel, weil ich ja auch noch Calcium mit Vitamin D drin nahm....Also gibt es sowas wie eine Überdosis an Vitamin D ? Meine Beine oder Muskeln fühlen sich wie Gummi an...und als ich Vitamin D einschränkte fühlten sich die Beine schon besser an....kann ich eine Überdosis haben und niemand weiß das außer mir selbst?
Petra

Susann

Re: Vitamin D Überdosis

Beitragvon Susann » So 14. Jul 2013, 18:44

Hallo Petra, naja, eigentlich hast Du ja selbst schon festgestellt, daß Du wohl zuviel Vitamin D nimmst... Vitamin D kann tatsächlich überdosiert toxische Auswirkungen haben: Eine sogenannte Vitamin-D-Hypervitaminose kann zu Übelkeit, Durst, Muskelschwäche (scheint bei Dir zuzutreffen), Erbrechen, übermäßige Calciumausscheidung über den Harn führen. Also vorsicht

Dr. von Helden

Re: Vitamin D Überdosis

Beitragvon Dr. von Helden » Mi 31. Jul 2013, 12:38

Aus meiner jahrelangen Erfahrung mit der Vitamin D-Therapie und unzähligen Messungen von Vitamin-D-Spiegeln sehe ich die Sache anders: Der Wahrscheinlichkeit nach liegt bei einer schlechten Knochendichte eine niedriger Vitamin-D-Spiegel vor, wie er in Deutschland typisch ist. Im Fallbericht bleibt unklar, welche Dosis "2 statt 3 mal die Woche Vitamin D" genommen wurde. Ein Präparat, das mit Calcium kombiniert ist hat kaum mehr als 1000 Einheiten Vitamin D.

Eine Vergiftung kann man aber mit Vitamin D allenfalls bekommen, wenn man 150 ng/ml im Vitamin-D-Spiegel überschreitet. Diese "Gefahr" besteht erst mit einer Einmaldosis von ca 1.000.000 (1 Million!) Einheiten oder 25mg Vitamin D.

Das wären 1000 Tabletten zu 1000 Einheiten an einem Tag.
Um die Überdosis mit einer Dauereinnahme "zu schaffen" braucht man 10-20 Tabletten pro Tag , wenn man das einige Monate durchhält... also unmöglich.
Der Hintergrund der berichteten Symptome könnte durch dden Süssstofff in den Tabletten erklärbar werden. Auch Calcium ist nicht immer verträglich. Die Dosis des Vitamin D wird zu Unrecht beschuldigt, denn das sind vermutlich nur 1000 Einheiten = 25 ug (millionstel!) Gramm.
Für eine echte Behandlung rege ich eine "Vitamin-D-Setup-Therapie" an.

Maren

Re: Vitamin D Überdosis

Beitragvon Maren » Mi 7. Aug 2013, 11:39

Hallo!
Da ich als Säugling Rachitis hatte wurde ich hochdosiert mit Vit.D behandelt. Nun hab ich meiner Meinung nach starke Langzeitfolgen. Muskeln &Beine wie Gummi kenn ich nur zu gut. im Gespräch ist auch ein veränderter Immunstatus d.h. Allergieentwicklung und Asthma hab ich nun. Müde ewiglich. Vertraue der Schulmedizin bitte nicht blind!

VitaminDelta

Re: Vitamin D Überdosis - Mattigkeit

Beitragvon VitaminDelta » Fr 16. Aug 2013, 14:36

Blindes Vertrauen ist sicherlich falsch. Die Wahrheit kostet die Mühe, sich einer Blutuntersuchung zu unterzeihen: Es sollte 25-OH-Cholecalciferol bestimmt werden. Wenn der Wert unter 30 liegt ist eine Indikation zu Vitamin-D-Gabe gegeben. Die Theorie, dass die Mattigkeit heute durch die Vitamin-D-Gabe in Kindertagen bewirkt wurde ist hingegen ohne plausible Erklärung.

kaldo

Hypervitaminose von Vitamin D

Beitragvon kaldo » So 18. Aug 2013, 16:44

Wiki schreibt zur Hypervitaminose von Vitamin D
Hypervitaminose D
Eine akute oder chronische Vitamin-D-Überdosierung kann zu einer Vitamin-D-Hypervitaminose führen. Der Wissenschaftliche Lebensmittelausschuss der Europäischen Kommission hat 2002 folgendermaßen zu der Sicherheit des Vitamin D3 Stellung genommen: Eine maximale tägliche Dosis von 50 µg (2000 IE) für Jugendliche und Erwachsene (inklusive Schwangere und stillende Mütter) und 25 µg (1000 IE) für Kinder in den ersten 10 Lebensjahren sind von Gesunden ohne Risiko von Nebenwirkungen auch ohne medizinische Aufsicht langfristig einnehmbar. Diese Angabe ist zumindest für Erwachsene vorsichtig und mit einem Sicherheitsfaktor von 2 versehen, das heißt, dass eigentlich erst bei über doppelt so hohen Dosen Nebenwirkungen beobachtet wurden. Gemessen an den üblichen Vitamin-D-Dosierungen erscheint diese Stellungnahme für Erwachsene einen genügenden Spielraum zu lassen. Bei Kleinkindern ist dieser Sicherheitsbereich geringer.

Von den meisten Autoren wird für Erwachsene eine Zufuhr bis zu 100 µg Vitamin D3 über 6 Monate als sicher angesehen, das heißt ohne nachprüfbare Nebenwirkungen, wie z. B. eine erhöhte Calciumausscheidung im Urin.

A.L.

Vitamin D Überdosierung

Beitragvon A.L. » Sa 24. Aug 2013, 14:03

Hallo zusammen...
ich bruache dringend medizinische Hilfe für Vitamin D Überdosierungen an babys. hatte jemand von euch erfahrungen damit oder wisst ihr an wen man sich da wenden kann? es handelt sich um meine 1 monat alte cousine, sie liegt zu zeit in der universitätsklinik zürich doch die ärzte sind auch ratlos, sie sagen, dass sie noch nie einen solchen fall gehabt hätten. bitte bitte wenn ihr was wisst, helft mir.

Gast

Vitamin D Überdosierung

Beitragvon Gast » So 25. Aug 2013, 09:57

Sicher, daß es sich um eine Vitamin D Überdosierung handelt ?

einige Symptome: Kalzifikation, Steine im Urin, bestimmte Nerven und Muskel Symtome

isihilf

Kalzium kommentar vitamin d

Beitragvon isihilf » Mo 26. Aug 2013, 19:54

Das klingt ja besorgniserregend mit deiner cousine, wie kam es zu einer überdosierung und wie wurde das festgestellt?

Utopia

Vitamin D kann tatsächlich überdosiert

Beitragvon Utopia » So 1. Sep 2013, 19:18

Vitamin D kann tatsächlich überdosiert werden. Was die Knochendichte betrifft: WENIGER (!!) Milch trinken, am besten so wenig tierische Lebensmittel wie nur möglich konsumieren (schwefelhaltige Aminosäuren, die Kalzium aus den Knochen lösen) und auf pflanzliche Alternativen (Soja/Reis/Hafermilch/sahne) umstellen. Es ist zwar kaum bekannt doch tatsächlich haben Menschen die ohne tierische Produkte leben die beste Knochendichte, sowie eine höhere Lebenserwartung! (Quelle: Deutsches Krebsforschungsinstitut)

peter

Säugling Rachitis hatte wurde ich hochdosiert mit Vit.D

Beitragvon peter » Mi 27. Nov 2013, 21:43

"Da ich als Säugling Rachitis hatte wurde ich hochdosiert mit Vit.D behandelt. Nun hab ich meiner Meinung nach starke Langzeitfolgen. Muskeln &Beine wie Gummi kenn ich nur zu gut. im Gespräch ist auch ein veränderter Immunstatus d.h. Allergieentwicklung und Asthma hab ich nun. Müde ewiglich. Vertraue der Schulmedizin bitte nicht blind!"

Hier ist der Fall doch klar: Sie haben IMMERNOCH einen chronischen Vitamin-D Mangel. Die Behandlung sollte fortgesetzt werden. Die Symptome sind typisch für eine Vitamin-D Mangelerscheinung und nicht etwa Langzeitfolgen einer früheren Gabe

Kassandra

Re: Vitamin D Überdosis

Beitragvon Kassandra » Do 28. Nov 2013, 12:39

Nahrungsmittel-und Pharma-Industrie ergänzen sich in wundersamer Weise. Die einen machen uns krank,und die anderen versprechen zu heilen.Unsere denaturalisierten Lebensmittel sind unausgewogen und minderwertig,auch wenn das Auge getäuscht wird.Eine lange Liste krankmachender Zusatzstoffe bekommen wir als Zugabe.Das Gefühl des Ausgeliefertsein befällt uns,und wir suchen nach Auswegen und treiben in die nächste Katastrophe.Und nun kommt das Zauberwort ins Spiel-"Nahrungsergänzungsmittel".Die Probleme sind vorprogrammiert.Man kann nämlich keine naturidentischen künstlichen Vitamine herstellen,die der Körper als solche erkennt und verarbeitet.Künstliche Vitamine sind schädlich und hochdosiert lebenverkürzend.A,B6,C und E waren schon im Gerede,nun ist eben D an der Reihe.Hochdosiert,besonders für Senioren seeehr wichtig.Ein Schelm,der Arges dabei denkt!Handelt nicht wie "Die drei weisen Affen":Nichts hören,nichts sehen,nichts sagen.Wir lieben Primaten,müssen uns aber nicht wie solche verhalten.

Gast

Flush-Reaktionen, erhöhte Blutdruckwerte, ein Engegefühl in

Beitragvon Gast » Mo 2. Dez 2013, 19:03

Hallo,
bei mir wurde im letzten Jahr einen erheblichen Vit D festgestellt. Daraufhin erhielt ich 20.000 Einheiten 3x die Woche. Da ich der Ärztin vertraute, was soll man sonst tun, wenn man sich in der Medizin so auskennt, nahm ich gwissenhaft die Tabletten 3x in der Woche über ca 4-6 Monate.
Dann entstanden bei mir Flush-Reaktionen, erhöhte Blutdruckwerte, ein Engegefühl in der Brust. Instinktiv habe ich es abgesetzt ohne zu wissen, dass man Vitamine überdosieren kann. Ich habe mich zwar erholt, habe aber seit dem einen leicht erhöhten Blutdruck in Ruhe, was ich vorher nie hatte. Kann dies eine langzeitauswirkung der "übervitaminierung" sein? Was kann ich tun? Welche weiteren Nebenwirkungen könnten entstanden sein? Vielen Dank

Anna

Re: Vitamin D Überdosis

Beitragvon Anna » Di 3. Dez 2013, 14:45

Hallo,

dies hier ist inbesondere eine Frage an Petra, die vor einiger Zeit den Thread eröffnet hat - ich hoffe, du bist noch aktiv... Hast du eine Antwort/Lösung auf dein Problem mit der Muskelschwäche erhalten??? Mir geht es nämlich genauso wie dir nach meiner Vit D Einnahme und ich verzweifel langsam, da sie sich irgendwie nicht mehr zurückbilden will...*schnief*

Hier meine Story (hoffe, dass ist jetzt nicht zu lang):
Durch ein Buch wurde ich auf das Thema „Vitamin D Mangel" aufmerksam. Ich ließ meinen Vitamin D Spiegel bei meiner Hausärztin bestimmen (er lag bei anfänglich 40 nmol/l bzw. 16 ng/ml). Daraufhin begann ich mit einer Vit D Therapie. Ich nahm am ersten Tag eine Kapsel mit 2.000 i.E. Vit D. Schon wenige Stunden später merkte ich eine leichte Muskelschwäche, die sich aber nach ca. 3 Stunden Dauer wieder verflüchtigte. Ich dachte mir nichts dabei und nahm am nächsten Tag eine weitere Kapsel und die darauffolgenden 3 Tage steigerte ich die Dosis auf 2 Kapseln (also 4.000 i.E. pro Tag). Die Folge war über die ganzen 5 Tage eine zunehmende Muskelschwäche, die am 5. Tag durchgehend bestand. Ich möchte betonen, dass ich vor der Einnahme trotz offensichtlichem Vit D Mangel keinerlei Muskelschwäche-Zustände hatte. Dies war mir gänzlich unbekannt. Nach besagten 5 Tagen brach ich die Therapie ab. Die Muskelschwäche und das leichte Ziehen in den Muskeln, das sich mittlerweile hinzugesellt hatte, gingen daraufhin nach ca. 1 Tag zurück. Nach etwa 2 Wochen wagte ich eine erneute Einnahme von 2.000 Einheiten Vit D pro Tag. Diesmal traten nach 3 Tagen täglicher Einnahme die oben beschriebenen Symptome auf. Daraufhin brach ich die Einnahme wiederum ab – ich wußte ja schon, worauf es hinauslaufen würde – und entschied mich, meinen Vit D Mangel nur durch die „sichere“ Variante der Besonnung aufzusättigen (da reguliert der Körper ja selbst die Bildung von Vit D und man sollte keine "Überdosis" oder Unverträglichkeitsreaktionen bekommen). Nachdem die diesmalige Muskelschwäche abgeklungen war, legte ich mich also die nächsten 3 Tage für ca. eine halbe Stunde im Bikini in die pralle Mittagssonne (ich drehte mich dabei etwa alle 10 Minuten um einen Sonnenbrand zu vermeiden, den ich auch nicht bekam). Und nun das Paradox: Ca. am 3. Tag erschlug mich eine im Vergleich zur oralen Vit D Einnahme extrem stark ausgeprägte Muskelschwäche mit klar wahrnehmbaren Schmerzen und leichten Krämpfen in der Muskulatur (ich hatte durch die halbstündige intensive Besonnung natürlich vielmehr als nur 2.000 i.E. pro Tag an Vit D erzeugt). Mir war es in dem Zustand nicht möglich, eine 1 Liter-Wasserflasche anzuheben, ohne dass die Muskulatur im Arm zu zittern begann. Dieser Zustand hielt etwa 5 Tage nachdem ich mich keinerlei Besonnung mehr ausgesetzt hatte an, in welchen ich mich extrem abgeschlagen fühlte. Am 6. Tag suchte ich meine Hausärztin auf, erklärte ihr die Problematik und ließ einige Blutwerte bestimmen. Das Ergebnis: Elektrolyte (wie Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium) alle im Normbereich (also auch keine Hypercalcämie oder so), Vit D Spiegel mittlerweile bei 21,4 ng/ml bzw. 53,5 nmol/l, Myoglobin stark erhöht bei 187 Mikrogramm je Liter (Normbereich 70 – 110). Meine Hausärztin sagte mir, dass dies auf eine akute Schädigung der Skelettmuskulatur hinweist (einen Herzinfarkt bzw. Herzprobleme schließe ich mit meinen 30 Jahren und aufgrund des Fehlens jeglicher Symptome aus). Alle anderen Entzündungsparameter wie z.B. C-reaktives Protein waren im Normbereich, meine Ärztin meinte, dass hier ausschließlich die Muskulatur betroffen ist. Welcher Zusammenhang zur Vit D Einnahme bzw. Bildung durch Sonnenlicht hier besteht, konnte sie mir allerdings nicht erklären.

Da diese Muskelschwäche immer im Zusammenhang mit oraler Vit D Einnahme bzw. der Bildung des Vitamins durch Besonnung auftrat und sich nach Aussetzen der "Therapie" zurückbildete (zumindest bei den vorherigen Erfahrungen, seit dem letzten Mal war sie schon beständig vorhanden), kann ich mit 100%iger Sicherheit sagen, dass es hier einen Zusammenhang geben muss.

PS: Bin übrigens vorher ein Sonnenmuffel gewesen, habe mich nie gesonnt und wenn, dann immer schön Sunblocker aufgetragen.

Ich habe wirklich gründlich im Internet recherchiert, aber außer Petras ähnlichem Fall rein gar nichts in diesem Zusammenhang gefunden :-(

Falls jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat, wäre es schön, wenn er diese mit mir teilen würde.

Kiki

Re: Vitamin D Überdosis

Beitragvon Kiki » Di 3. Dez 2013, 22:47

Hallo Anna,

Mit 21,4 NGC/Mol bist du im deutlichen VitaminD Mangel und von einer Überdosierung so weit entfernt wie eine Ente vom Ferrari. Auch die Einnahme der niedrigen dosis (2000 bis 4000 i.e.) spricht dagegen, da man bei einem ca. 20 minütigen sonnenbad selber ca. 10.000 i.e. Produziert. Ich vermute bei dir eher einen zusätzlichen Magnesium Mangel, der die muskelschwäche verursacht. Der Körper verbraucht bei der Verarbeitung des Vitamin d deutlich mehr Magnesium und Vitamin k2, was sich dann in Form deiner muskelschwache bemerkbar macht. Deshalb auch deine schwäche nach dem normalen Sonnenbad. Das kann auch vorkommen, obwohl dein magnesium laut Blutwerten in Ordnung ist.

Ich selber nehme seit 4 Monaten 60.000 i.e. Pro Woche und täglich 1-2 Tütchen Magnesium citrat
(300-600 g) und bin jetzt gerade erst von 18 auf 30 ng/Mol gestiegen, also immer noch am unteren Level. Mir geht es damit deutlich besser aber ich merke auch direkt, wenn ich das Magnesium weg lasse. Am Anfang habe ich manchmal sogar 3 Tütchen Magnesium genommen, in eine Wasserflasche gegeben und über den Tag in kleinen schlucken getrunken.

Bei deinem deutlichen Mangel frage ich mich allerdings, weshalb du mit einer so niedrigen Dosierung angefangen hast wenn du doch das Buch gelesen hast. Hat dir deine Ärztin kein Dekristol 20.000 verschrieben?

Ich nehme an, dass du das Vitamin d in Tablettenform genommen hast. Vielleicht hast du auch das trennmittel oder einen anderen Zusatzstoff nicht vertragen. Wenn ich du wäre, würde ich zuerst über drei oder vier Wochen den Magnesiumspiegel anheben, Vitamin k haltig essen (Kohl, Sauerkraut, grünes blattgemüse) und es dann mit dekristol erneut versuchen. Auf jeden Fall würde ich etwas gegen den Mangel unternehmen wenn du jetzt schon Schäden an der skelettmuskulatur hast.

Jetzt bin ich aber auch noch ein bisschen neugierig. Wir haben jetzt Dezember. Wann hast du das Sonnenbad im Bikini denn genommen? Also wie lange ist das her? Und du hast jetzt immer noch diese muskelschwäche? Dann steckt da definitiv etwas anderes dahinter, lass das lieber noch mal ggf. Von einem anderen Arzt abchecken.

Ede

Re: Vitamin D Überdosis

Beitragvon Ede » Do 5. Dez 2013, 19:36

Interessante Diskussion hier, aber Vitamin D ist doch nicht gleich Vitamin D, oder.

Das aus dem Lebertran ist etwas anderes als das aus den Tabletten. Aus genmanpulierten Mikroorganismen oder chemisch synthetisiert (das sind so gut wie alle Vitamine) hergestellt oder natürlich entstanden ist eben ein gewaltiger Unterschied ...

Florian

Vitamin-D-Thema

Beitragvon Florian » Sa 7. Dez 2013, 14:23

Hallo Anna,

ich beschäftige mich auch seit kurzem mit dem Vitamin-D-Thema und bin bisher begeistert. Ich vermute, dass es bei langer Mangeldauer und dann plötzlichem Auffüllen der Vitamin-D-Speicher zu einer Art "Erstverschlimmerung" kommt. Während meines Setups mit täglich etwa 50.000 (!!) Einheiten für gut eine Woche kamen nochmal alle Wehwechen die ich so hatte verstärkt raus - Rückenschmerzen, Antriebslosigkeit, Depressive Stimmung, Unruhige Nächte, brummende Ohren (Tinnitus?).
Schon am fünften Tag überwiegten die Vorteile. Unempfindlichere Verdauung, gute Stimmung, kein Ohrenbrummen, keine Müdigkeit auch nach üppigen Essen und sportlich bin ich viel fitter. Ich war den ganzen Tag mit den Kindern aktiv (Trampolin, Laufen, Ballspielen) und war bei einem Wettlauf mit meinen radfahrenden Töchtern kaum zu bremsen und buchstäblich unermüdlich. Ich nehme übrigens das Vitamin D3 flüssig, 2000 IE (pro Tropfen) - 810 Tropfen von Vitaplex. Gibt´s bei Amazon und ist sein Geld wert.
Vielleicht fehlen bei Dir noch andere Sachen, die in Verbindung mit Vitamin D wichtig sind. Ich habe gelesen, dass Cholesterin wichtig ist (Quelle: Werbung)! Gerade das wird uns immer ausgeredet. Wir essen schon lange viel gutes Fett - ca. 1 Stück Butter täglich zu fünft (wir holen Rohmilchbutter aus Österreich), Bio-Olivenöl, Bio-Leinöl ausserdem Kokosfett zum Braten. Trotzdem sind wir eher zu schlank als zu dick. Gute Fette sind lebenswichtig!!
Ansonsten alles unnatürliche weglassen (keine Süßstoffe und so Schrott!!), weissen Zucker und Weissmehl meiden - und so natürlich wie möglich essen. Viel Obst und Gemüse (z.B. auch grüne Smoothies), so wenig wie möglich Milchprodukte und Fleisch. Bio-Qualität bevorzugen - haben ca. 10x höheren Nährstoff/Mineraliengehalt!! Wildkräuter sind noch besser - kann man ideal und lecker in Smoothies verarbeiten und kostet fast nix ausser etwas Zeit.
Antioxidanitien und Basen sind auch wichtig - je nach Lebens- und Ernährungsstil. Gerade an der Sonne sind sie unser Sonnenschutz von innen. Ich hab bisher regelmäßg das (sehr gute) Basenpulver und auch OPC-Kapseln von denen genommen. Das Basenpulver will ich etwas reduzieren jetzt nach dem Vitamin D-Setup sollte man ja vielleich weniger Kalzium brauchen.
Ich empfehle Dir auf alle Fälle, an der Thematik dran zu bleiben. Ich denke, es gilt einen Teufelskreis zu durchbrechen. Es gibt ja auch den Zusammenhang, dass gerade welche mit höchstem D-Mangel eine Sonnenallergie entwickeln und Sonne dann meiden (müssen) -> Teufelskreis! Da muss man irgenwie durch und dann wirds leichter. Ich würde eine höhere Dosis - so wie im Buch "Gesund in Sieben Tagen" beschrieben probieren. Der Autor und Arzt hat ja in tausenden von Fällen sehr gute Erfolge damit erzielt.
Viel G
Glück, Mut und Durchhaltevermögen und das wichtigste:
BESTE Gesundheit!
LG Florian

Anika

herumexperimentieren mit Vitaminen

Beitragvon Anika » So 8. Dez 2013, 18:44

Bitte liebe Leute!

Lasst das herumexperimentieren mit Vitaminen!Das ist doch alles unbrauchbares Halbwissen!Verlasst euch nicht auf Bücher oder mal gehörtes!Wusstet ihr, dass mehr Vitamin-Tote als Verkehrstote gibt!!!
Bitte setzt euch mit einem Guten Heilpraktiker oder Mediziner mit Zusatzausbildung in Naturheilkunde!
Die Ernährung mit natürlichen Lebensmitteln deckt jeglichen Vitamin Bedarf! Bitte lasst die Finger von Zusatzstoffen und Vitaminpräperaten!
LG Anika

Gast

Re: Vitamin D Überdosis

Beitragvon Gast » Di 10. Dez 2013, 15:04

Liebe Petra,
in tausenden von Therapien ist kein vergleichbarer Fall vorgekommen.

Ich denke es hat mit der Muskulatur selbst nichts zu tun, die ist m.E. auch nicht "akut geschädigt". Hier müßte man die Laborwerte CK und CK-MB prüfen.

Lassen Sie auch ACE überprüfen. Das ist der Gedanke an eine Sarkoidose. Diese Krankheit ist selten und heilt fast immer aus. Die Gabe von Vitamin D intensiviert den Prozess der Ausheilung. Hier könnte es zu Fieberanstiegen mit Muskelschwäche gekommen sein. Ohne Vitamin D hingegen zieht die Erkrankung sich länger hin.

Auch könnte ein chronischer Infekt vorliegen. Mit Vitamin D wird das Immunsystem munitioniert.

Wegen der einzigartigen Konstellation bitte ich Sie um Kontaktaufnahme.
Gute Besserung!

Laura

als hätte ich eine Überdosierung erhalten ("Flush")

Beitragvon Laura » Mi 11. Dez 2013, 15:32

Auf den Fall oben ist bisher niemand eingegangen. Ich sitze auch gerade hier und fühle mich als hätte ich eine Überdosierung erhalten ("Flush"). Mein gemessener Vitamin D Wert beträgt 25nmol/l. Ich habe heute mit der verschriebenen Einnahme von 1 Kapsel 22000 i.E., die ich 2x in der woche nehmen soll. Wenn es nur verschlimmerte Muskelschmerzen wären, wär das ja noch ok. Allerdings fühle ich mich wie aufgeputscht, mit Übelkeit, starkem Durst. Ich kann nicht schlafen und es ist wie eine Panikattacke, die doch keine ist.






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